<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kapitalismus &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
	<atom:link href="https://freigeist-magzine.de/tag/kapitalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://freigeist-magzine.de</link>
	<description>— News aus Kultur und Politik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Nov 2024 17:47:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/cropped-FreiGeist_Logo_Positiv_RGB-1-2-90x90.jpg</url>
	<title>Kapitalismus &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
	<link>https://freigeist-magzine.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>RCE #RemoteCodeExecution: „Es braucht eine Revolution, zu der man tanzen kann!“</title>
		<link>https://freigeist-magzine.de/rce-remotecodeexecution-es-braucht-eine-revolution-zu-der-man-tanzen-kann/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rce-remotecodeexecution-es-braucht-eine-revolution-zu-der-man-tanzen-kann</link>
					<comments>https://freigeist-magzine.de/rce-remotecodeexecution-es-braucht-eine-revolution-zu-der-man-tanzen-kann/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 11:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zine]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Ensemble]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalität]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Baudrillard]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kay Voges]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Foucault]]></category>
		<category><![CDATA[Panoptikum]]></category>
		<category><![CDATA[RCE]]></category>
		<category><![CDATA[Rene Pollesch]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Simulakra]]></category>
		<category><![CDATA[Sybille Berg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freigeist-magzine.de/?p=3160</guid>

					<description><![CDATA[Regisseur Voges bringt Bergs dystopischen Roman „RCE“ auf die Bühne des Berliner Ensembles und zeigt mit Mitteln der Theatralik, wie Hacker eine durchdigitalisierte Welt beeinflussen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="960" height="638" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase.png" alt="" class="wp-image-3166" style="width:673px;height:446px" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase.png 960w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-500x332.png 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-350x233.png 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-768x510.png 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-360x239.png 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-308x205.png 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-130x86.png 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-650x432.png 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-272x182.png 272w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">RCE im Berliner Ensemble © Moritz Haase </figcaption></figure>
</div>


<p>Berlin • Der Regisseur <a href="https://freigeist-magzine.de/2017/05/08/voyeurismus-in-dystopia/" target="_blank" rel="noopener" title="">Kay Voges</a> bringt Sybille Bergs rebellischen Roman „RCE #RemoteCodeExecution“ auf die Bühne des Berliner Ensembles und versucht mit den Mitteln der Theatralik aufzuzeigen, wie Hacker eine durchdigitalisierte Welt beeinflussen.</p>



<p>„Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“, sprach Zarathustra in Nietzsches Werk – auch Voges BE-Ensemble trägt noch Chaos in sich. Es überflutet das menschliche Hirn in Bruchteilen von Sekunden mit gesprochenen Wort, Gesang und Bildern. Die Aussagen der Darsteller:innen werden zeitgleich auf die Bühne, ein weißes Oktagon, projiziert. Dort finden ebenfalls KI-generierte Bilder, Fotos aus dem Weltgeschehen und Kurzfilme seinen Platz. </p>



<p>Es ist eine Masse an Daten und Informationen, die die uniformen, anzugtragenden Schauspieler:innen dem Publikum näherbringen. Dabei erinnert das weiße Achteck an ein Raumschiff oder an eine Wohnzelle aus dem Science-Fiction-Film „das fünfte Element“ – jedenfalls befinden wir uns in einer nicht allzu weit entfernten <a href="https://freigeist-magzine.de/2017/09/18/welche-zukunft/" target="_blank" rel="noopener" title="">Zukunft</a>, in der die Welt vollständig digitalisiert ist. Maschinen haben einen großen Teil menschlicher Aufgaben übernommen und (Fitness)influencer haben die Dauerwerbesendung für sich entdeckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Daten, Daten, Daten! – Panoptikum und Simulakren in „RCE“</h3>



<p>Daten, Daten, Daten! – Der Mensch lebt in „RCE“ in einer spätkapitalistischen Gesellschaft, in der die Autokratie herrscht. Durch die großzügige Freigabe an seinen Daten, wird das Individuum komplett überwacht und von den Plattform- und Kapitaleigner:innen durchleuchtet, die seine freigegebenen Daten als Ware handhaben. </p>



