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	<title>Emanzipation &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>Kill your Darlings: Superfrauen beleben Mondtags Rotes Haus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 16:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[7. Berliner Herbstsalon]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sommer ist vorbei. Und das Berliner Maxim Gorki Theater lädt zum siebten Herbstsalon. Im Fokus steht das Rote Haus in Kreuzberg.]]></description>
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<p>Berlin <strong>∙</strong> Der Sommer ist vorbei. Die ersten Blätter sind schon gefallen. Und wie die Berliner Tradition es verlangt, lädt das Maxim Gorki Theater zum Herbstsalon. Auftakt hat Shermin Langhoffs siebter Salon mit <a href="https://freigeist-magzine.de/das-internat-mondtag/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Ersan Mondtags</strong></a> postmigrantischer Inszenierung „das Rote Haus“. Ein Ort, der verspricht, alles zu verändern und neuzudenken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Postmigrantische Frauen als stummes Uhrwerk der Arbeit</h4>



<p></p>



<p>Die Uhr steht. Sie lässt den Zeiger immer wieder an der gleichen Stelle aufschlagen, um ihr Herz (das Uhrwerk) in rhythmischen Tönen in den schwach-beleuchteten Theatersaal zu tragen. Dennoch wirkt die geschaffene Szenerie kalt. Und als der Vorhang aufgeht, steht die Frage im Raum, wo befinden wir uns?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-3647" style="width:434px;height:auto" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-1024x682.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-768x511.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-1536x1022.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-2048x1363.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-308x205.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-650x433.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/10/rotes_haus1_63020m-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br>&#8222;Das Rote Haus&#8220; von Mondtag Foto:Thomas Aurin</figcaption></figure>
</div>


<p>Erziehungsanstalt? Hof? Wartesaal? Pflegeeinrichtung? Das Rote Haus auf der Stresemannstraße 30 in Berlin-Kreuzberg hat eine lange Geschichte hinter sich. So scheint es wenig verwunderlich, dass der siebte Berliner Herbstsalon sich dieses postmigrantische Monument als Ausgangspunkt nimmt, um über <a href="https://freigeist-magzine.de/erbschaft-einer-kaempferin-ich-bin-allein-ich-will-keinen-mann-ich-bin-frei/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Frauen aus der Arbeiterklasse</strong></a> zu sprechen. Jene <em>„(…) schöne, gebildete, würdevolle, junge Frauen der ersten Generation von Einwanderinnen (…) die sich mit Arbeit unabhängig machte(n), sich emanzipierte(n) und dabei andere Frauen unterstützte(n).“</em>, wie Langhoff es ausdrückt.</p>



<p>In Ersan Mondtags Inszenierung „das Rote Haus“ treffen wir auf vier dieser Frauen, Canan, Keriman, Saadet, Yüksel. Alle vier sind ihrem <a href="https://freigeist-magzine.de/tagtraum-im-verhaltnis-zum-schlaf-traum-unter-berucksichtigung-des-funktionalen-phanomens-von-herbert-silberer/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Traum</strong></a> von Unabhängigkeit gefolgt. Sie kamen nach Berlin, nahmen eine Anstellung bei dem Elektronikunternehmen Telefunken an und zogen dafür in das firmeneigene Wohnheim, das Rote Haus.</p>



<p>Angekommen in dem Gebäude, warten die nun gealterten Frauen. Nacheinander und im Loop gefangen fragen sie, „Sind Sie meine Enkelin?“. Teilweise schon genervt, schauen die betroffenen, jungen, rauchenden Pflegekräfte (Arbeiterinnen) von ihrem Smartphone auf. Sie wollten eine Auszeit auf dem Hof nehmen. Widerwillig gehen sie auf die suchende, gealterte Frau zu, nehmen sie an die Hand. Eine <a href="https://freigeist-magzine.de/house-for-sale-ein-haus-geht-auf-distanz/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Symbiose</strong></a> entsteht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Superfrauen werden zu biografischen Blitzlichtern des Roten Hauses</h4>



