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	<title>Forum Freies Theater &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>Forum Freies Theater &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>FFT Proudly Presents „Trias“ – Herzergreifende Leidenschaft von Figur, Bewegung und Klang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 22:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Das „Theater der Klänge“ beglückte am 14.1.2015 mit der Premiere von„Trias“, seiner Neuinterpretation von Oskars Schlemmers „Triadisches Ballett“, das FFT Düsseldorf (Forum Freies Theater Düsseldorf) und zahlreiche Zuschauer.
„Das triadische Ballett“ von Oskar Schlemmer lässt sich am besten mit seinen Worten beschreiben: „Das triadische Ballett wird keine Weltanschauung tanzen, was niemand hindern soll eine solche darin zu finden. Es wird vielmehr reine Lust am Fabulieren sein, ein Fest in Form und Farbe.“ Der Maler und Bildhauer Schlemmer beschäftigte sich viel mit der Wechselwirkung von Figur und Raum. Er hatte ein Interesse Skulpturen zum Tanzen zu bringen, weswegen er mit den Tänzern Albert Burger und Elsa Hötzel im Verlauf von fünf Jahren in Stuttgart ein experimentelles Ballett schaffte, das sich aus zwölf Tänzen und 18 Figurinen zusammensetzte. „Das triadische Ballett“ hatte seine Uraufführung am 30. September 1922 am Württembergischen Landestheater und verkörperte dort ein choreografisches Komplex von Bewegung und Musik, das sich in dreifacher Ordnung von Raum (Höhe, Breite, Tiefe), Form (Kreis, Quadrat, Dreieck), Farbe (Rot, Gelb, Blau) und drei Tänzern ausdrückte. Da Anfang des Jahres 2014 das Urheberrecht des Bauhauskünstlers Schlemmers verloschen ist und so keine Streitereien mehr mit den Erben zu befürchten sind, machte sich auch nun das Ensemble „Theater der Klänge“ an eine Neuinterpretation des „Triadischen Balletts“.
Das freie Ensemble „Theater der Klänge“ hat sich 1987 in Düsseldorf gebildet und versteht sich als Musik- und Tanztheater, welches mehrdimensionale Bühnenformen entwickelt. Bereits in ihrer ersten Produktion beschäftigt sie sich mit dem „mechanischen Ballett“, nach Kurt Schmidt und Georg Teltscher von 1923. 1993 widmet sich das freie Ensemble erneut der Bauhausbühne, in dem sie Theorien und Formprinzipien des Bühnenleiters Oskar Schlemmers in ihre Produktion „Figur und Klang im Raum“ integrieren. Mit „Trias“ möchte das „Theater der Klänge“ ihre Bauhaus-Serie nun abschließen. Die Produktion „Trias – Das triadische Ballett“ interpretiert Schlemmers Kostümkreation als eine Erweiterung von Ballettkostümen und Bühnenfiguren. Dabei fixiert sich „Trias“ auf das Ausbrechen der körperlich, musikalischen Aktion im Musik- und Tanztheater. Und bringt somit, neben der Bauhauskunst, das clowneske und das karnevalistische in Schlemmers „triaschen Ballett“ zum Ausdruck. Ihre Inszenierung „Trias – Das triadische Ballett“, nach Oskar Schlemmer beinhaltet die Abfolge der Szenen 1 bis 12 und die dazugehörigen Figurinen, die dem Originalformplan von Schlemmers Uraufführung entsprechen. So lassen sich in der Inszenierung der Rundrock (Phaedra Pisimisi), Taucher (Kai Bettermann), die Goldkugeln (Elisa Marschall und Darwin Diaz) oder die weiße Tänzerin (Elisa Marschall) und der weiße Tänzer (Darwin Diaz) wiederfinden. In „Trias“ thematisieren alle zwölf Szenen die Entfremdung des Menschen von der Industrie, in dem neue geometrische Figuren in mechanischer oder stark Körper akzentuierter Form tanzen. Beispielsweise spielen in der dritten Szene der Zylindermann (Darwin Diaz) und die Glockenpuppe (Elisa Marschall) eine Art von Uhrwerk-Glockenspiel. Mechanisch und wie am Band tanzen sie nebeneinander her. Der Auftritt der weißen Tänzerin (Elisa Marschall), die die Rosa-Phase einleitet, ist der Höhepunkt des Balletts. Hier trifft klassische Ballettkunst auf modernen Tanz und vereint mit der gespielten Live-Musik (Oliver Eltinger, Thomas Wansing und Beate Wolff) ein herzergreifendes Bild von Bewegung und Klang. Auch die dazu sprachlos erzählende Geschichte von der weißen Tänzerin und dem weißen Tänzer (Darwin Diaz), ist zutiefst berührend und zeichnet die ganze Inszenierung als ein großartiges Meisterwerk von vollkommener Schönheit aus.
[caption id="attachment_364" align="aligncenter" width="300"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-364" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg?w=300" alt="Trias: Elisa Marschall und Darwin Diaz von Oliver Eltinger." width="300" height="217" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg 2126w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-350x253.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-500x361.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-768x555.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-1024x739.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-346x250.jpg 346w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-1536x1109.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-2048x1479.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-284x205.jpg 284w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-125x90.jpg 125w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-623x450.jpg 623w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-650x469.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Trias: Elisa Marschall und Darwin Diaz von Oliver Eltinger.[/caption]
„Trias“ ist eine zauberhafte und grandiose Umsetzung von Schlemmers „Triadischen Balletts“, in der die Avantgardkunst des Bauhauses mit den Spiel von geometrischen Figuren im freien Raum und den Spiel der Farben (Rot, Blau, Gelb) zum Ausdruck kommt. Folgeaufführungen sind im Sommer am Tanzhaus NRW in Düsseldorf geplant.
Theater der Klänge: „Trias“, nach Oskar Schlemmer |Theater im Depot Dortmund |7. und 8.2.2015 | 20 und 18 Uhr | Tickets auf gut Glück: ticket@theaterimdepot.de oder an der Abendkasse| Eintritt: VVK 13€/ 8€ erm.| AK.: 15€/ 10€ erm.]]&gt;		</p>
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		<title>Forum Freies Theater: Sind Hacker die Künstler des Neoliberalismus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 08:10:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität und Differenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gesellschaftliche Ordnung des 21. Jahrhunderts orientiert sich an einem kapitalgesteuerten Mainstream. – Wie kann Kunst da noch politisch sein?
			]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Düsseldorf – Gesellschaftskritisches Denken scheint veraltet. Im 21. Jahrhundert wird die gesellschaftliche Ordnung von einem kapitalgesteuerten Mainstream beherrscht. Dieser lässt Soziales verschwinden, drängt die Kunst aus ihrer Funktion der Gesellschaftskritik und zwingt Künstler Teil des Marktes zu werden. Sie werden zum authentischen Arbeiten genötigt, um der Realität so nah wie möglich zu kommen, damit sie ein Teil des Mainstreams, des Kapitals werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können Kunst und Politik im 21. Jahrhundert interagieren?</h2>