<p>Seinen Drang nach Wohlstand hat ihn in ein <a href="https://freigeist-magzine.de/2014/07/28/weightwatch/" target="_blank" rel="noopener" title="">foucaultsches Panoptikum</a> verachtet. Dort lebt er völlig verwahrlost zwischen Simulakren; kann Wirklichkeit von Simulation nicht trennen und verläuft sich in unterschiedlichen Propaganda-Zweigen. Diese Situation macht sich ein europaweites Hacker:innen-Netzwerk zunutze, in dem sie über eine Fernsteuerung entscheidende Systeme mit #Remote Code Executions (=RCE) hackt. Die Hacker:innen beginnen die lethargische Gesellschaft zu einem Neustart zu mobilisieren und versuchen das System mit seinen eigenen Methoden zu Fall zu bringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Kill your Darlings“ – Reizüberflutung lässt den Faden verschwinden</h3>



<p>Regisseur Voges hat den üppigen Roman von der Autorin Berg auf 75 Minuten zusammengestaucht; was hinsichtlich der Story gut funktioniert. Problematisch sind jedoch die vielen eingesetzten Elemente, die es dem Hirn schwer machen, zu folgen. Die Augen springen nämlich von den Darsteller:innen, zu dem Text, zu den Bildern und gleichzeitig versuchen die Ohren die Akustik einzufangen. Oftmals wird dadurch nicht deutlich, welches Anliegen die Schauspieler:innen auf der Bühne haben; weil eine totale Reizüberflutung herrscht und so der Faden verloren geht. Das Spiel mit den vielen digitalen Mitteln ist zwar ästhetisch ansprechend; aber zu viel des Guten. </p>



<p>Um es mit den Worten des kürzlich verstorbene Dramatikers <a href="https://freigeist-magzine.de/2014/10/02/house-for-sale-ein-haus-geht-auf-distanz/" title="">René Pollesch</a> auszudrücken, <a href="https://www.3sat.de/kultur/theater-und-tanz/kill-your-darlings-rene-pollesch-theatertreffen-2012-100.html" target="_blank" rel="noopener" title="">„Kill your Darlings“</a>. Manchmal ist weniger mehr. – Aber vielleicht bringt die Inszenierung Bergs Wunsch, „Europa neu (zu) erfinden, alle kaputten Systeme durch funktionierende austauschen (…) (durch) eine friedliche und effektive Revolution (…), etwas näher.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="&quot;RCE #RemoteCodeExecution&quot; | Trailer" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2uilbGdxN0s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><u>Weitere Spieltermine</u>, 5. Mai, 25. und 26. Mai, 17. und 18. Juni, 24. und 25. Juni, sowie am 8. Juli und letztmalig vor der Sommerpause am 9. Juli 2024. Karten sind zu ergattern über den <a href="https://berliner-ensemble.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist">Webshop</a> oder an der Theaterkasse<em>.</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://freigeist-magzine.de/rce-remotecodeexecution-es-braucht-eine-revolution-zu-der-man-tanzen-kann/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ende des Individuums</title>
		<link>https://freigeist-magzine.de/women-in-trouble-susanne-kennedy/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=women-in-trouble-susanne-kennedy</link>
					<comments>https://freigeist-magzine.de/women-in-trouble-susanne-kennedy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 14:46:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Ende der Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[installatives Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[radikale Künstlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Volksbühne Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Women in Trouble]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.freigeist-magzine.de/?p=1244</guid>

					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">I</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">n der dystopischen Sci-Fiction Inszenierung &gt;&gt;Women in Tro</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">u</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ble&lt;&lt; (UA 30. November 2017, Volksbühne Berlin) kreiert die Nachwuchsregisseurin Susanne Kennedy eine </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> Text-Collage aus Vorträgen, Interviews sowie Blogs und verbindet diese </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">mit einer extremen Künstlichkeit. Die Schauspieler*innen treten hier nicht als eigenständige Individuen mit einer persönlichen Geschichte auf. Sie sind maskiert, haben keine eigene Stimme und haben jegliche Individualität verloren. In </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;Women in Tro</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">u</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ble&lt;&lt; </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">sind sie Avatare. Sie haben keine spürbaren Emotionen, ihre Worte kommen vom Band. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Selten entstehen wirkliche Dialoge, die es möglich machen die zusammengesetzte Collage zufassen oder einen Plot zu erkennen. Hauptcharakter Angelina Dreems, die mehrmals in reproduzierter Form auf der Bühne steht, ist eine an Krebs erkrankte Schauspielerin, die von einer Szene in die nächste übertragen wird. Szenen wiederholen sich oder präsentieren neue Situationen, in denen die Avatare aufeinandertreffen. Da die Collage keine ganze in sich schlüssige Story bietet, bleibt vieles fragmentarisch. Befinden wir uns in Angelina Dreems Traum? In einer virtuellen Realität oder in einer Dystopie, in der der Mensch nur noch ein plastisches Abbild eines Menschen ist? Das Bühnenbild von der Künstlerin </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Lena Newton unterstützt sehr gelungen und in eindrucksvoller Weise Kennedys artifizielle Ästhetik, in dem die konzipierte Drehbühne unterschiedliche Räume aufzeigt, wie beispielsweise Klinik, Fitnessraum, Rezeption, Schlaf- und Wohnzimmer, Badezimmer. Das Setting der Inszenierung erinnert stark an dystopische Sci-Fiction-Filme aus den 70iger Jahren.  Die dazugehörige Entfremdung der Schauspieler*innen von ihren Wesensmerkmalen unterstützt die Botschaft, dass das Individuum sich als an und für sich abschafft. Es existiert nicht mehr und wird zur reproduzierbaren Plastik ohne Geschichte. </span></span></p>