<p></p>



<p>Es beginnt eine biografische Rückblende in schwarz-weißen Pop-Art. Ein Cartoon, der sich mit den Schattenbildern von gealterten Ich und Alter Ego erweitert. Die Frauen, Canan, Keriman, Saadet und Yüksel werden in ihrer Blende wie <a href="https://freigeist-magzine.de/romaarmee/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Superheldinnen</strong></a> vorgestellt; so bekommt Yüksel den Beinamen, die Resolute.</p>



<p>Ihre Geschichten wirken wie historische Blitzlichter des Roten Hauses, weil sie kurze biografischen Sequenzen sind; die zu dicht, zu komplex und zu schnell abgehandelt werden. Letztendlich bleibt nichts von den Geschichten der Frauen im Gedächtnis haften.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br>„Kill Your Darlings!“ für glänzende Superfrauen</h4>



<p></p>



<p>Die biografischen Sequenzen haben eine Zeitverschiebung herbeigeführt, sodass das junge Alter Ego in einem Mehrbettzimmer aufwacht. Es sind die 60er. Eine Zeit, in der die Frauen bei Telefunken angestellt waren. Im Wechselspiel und durch die Zeit reisend, erscheinen Alter Ego und gealtertes Ich; dabei nimmt das gealterte Ich in erster Linie eine kommentierende Rolle ein. Wirklich mehr erfahren wir von den Superfrauen nicht. Die Geschichte des Hauses rückt in den Vordergrund.</p>



<p>Ersan Mondtag und sein Inszenierungsteam hätten sich einen Gefallen getan, wenn sie die Worte und die Geschichten der Frauen in den Fokus gestellt hätten. Wie <a href="https://freigeist-magzine.de/cry-baby-pollesch/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>René Pollesch</strong></a> es einst sagte, Kill Your Darlings!“; weniger ist oft mehr.</p>



<p></p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">ЯE:IMAGINE – The Red House ist bis zum 30. November 2025 zu erleben</h4>



<p></p>



<p>Das Rote Haus auf der Stresemannstraße 30 bildet den Rahmen des siebten <a href="https://freigeist-magzine.de/stolpersteine-kroesinger-dura/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Herbstsalons</strong></a> und lädt mit unterschiedlichen Arbeiten zur Reflexion der Gegenwart ein, „<em>um das Heute zu begreifen,</em> <em>(müssen wir) das Gestern kennen. Anders bekommen wir exakt das Morgen, das wir nicht brauchen können.“</em>, schreibt Langhoff zu Яe:imagine. Ihre Worte sind ein guter Wegweiser für Deutschlands politische Misere, die droht in einer bereits erlebten Katastrophe zu enden. – Der <a href="https://www.gorki.de/de/spielplan" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Herbstsalon 2025</strong></a> ist noch bis zum 30. November geöffnet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p></p>
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		<title>Muttertag 2025: Festtag für alle Mütter – Wann ist er, woher stammt er und was wird gefeiert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 18:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Mütter geht manchmal einfach gar nichts. Egal ob als Kleinkind oder noch im Erwachsenenalter - in einigen Situationen kann nur die eigene Mutter weiterhelfen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Mutter-Kind-Beziehung hält meistens ein Leben lang. Zu Ehren der Mütter findet jedes Jahr der Muttertag statt. Wann ist Muttertag 2023 und woher stammt der Brauch?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-3150" style="width:544px;height:305px" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-1024x576.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-500x281.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-350x197.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-768x432.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-360x203.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-1536x864.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-364x205.jpg 364w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-130x73.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa-650x366.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2023/04/Muttertag_dpa.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Muttertag: mit viel Liebe fürs Detail. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand</strong></figcaption></figure>
</div>


<p>Ohne Mütter geht manchmal einfach gar nichts. Egal ob als Kleinkind oder noch im Erwachsenenalter &#8211; in einigen Situationen kann nur die eigene Mutter weiterhelfen. Um die Superkräfte der Mütter zu ehren, findet jedes Jahr der Muttertag statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann ist Muttertag 2025?</strong></h3>