<p>Das Symposium „Authentizität und Differenz“, welches am 7. und 8. November 2014 im <strong><a href="https://freigeist-magzine.de/sweet-fithteen/">Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf </a></strong>in Kooperation mit dem NRW Kultursekretariat veranstaltet wurde, versuchte mit den Podiumsteilnehmern, Angela Richter (Regisseurin), Armen Avanessian (Kulturphilosoph), Torsten Meyer (Kunstdidaktiker), Georg Seeßlen (Kunsttheoretiker) und Bernd Stegemann (Dramaturg) einen aktuellen Diskurs über Kunst und Politik.</p>



<p>Dabei fragten sie, kann sich politische Kunst in den neoliberalen Kontexten, wo sie stärker denn je kapitalisiert wird, überhaupt noch vor der Vermarktung entziehen? Besteht die Aufgabe der politischen Kunst des 21. Jahrhunderts im Revoltieren gegen Digitalität, welche globale Überwachungsprogramme in die Gesellschaft einbettet? Oder zusammengefasst: Wie können Kunst und Politik im 21. Jahrhundert interagieren?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-right">Authentizität ist ein historischer und kein metaphysischer Begriff. (Bernd Stegemann)</p>
</blockquote>



<p>„Authentizität ist ein historischer und kein metaphysischer Begriff.“, mit diesen Worten eröffnete der Dramaturg der Schaubühne Berlin (2014), Bernd Stegemann das Symposium „Authentizität und Differenz“ und erläuterte den Begriff von „Authentizität“, als eine aus dem 19. Jahrhundert entwickelte Glaubwürdigkeit trotz Widersprüche. </p>



<p>Ein Inszenierungseffekt des bürgerlichen Subjekts, um sich emanzipatorisch vom Adel abzusetzen, das heißt „authentisch-sein“ ist für Stegemann in erster Linie eine Art von Überlebenstrategie der Bourgeoisie, in dem der Bürger lernt, auf dem Markt vertrauenswürdig zu inszenieren, damit er erfolgreich seinen Lohn erwerben kann. Es geht um das Aushandeln des Werts der eigenen Handlungen, des eigenen Daseins und der Waren, die man produziert. Früher sollte mit Authentizität eine Illusion erschaffen werden und heute steht „Authentizität“ für eine konkrete Beschreibung der Wirklichkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Authentizität ist ein Inszenierungseffekt des bürgerlichen Subjekts</strong></h3>



