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	<title>IIPM &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<item>
		<title>Europakrise: Wo beginnt die (europäische) Tragödie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2016 16:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Akillas Krazissis]]></category>
		<category><![CDATA[Empire]]></category>
		<category><![CDATA[Europa-Triologie]]></category>
		<category><![CDATA[Europakrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Schaubühne Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo beginnt die europäische Tragödie? Beginnt sie bei einem selbst, oder sind es die äußeren Umstände, die das Leben ins Tragische enden lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vier Schauspieler begeben sich in Milo Raus „EMPIRE“ auf eine Reise ins Vergangene und treffen dabei auf ihre Heimat, die sie durch Krisen und Krieg verloren haben. Sie treten in einen Konflikt mit ihrem Innenleben, offenbaren persönliche Schicksalsschläge. SCHMERZ. Die Vergangenheit wird zur Gegenwart. Krieg ist Alltag. Und die Zukunft von Europa ungewiss.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Europas Zukunft ist ungewiss</strong></h3>



<p>Der Schweizer Regisseur Milo Rau und sein <strong><a href="https://international-institute.de/empire/">International Institute of Political Murder (IIPM)</a></strong> beenden mit „EMPIRE“<strong> </strong>ihre Europa-Triologie, in der sie sich mit dem Mythos der Realität auseinandergesetzt haben. Das letzte Werk referiert gegenwärtige Tragiken, bringt sie in Relation mit dem künstlerischen Werk von Euripides <strong>„</strong>Medea“. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Maria Morgenstern sprich über ihre von den Nazis ermordete Familie</strong></h3>



<p>Auf der Bühne angekommen, sitzt die rumänische Schauspielerin Maia Morgenstern, bekannt als Jesus Mutter Maria aus dem Film „Die Passion Christi&#8220;, gemeinsam mit drei weiteren Schauspielern in der Küche eines zerbombten Hauses. Sie spricht über ihre Kindheit, den Anfang ihrer Schauspielkarriere, über ihre weißrussisch-jüdische Herkunft und sie spricht von ihrer Familie, die von den Nazis vertrieben, größtenteils ermordet wurde. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Maria und Medea – die schlechtesten aller Mütter?</strong></h3>



<p>Maia erzählt von ihrem Dreh zu dem Film „die siebte Bleibe&#8220;, wo sie während der Drehpause im Nonnenkostüm auf die Suche nach ihren im Holocaust ermordeten Großvater ging. Und sie erzählt unter Tränen von ihrer Scheidung; nachdem ihr Mann sie betrogen hatte. Die Abgabe ihrer Kinder aus Liebe zu ihren Kindern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Filmemachen war für mich sehr hart, denn ich sah meine Kinder während Wochen, Monate nicht. Ich ließ meine Kinder bei Babysitternn: Zuerst Tudor bei meiner Mutter, dann wiederholte sich das mit Eva und schließlich mit Anna. […] Aber bin ich deshalb eine schlechte Mutter? Als ich Medea spielte, die schlechteste aller Mütter […] Das wahre Verbrechen ist die Scheidung. Medea rettet ihre Kinder, denn in einer zerstörten Familie zu leben ist schlimmer als der Tod.</p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-1024x683.jpg" alt="Empire - Third Part of Europe Trilogy by Milo Rau / IIPM" class="wp-image-728" style="aspect-ratio:1.4992729621394023;width:444px;height:auto" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-1024x683.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-768x512.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-1536x1024.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-2048x1365.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-308x205.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-650x433.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/09/Empire2_MarcStephan1-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Empire – Third Part of Europe Trilogy by Milo Rau / IIPM. Rami Khalaf, Maria Morgenstern, Akillas Karazissis. Foto: Marc Stephan.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-left">Über persönliche Schicksalen blickt „EMPIRE“ auf und über die Ränder des europäischen Kontinents. Rumänien, Griechenland und Syrien. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„EMPIRE“ gelangt über persönlichen Krisen zur gegenwärtigen europäischen Katastrophe</strong></h3>



<p class="has-text-align-left">Milo Rau macht mit „EMPIRE“ Nahaufnahmen von den Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Erzählt von den Kriegen und erlebten Krisen, wie die vom syrischen Schauspieler Rami Khalaf, dessen Bruder seit zwei Jahren verschwunden ist. </p>