[caption id="attachment_1246" align="aligncenter" width="800"]<img decoding="async" class="wp-image-1246 size-large" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-1024x683.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-1024x683.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-768x512.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-307x205.jpg 307w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-650x434.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1-272x182.jpg 272w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/12/Women_in_Trouble_Julian_Roder_3-1.jpg 1168w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /> &gt;&gt;Women in Trouble&lt;&lt;, Marie Groothof, Foto: Julian Röder.[/caption]


<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">K</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ennedy begeistert mit </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;Women in Tro</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">u</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ble&lt;&lt; </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">aufgrund ihrer eigentümlichen Ästhetik und einer Welt, die sie posthumane Realität nennt. Das installative Theater bringt reproduzierbare Kunstfiguren ohne Emotionen und individuelle Eigenschaften auf die Bühne. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;Women in Tro</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">u</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ble&lt;&lt; </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">vergegenwärtigt unseren neoliberalen Kapitalismus, in der der Mensch zur reproduzierbaren Ware geworden ist. Der reproduzierbare Mensch wird über Kleidung, Konsum und Krankheiten zur Werbefläche. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Zum Beispiel ist der Avatar </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Angelina Dreems </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">in unterschiedlich weiß-gelabelten T-Shirt gekleidet, die mit der Aufschrift  </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>youtube</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> oder dem </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Langnese-Herz </i>bedruckt sind</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. Ein weiterer Avatar referiert minutenlang über ein Krebsmedikament. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Mit Individualität hat es nichts zu tun, oder spiegeln Kleidung, Konsumverhalten und Erkrankungen unser Selbst wieder? Reduziert sich der posthumane Mensch auf Konsum und Reproduktionsprozesse?
</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Die installative Inszenierung </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;Women in Tro</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">u</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ble&lt;&lt; </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">fasziniert in erster Linie wegen ihrer modernen Ästhetik und ihrer Neigung zum Künstlichen. Leider kann diese Ästhetik ohne greifende Story oder einen erkennbaren Plot keine fesselnde Spannung herstellen, sodass es für eine 150 minütige Inszenierung zu langatmig ist.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Women in Tro</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>u</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>ble</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">|</span></span><b> </b><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Volksbühne Berlin| </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">weitere Spieltermine: 10.12. um 18 Uhr, 23.12. und 27.12. um 19.30, 6.1. und 20.1.2018 jeweils im großem Haus| Karten unter: <a href="mailto:info@volksbuehne-berlin.de">besucherservice@volksbuehne-berlin.de</a></span></span></p>

]]&gt;		</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fwomen-in-trouble-susanne-kennedy%2F&amp;linkname=Das%20Ende%20des%20Individuums" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fwomen-in-trouble-susanne-kennedy%2F&amp;linkname=Das%20Ende%20des%20Individuums" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fwomen-in-trouble-susanne-kennedy%2F&amp;linkname=Das%20Ende%20des%20Individuums" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fwomen-in-trouble-susanne-kennedy%2F&#038;title=Das%20Ende%20des%20Individuums" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/women-in-trouble-susanne-kennedy/" data-a2a-title="Das Ende des Individuums"></a></p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://freigeist-magzine.de/women-in-trouble-susanne-kennedy/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