<p>„Verdammt, jetzt müssen wir im Theater Kunst machen“, sagte der Dramatiker Heiner Müller und beschreibt damit eine Wendung des Theaters, welche mit Stegemanns „Authentizität“ Erläuterung einhergeht. Theater sieht sich mit Theater konfrontiert. Auf der Bühne soll nicht mehr gehandelt werden, sondern das Bühnenspiel soll „authentisch-sein“, sprich Wirklichkeit produzieren. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Theatrale Realität führt die Authentizität ad absurdum</strong></h3>



<p>Der Ruf nach Authentizität geht so weit, dass Regisseure Alltagsmenschen auf die Bühne holen. So wird die Verkäuferin, die der Regisseur wegen ihrer Geschichte als Verkäuferin auf die Bühne holt, keine Verkäuferin mehr, sondern sie wird zu einem doppelt entfremdeten Subjekt. Sprich, die Verkäuferin, die nun auf der Bühne steht, hat zwei Rollen inne. Einmal die Rolle der Verkäuferin in der gelebten Realität und zum anderen die Rolle der Verkäuferin in der gespielten Realität. Ihr Leben ist nicht authentisch; so besagt es zumindest die Theorie des Sozialwissenschaftlers Erving Goffman, der für Stegemanns weitere Ausführungen herhalten muss.</p>



<p>Die Verkäuferin ist schon in ihrer Rolle als Verkäuferin in der gelebten Realität gezwungen, etwas darzustellen, tritt sie zusätzlich als Laie in der Rolle als Verkäuferin auf die Bühne, ist sie von Affekten, wie Lampenfieber geprägt, die für eine doppelte Entfremdung verantwortlich sind. Und die doppelte Entfremdung wird im Theater als Authentizität gefeiert, laut Stegemann, ist das eine große Lüge der bürgerlichen Gesellschaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Sprechtheater wird im Neoliberalismus vom Regietheater abgelöst</strong></h3>



<p>Ein weiterer Aspekt, den der neoliberale Ruf nach Authentizität mitbringt, ist, dass das Sprechtheater, welches den Autor in den Vordergrund stellt, vom Regietheater abgelöst wird, sprich es gibt ein Mehr an Produktionen, ein Mehr an Projekten und der Fokus sowie die Verantwortung liegen gesammelt beim Regisseur.</p>



<p>Der Neoliberalismus und der Kapitalmarkt bestimmen im 21. Jahrhundert die Kunst; behauptet der Kunst- und Filmtheoretiker Georg Seeßlen. Für ihn funktioniert der Kunstmarkt wie der Finanzmarkt, nach willkürlicher Setzung. Muss das Verhältnis von Kunst und Politik neu gedacht werden?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Muss das Verhältnis von Kunst und Politik neu gedacht werden?</strong></h3>



<p>Mit dieser Frage beschäftigt sich der Kulturphilosoph Armen Avanessian in seinem Vortrag „Kunst oder Politik“. Der Kulturphilosoph beschreibt politische Kunst als ein Eingreifen in Herrschaftsstrukturen. Weiter zeigt er neue Definitionsmöglichkeiten von Kunst auf, wie die Ökonomisierung von Kunst (Werbung), Kunst als eine biopolitische Schnittmenge zwischen Mensch und Maschine (Pop-Art) und Kunst als eine Form von revolutionärem Widerstand.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kulturphilosoph Avanessian beschreibt Kunst als revolutionärem Widerstand</strong></h3>



<p>Für Avanessian beschreibt die Definition „Kunst als eine Form revolutionärer Widerstand“ eine Verknüpfung von Kunst und Dissidenten; wie die Offenlegung von dem Whistleblower Edward Snowden. Gesprächspartner Thorsten Meyer (Kunstdidaktiker) sieht in Avanessians Definition eine Relation zu dem Begriff „Culture Hacking“, das ist eine künstlerische Strategie, in der Codes bearbeitet werden, um Kontrollelemente umzustrukturieren. Mit der bewussten Umstrukturierung wird ein neuer Code geschaffen, sprich Kunst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Culture Hacking“ ist ein künstlerischer Akt von revolutionärem Widerstand</strong></h3>