<p>An jedem zweiten Sonntag im Mai veranstalten Kinder für ihre Mütter einen besonderen Tag. <strong>2025 fällt der Muttertag in Deutschland auf den 11. Mai.</strong> Häufig wird ein exklusives Frühstück, aufregende Ausflüge oder allein ein gemeinsames Beisammensein zelebriert, mit Blumen, gemalten Bildern, schönen Geschenken oder <a href="https://www.merkur.de/leben/genuss/rezept-schoko-cupcakes-ferrero-rocher-backen-schokolade-frosting-90201404.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>Naschereien</strong></a>. Das alles aus Liebe für die hart arbeitende Frau, die uns auf die Welt gebracht hat. Der Muttertag ist seit 1923 ein besonderer Ehrentag für alle Mütter in Deutschland.</p>



<p>Ein <strong><a href="https://www.merkur.de/welt/gesetzliche-feiertage-deutschland-uebersicht-bundelaender-or-90223287.html" rel="nofollow sponsored" title="">gesetzlicher Feiertag</a></strong> ist der Muttertag aber nicht &#8211; ebenso wie der <a href="https://www.merkur.de/welt/vatertag-datum-deutschland-maennertag-herrentag-geschichte-brauch-geschenke-or-90256845.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>Vatertag</strong></a>, der allerdings jedes Jahr auf <a href="https://www.merkur.de/welt/christi-himmelfahrt-feiertag-datum-ursprung-tradition-geschichte-christentum-or-90246781.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>Christi Himmelfahrt</strong></a> fällt und somit jedes Jahr auf einen Feiertag.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Woher stammt der Muttertag? Verehrung der Mütter reicht bis in die Antike zurück</strong></h3>



<p>Schon in der Antike herrschte eine Verehrung der Mutter durch die Göttin Rhea. Sie ist die Göttin der Mutterschaft und Fruchtbarkeit. Und unter anderem die Mutter der Götter Zeus, Hera, Hades und Poseidon. Als ihr Mann Cronos aufgrund einer Prophezeiung begann, seine Kinder zu verschlucken, rettete Rhea ihren Sohn Zeus, der gemeinsam mit den Göttern gegen Cronos und die Titanen, um den Olymp siegreich kämpfte. Weitere Traditionen zur Verehrung der Mutter lassen sich auch im Attiskult finden. Modernere Spuren von unserem heutigen Muttertag sind im britischen 13. Jahrhundert erkennbar, wo erstmals im Rahmen von Frauenbewegungen ein „Mothering Sunday“ gefeiert wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Muttertag findet seinen modernen Ursprung in der Frauenbewegung</strong></h3>



<p>Bestrebungen für mehr Gleichberechtigung innerhalb der Familie und für mehr Rechte für die Frau sind der moderne Ursprung für unseren heutigen Muttertag. <a href="https://www.merkur.de/lokales/weilheim/peissenberg-ort29264/weg-und-strasse-fuer-die-wegbereiterinnen-90231561.html"><strong>Fraue</strong></a><a href="https://www.merkur.de/lokales/weilheim/peissenberg-ort29264/weg-und-strasse-fuer-die-wegbereiterinnen-90231561.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>nrechtlerinnen</strong></a>, wie Ann Maria Reeves Jarvis und Julia Ward Howe sind zentrale Namen, wenn es um die historischen Wurzeln vom Muttertag geht. Julia Ward Howe veranstalte Mitte der 1870 über eine Friedensinitiative den „Peace and Motherhood“, um gegen Militärdienst und Krieg zu demonstrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Geschichte des Muttertags: Der Vorläufer des Ehrentages aller Mütter</strong></h3>



