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	<title>Ursula Werner &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>Ursula Werner &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>DON‘T FORGET TO DIE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 11:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[AETAS Lebens- und Trauerkultur GmbH & Co. KG]]></category>
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<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Das Ensemble von <i>&gt;&gt;don‘t forget to die&lt;&lt;</i> ist zu Gast auf dem FIND Festival 2018 der Berliner Schaubühne und bereitet seine Zuschauer in einer tragischen Komödie auf das Sterben vor.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Rosemarie, Ursula, Livia und Christof sind Senioren, die sich im letzten Kapitel ihres Lebens befinden. Gemeinsam sitzen sie nun auf einer Bank im Studio der Berliner Schaubühne und philosophieren über den Tod. Von der Ältesten, Rosemarie (94) erfahren wir, dass die Frage nach der Zukunft im Alter im Alltäglichen besteht und nicht mehr im Planen von Dingen. Das Erleben im Alltag ist die neue Zukunft. Ursula (74) fragt, ob der Mensch den Tod am eigenen Leib erfahren kann. Für die Schauspielerin wurde das Sterben durch mehrere Bühnentode erlebbar, aber den Tod hat sie nicht wirklich gespürt. Livia (79) erlebte den Tod mit einer Nahtoderfahrung. Sie hat sich von oben gesehen. Um sie herum war ganz viel Licht, das sich zu einer Tür kontrastierte. Sie erinnert sich an Wasser und an ein warmes, angenehmes Gefühl. Den Tod am eigenen Körper zu spüren, ist für Christof (79) unvorstellbar. Der Tod ist immer nur über jemand Anderes erfahrbar. Er beschreibt das Ende des Seins. Das Wechselspiel zwischen Fragen und Antworten in <i>&gt;&gt;don‘t forget to die&lt;&lt; </i>vermischt immer wieder biografische Erzählungen mit Elementen aus Philosophien der Existentialisten und der Fundamentalontologen, wie beispielsweise mit Martin Heideggers &gt;&gt;Sein und Zeit&lt;&lt;, ob dies so gewollt war, ist zu bezweifeln. Ergänzt werden die Gespräche mit Videoaufzeichnungen, in denen auch das Ensemblemitglied Uta Maaß (90) zu sehen ist. Wegen eines Schlaganfalls musste die Performerin sich an diesem Abend von ihren Kolleginnen vertreten lassen. Live-Musik von Livia und Christof und Schauspielszenen beleben die Performance <i>&gt;&gt;don‘t forget to die&lt;&lt;.</i></span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i> </i>Regisseurin Karen Breece hat über ein Jahr lang Gespräche mit Senioren über das Thema Sterben geführt und gemeinsam mit dem Ensemble einen Text entwickelt, der sich im Grenzbereich von Erinnerungen und Hoffnungen, Realität und Fiktion bewegt. Sodass die Performerinnen auf eine tragisch-komische Weise über den Prozess des Sterben und ihren eigenen Tod reflektieren, ihre eigene Beerdigung nachspielen und sich in absurden Werbeslogan von Bestattungsunternehmen verlieren, wie <i>&gt;&gt;Stirb jetzt, zahl später&lt;&lt;</i>.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> <i>&gt;&gt;don‘t forget to die&lt;&lt; </i>von Breece wird so zu einer amüsanten und philosophischen Reise durch das Leben, in der kein Mitreisender sich dem Tod entziehen kann.</span></span></p>


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<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;don‘t forget to die&lt;&lt;</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, Schaubühne Berlin, w</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">eitere </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Veranstaltungen im Rahmen des FIND-Festival: <a href="https://www.schaubuehne.de/de/seiten/find-2017.html">https://www.schaubuehne.de/de/seiten/find-2017.html</a> .</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Karten unter: <a href="mailto:ticket@schaubuehne.de">ticket@schaubuehne.de</a> oder 030/89 00 23. </span></span></p>

]]&gt;		</p>
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