<p>Zur Verdeutlichung von „Culture Hacking“ greift Meyer auf die Arbeit „Salat“ des Performancekünstlers Johannes Gees. Hier greift der Performancekünstler in das strukturierte Glockenspiel einer christlichen Kirche ein, indem er eine Soundanlage installiert und neben dem christlichen Glockenspiel, den muslimischen Ruf zum Gebet ertönen lässt. Mit dieser kleinen Code-Veränderung, sorgt, Gees für eine weitreichende Irritation unter der Bevölkerung. </p>



<p>Der Kunstdidaktiker Meyer betont, dass die Form des Codes für das  „Culture Hacking“ unbedeutend ist. Es können technische, soziale oder psychische Codes sein, die umstrukturiert werden. So sieht Meyer, in dem Psychoanalytiker Jacques Lacan einen Hacker, der einen künstlerischen Akt ausübt.</p>



<p>Auf das Schlagwort „Hacker“, folgen die Worte der renommierten Regisseurin Angela Richter, die sich in ihren Theaterprojekten den digitalen Dissidenten, den Hackern widmet. Für sie sind Hacker nicht nur Personen, die revolutionären Widerstand ausüben, sondern Superhelden. Ihre Arbeiten (Schauspiel Köln) setzten sich aus einer Reihe von Interviews zusammen, welche sie innerhalb einer intensiven Recherche führt. Die Interviews bilden meist die Textgrundlage für die Inszenierung, in der sich Schauspieler mit diesen auseinandersetzen müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Angela Richter bringt Hacker als neue Superhelden auf die Bühne</strong></h3>



<p>Stefan Bachmann (Intendant vom Schauspiel Köln 2014) bezeichnet Richters Arbeiten als „Gonzo-Theater“, das heißt eine Vermengung von Fiktion, Realität, Journalismus und Schriftstellerei. Der Begriff „Gonzo-Theater“ ist eine Anlehnung an den amerikanischen Schriftsteller Hunter S. Thompson und bezieht sich auf Textgrundlagen, die von Modulationen, Verschiebungen und Überlappungen geprägt sind.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-right">Wenn es jeden egal ist, wer wo etwas mitliest, dann können Sie mir gerne ihre Passwörter und Kennungen geben; weil mich interessiert es immer! (Angela Richter)</p>
</blockquote>



<p>In ihrem Stück <strong><a href="https://freigeist-magzine.de/wer-im-glaskasten-sitzt-sollte-mit-steinen-werfen/">„die Avantgarde der Superhelden“ (UA 29. Mai 2015 Schauspiel Köln)</a></strong> verarbeitet die Theaterregisseurin die Konsequenzen des 11. Septembers 2001. Nach 9/11 wurde die nationale Sicherheit zum Leitfaden des transnationalen Kapitalismus und erschuf damit eine rechtsgültige Grundlage für eine uneingschränkte Transparenzgesellschaft.</p>



<p>Kommunikation, Bewegungen und Handlungen der ganzen menschlichen Bevölkerung werden durchleuchtet, algorithmisch-analysiert, ausgewertet und irgendwo gespeichert. Es ist ein umfassendes Datennetz entstanden, wofür wir größtenteils selbst verantwortlich sind, weil wir Apps und soziale Medien nutzen. Sie sind darauf programmiert Daten abzuzapfen, zu anlysieren und weiterzuverkaufen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Supernerds öffnen uns die Augen für den Überwachungsapparat Staat</strong></h3>



<p>Regisseurin Richter befasst sich in „die Avantgarde der Supernerds“ mit den Hackern unserer Zeit, wie Julian Assange (Wikileaksgründer), Chelsea Manning (Wikileaks-Whistleblowerin) oder Edward Snowden. Sie sind es, die den Menschen die Augen für den Überwachungsapparat geöffnen haben. Mit ihren Enthüllungen haben sie gezeigt, wie Staaten und Unternehmen arbeiten.</p>



<p>Sind diese Nerds nun die neuen Künstler unserer Zeit? – Laut den Definitionen der Gesprächsteilnehmer, sind sie ein wichtiger Bestandteil der modernen politischen Kunst. Sie erregen mit ihren wahren Enthüllungen ein großes öffentliches Interesse, regen die Bevölkerung zum Nachdenken an und sorgen für Gegenbewegungen. Alles Eigenschaften, die authentische, politische Kunst erfüllen sollte. Der vierte Teil des Symposiums, „Symposium IV: Operation Zukunft“  findet am Theater Bielefeld statt.</p>