<p>Die US-amerikanische Frauenrechtlerin Anna Maria Reeves Jarnis ist die Mutter von Anna Marie Jarvis, die den Muttertag ins Leben gerufen hat. Ihre Mutter Anna Maria Reeves Jarnis organisierte bereits 1858 „Mother Days Works Clubs“, um die Gesundheit in Arbeiterfamilien mit einer hohen Kindersterblichkeit zu fördern. Im amerikanischen Bürgerkrieg 1865 gründete sie die Bewegung, „Mother‘s Friendship Days“ (Mütter-Freundschaftstage), um Kriegsopfern zu helfen. Die Frauenrechtsbewegung ermöglichte Müttern einen regelmäßigen Austausch untereinander.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Mutter von unserem heutigen Muttertag ist die US-Amerikanerin Anna Marie Jarvis</strong></h3>



<p>Als 1905 Anna Maria Reeves Jarnis verstarb, führte ihre Tochter Anna Marie Jarvis ihr kämpferisches Erbe weiter. Zu Ehren ihrer eigenen Mutter wurde drei Jahre nach ihrem Tod 1908 in der zweiten Maiwoche ein Gedenkgottesdienst gefeiert, welcher allen Müttern gewidmet war. Der Gottesdienst machte auf die Probleme von Frauen in der patriarchalen Gesellschaft aufmerksam. Vor der Kirche verteilte Anna Marie die Lieblingsblumen ihrer Mutter. Unerbittlich kämpfte sie für einen nationalen Feiertag für Frauen in der zweiten Maiwoche.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1914 wurde der erste Muttertag gefeiert</strong></h3>



<p>Der <a href="https://www.merkur.de/politik/begann-nelken-jahre-muttertag-321802.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>erste offizielle Muttertag wurde 1914</strong></a> in den USA gefeiert. Erst in den 30-iger Jahren siedelte der Feiertag zu den europäischen Ländern über. Am 13. Mai 1923 ist der Muttertag über den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ nach Deutschland gekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zweiten Sonntag im Mai zu Ehren der Mütter gefeiert</strong></h3>



<p>Und nun wird bundesweit am zweiten Sonntag im Mai der Muttertag gefeiert. Es ist ein Feiertag zu Ehren der Mütter, welcher zum Schenken einlädt. Häufig greifen Kinder zu <a href="https://www.merkur.de/lokales/regionen/wenn-blumen-sprechen-muttertag-sowohl-klassisches-auch-peppiges-gefragt-133735.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>Blumen</strong></a>, selbst gebackenen Kuchen oder organisieren eine schöne Zeit zusammen mit der Mutter, um der lebenslangen stabilen Beziehung Ausdruck zu verleihen. Nicht zu verwechseln ist der Muttertag mit dem <a href="https://www.merkur.de/welt/internationaler-frauentag-08-maerz-datum-geschichte-frauenrechte-or-90232271.html" rel="nofollow sponsored" title=""><strong>Welttag der Frau, der am 8. März</strong></a> gefeiert wird.</p>



<p class="has-text-align-right"><a href="https://www.merkur.de/welt/muttertag-feiertag-geschichte-datum-brauchtum-geschenke-or-90256989.html" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Zuerst veröffentlicht am 10.11.2021 auf</strong> <strong>merkur.de</strong></a></p>