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<p class="has-text-align-right">(Überarbeitet am 29.12.2025)</p>
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		<title>„I don&#039;t eat animals, I won&#039;t nothing dead in me“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 23:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropomorphismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">&#8211; das singen der Regiesseur, Martin Kloepfer und der Musiker, Kornelius Heidebrecht von der deutsch-russischen Gruppe <b>Subbotnik</b> während ihrer ersten Produktion <b>„Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“</b> in den Kammerspielen des FFT Düsseldorf.</span></span></p>


[caption id="attachment_106" align="alignleft" width="300"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-106 " alt="Subbotnik_Sehnsucht_-® Oliver Paul_DSC4592_v.l.n.r.Oleg Zhukov, Olaf Helbing" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1.jpg?w=300" width="300" height="200" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1.jpg 2800w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-300x201.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-768x514.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-1024x685.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-350x234.jpg 350w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Subbotnik_Sehnsucht_-® Oliver Paul_v.l.n.r.Oleg Zhukov, Olaf Helbing[/caption]


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Alles voller Pappeln. Leicht düster. Ein Stück weiße Leinwand. Und vor dieser Leinwand ein verzweifelter Mann (Oleg Zhukov). Der Protagonist des Stücks „Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“ erinnert an einem traurigen Büromenschen, welcher tagtäglich mit Anzug, Krawatte und seiner kaffeebestückten Aktentasche zur Arbeit maschiert, um sich dem Leben hinzugeben. „Der Mensch hat mehr Welt als die Tiere“, zitiert der traurige Büromensch aus Heideggers Philosophie, wo die Angst als Existenzangst die Grundbefindlichkeit des Menschen ist. Voller Sorge vor seinem Sein und der Furcht vor zu viel Welt, wo alles irgendwie gleich wichtig scheint, flüchtet der Schauspieler Oleg Zhukov mit dem Wunsch ein Tier zu werden in den Wald. Dem verzweifelten Mann erscheint das Leben der Tiere voller Sorglosigkeit, Leichtigkeit und einer unbeschreiblichen Freiheit vor den gesellschaftlichen Zwängen. Angekommen im Wald, trifft er n</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">eben eine</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">m Affen und einer leicht kreischenden Krähe auf einen Eisbären. Anfangs herrscht zwischen dem M</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ann und dem knuffigen Eisbären (Olaf Helbing) Harmonie. Da der Eisbär sich langsam</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> mit den mens</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">chlichen Gegenständen des Mannes vertraut macht. Doch als der</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> Eisbär ein intensives Interesse für die kaffeebefüllte Th</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ermoskanne entwickelt, ist die freundschaftliche Beziehung leider aus. Schnell und ohne viel Worte kriegt der Mann mit dem Wunsch ein Tier zu werden eins mit der Pfote des Eisbären ins Gesicht. Der Zuschauer, der sich auch in einem Wald voller Pappeln befindet, könnte meinen die Anthropomorphismusproblematik hätte sich mit dieser Geste erledigt. Menschen und Tiere mögen nie wirklich zueinander find</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">en. Niemals kann der Me</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">nsch ein Tier werde</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">n oder schon gar nicht, können Tiere zu Menschen werden.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Genau in diesem Moment beginnt die deutsch-russiche </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Gruppe Subbotnik, was soviel bedeutet, wie: zwangsweise freiwillige Samstagsarbeit im Dienste des Gemeinwesens, mit dem Erzählen von Mythen aus dem ewigen Eis, weil in den Sagen der Inuit die Verwandlungen von Menschen zu Tieren ein gängiges Motiv sind. Weg vom Anthropomorphismus, schlägt das Ensemble die Richtung der Therianthopie ein. So sind Affe und Krähe auf einmal Erzähler</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> und </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">entführen den Zuschauer in eine märchenhafte Welt von egoistischen Fleischessern. Oder aber der gestresste Mann, der nach einem Ausweg aus dem menschlichen Sein sucht, trifft auf gelassene Hirsche und schließt sich der Hirschherde als Hirsch an. Der Mensch verwandelt sich unzählige Male an diesem Abend zum Tiere, sodass die Fremdheit des Menschen zum Tier aufgehoben wirkt. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Nicht nur die Verwandlungen, die Märchen, das zauberhafte Bühnenbild oder der flauschige Eisbär sind dafür verantwortlich, dass die Zuschauer in diesen Minuten von ihrem Sein fortgetrieben werden. Sondern vor allem die musikalischen Klänge vereinen die Seele des Zuschauers mit der eines Tiers.</span></span></p>




<p align="RIGHT"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Sabine Schmidt</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">&#8222;Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden&#8220;. Urauführung am 14.2.2013 in den Kammerspielen des <a href="http://www.fft-duesseldorf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FFT Düsseldorf.</a></span></span></p>

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