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		<title>VULVA BEI DER GEGENÜBERSTELLUNG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 10:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Kollektiv <i><b>Frauen und Fiktion</b></i> bringt mit &gt;&gt;LUST/ sexuelle Biografien und unerhörte Phantasien von Frauen&lt;&lt; (UA 16. März 2017/ Theaterdiscounter) einen Diskurs über die Sexualität der Frau performativ auf die Bühne. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Obwohl die Bühne aus der minimalistischen Ausstattung eines Blocks besteht, der immer wieder neue Settings konstruiert, nähern sich <i><b>Frauen und Fiktion </b></i>mit unterschiedlichen Ausdrucksebenen, wie über choreografische Elemente, persönlichen Erzählungen aus dem Schauspiel- oder Tanzunterricht und über die Interaktion mit dem Publikum dem Thema der weiblichen Lust. Im Zentrum der Performance &gt;&gt;LUST&lt;&lt; steht der foucaultsche Diskurs, der mit der nackten Vulva als obzönen Witz beginnt, somit versucht</span></span> – <span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">laut Sigmund Freud – das sexuelle Begehren als verdrängtes Phänomen des Individuums offenzulegen und über den Lustgewinn des Witzes eine Lockerung zur Annäherung an das Thema zu erzielen. Die nackte Vulva als öbzönen Witz wird in der griechischen Mythologie von Baubo, der Göttin der Lust und Begleiterin der Demeter, beschrieben. Sie versucht die trauernde Demeter aufzumuntern, in dem sie ihr ihre rasierte Vulva zeigt. Über den Austausch von weiblichen Sexfantasien, der Darstellung der Sexualität in performativen Räumen, wie wird Sex im Film realitätsnah dargestellt, versucht das Kollektiv <i><b>Frauen und Fiktion </b></i>Theorie und Performativität zu vereinen, um eine offene Ebene für das Wissen über weibliche Sexualität zu schaffen. Der weibliche Sex ist immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Die Frau hat als Lustobjekt und Sexsymbol des Mannes noch nicht ausgedient und wird somit weiterhin vom Mann über Sexualität ausgebeutet und erniedrigt. Das Überschreiten von Schamgrenzen, in dem die Frau lernt über ihren Sex zu sprechen, bricht nicht nur Tabus, sondern schafft Wissen, welches ihr Macht gibt. Der weibliche Körper wird so nicht über die Abgrenzung zum Mann erfahren, sondern bekommt seine eigene Stellung in der Gesellschaft als Mensch.</span></span></p>




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<p style="text-align: right;"><em><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Sexualität ist Teil unseres Verhaltens. Sie ist Teil unserer Freiheit. Die Sexualität ist etwas, was wir selbst erschaffen […] Die Möglichkeit unserer Körper als eine potenzielle Quelle einer Vielzahl von Lüsten zu gebrauchen ist etwas sehr wichtiges. Wenn wir zur Frage der Identität Stellung beziehen müssen, so muss dies sein, indem wir einmalige Wesen sind. (Michel Foucault)</span></span></em></p>


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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Performance &gt;&gt;LUST&lt;&lt; verspricht viel, in dem sie versucht einen foucaultschen Diskurs über die weibliche Lust auf die Bühne zu bringen, der emanzipatorische Phänomene mit sich bringt. Was dem Kollektiv auf jeden Fall gelingt, ist das Brechen von Schamgrenzen über das gemeinsame Stöhnen ins Mikrophon, das Teilen der weiblichen Lust, das Offenlegen von Fragen und das Herstellen von Wissen über den Diskurs, der über die Gegenüberstellung der nackten Vulva für eine Erkenntnis des weiblichen Sexes sorgen soll. Der Diskurs in &gt;&gt;LUST&lt;&lt; beschäftigt sich mit der weiblichen Lust, versucht gezielt über weibliche Sexfantasien ein unerhörtes Wissen performativ zu erzeugen, um Strukturen der Macht aufzubauen, die der Frau in der männerdominierenden Gesellschaft eine Stellung als Mensch ermöglichen. Aber können feministische Pornos und das Teilen von sexuellen Fantasien sagen, wer oder was die Frau ist? Enttäuschend ist, dass die Performance &gt;&gt;LUST&lt;&lt; nicht über den Alltags-Diskurs der Weiblichkeit hinausgeht und fragt, wieso der Mensch sich nur über sein Sex definieren lässt und er über sein Geschlecht zur Identität kommt. Weiterhin wirkten viele performative Akte von &gt;&gt;LUST&lt;&lt; einfallslos, heteronormativ; waren weniger ansprechend, was dem weiblichen Diskurs zwar nicht geschadet hat, aber die künstlerische Leistung der Performance beeinträchtigte.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;LUST/ sexuelle Biografien und unerhörte Phantasien von Frauen&lt;&lt;</b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">| Theaterdiscounter Berlin| 16.3. – 18.3.2017| Jeweils um 20.00 Uhr| Weitere möglichen Spieltermine: <a href="http://www.frauenundfiktion.de/">http://www.frauenundfiktion.de/</a> </span></span></p>

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