<p class="has-text-align-left">Keine Nachrichten, keine Informationen. Auf einer Website, die Fotos von getöteten Personen aus den Gefängnissen von Assads-Regime zeigt, versuchte er tagtäglich seinen Bruder zu finden. Bislang ohne Erfolg.</p>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„EMPIRE“ vereint imperiale Wirklichkeit und antiken Mythos zu einem atemlosen Erzählstück</strong></h3>



<p>Rau und dem IIPM gelingt es, über die persönlichen Erzählungen der Schauspieler einen abschließenden Bogen zu den Inszenierungen „The Civil Wars“ und „The Dark Ages“ zu schlagen. Die tiefgreifende Tragik und  die humorvollen Momente von „EMPIRE“ ermöglichen ein gelungenes Erzählstück zwischen imperialer Wirklichkeit und antiken Mythos, das dem Zuschauer lauter Spannung kaum Zeit zum Atmen lässt. </p>



<p>Ebenfalls ist „EMPIRE“ eine Geschichte über die Kunst des Schauspielens, in der das Eigenleben der Darsteller ins Tragische greift und auf die Bühne projiziert wird. Die Schauspieler machen durch ein persönliches, europäisches Panorama deutlich, dass Menschen zu Opfern ihre Verhältnisse werden und dass Europas Krise bei jedem zu spüren ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Europas Krise greift ins Existentielle der Menschen und treibt sie in den Tod</strong></h3>



<p>Politische Umstände greifen verstärkt ins Existentielle der Individuen, tragen dazu bei, dass das Leben zum Existenz-Kampf wird. Das kulturelle Moment von Europa greift nicht mehr. Der Wunsch nach einer friedlichen Einheit ist abhandengekommen und der Kontinent geht im Neoliberalismus auf und schafft Imperialismus. </p>



<p>Die beiden Schauspieler, Maia Morgenstern und Akillas Karazissis, verdeutlichen mit Ihren intimen Erzählungen den europäischen Gestaltwandel und greifen über die Geschichten der syrischen Darsteller, Rami Khalaf und Ramo Alif, die europäische Gegenwart sowie Vergangenheit auf, in der Flucht und Nationalismus die Folgen des europäischen Imperialismus sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wo beginnt die europäische Tragödie? </strong></h3>



<p>Die Frage ist: Wo beginnt die Tragödie? Beginnt sie bei einem selbst, oder sind es die äußeren Umstände, die das Leben ins Tragische enden lassen. Was bleibt? Ist ein Hoffen auf eine bessere Zukunft.</p>



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<p><strong>EMPIRE</strong>| Spieltermine in Deutschland| 9.9.-11.9.2016. 20.00h Schaubühne Berlin| Karten unter: <a href="mailto:ticket@schaubuehne.de">ticket@schaubuehne.de</a> oder 030/89 00 23. Weitere Termine: <a href="http://international-institute.de/termine/">http://international-institute.de/termine/</a>.  Das Erzählstück gastierte an der <a href="https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/empire.html?m=330"><strong>Schaubühne</strong> </a>in Berlin vom 8. bis 11. September 2016.</p>



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<p></p>
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		<title>Durch die Augen eines Kindes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 10:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[CAMPO]]></category>
		<category><![CDATA[Elle-Liza Tayou]]></category>
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		<category><![CDATA[Müchner Kammerspiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Willem Loobuyck]]></category>
		<category><![CDATA[Winne Vanacker]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mit <b>FIVE EASY PIECES </b>(UA 14. Mai 2016, Kunstenfestivaldesarts Brüssel) kreieren Milo Rau, sein International Institute of Political Murder (IIPM) und das Art Center CAMPO ein realistisches Theater, in dem sie mit jungen Schauspieler*innen und dem Material von Betroffenen Leben und Wirken des belgischen Kindermörders Marc Dutroux nachstellen.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wie in einer Casting-Show lässt Peter Seynaeve die jungen Darsteller*innen (Rachel Dedain, Maurice Leerman, Pepijn Loobuyck, Willem Loobuyck, Polly Persyn, Elle-Liza Tayou, Winne Vanacker) reihenweise vorsprechen.</span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>Soll ich etwas auf dem Akkordeon vorspielen? – Nein, Danke!</i></span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wir erfahren etwas über ihre Vorlieben, Talente und Ängste.&gt;&gt;Wovor hast Du Angst? – Vom Sterben.&lt;&lt; Das aus dem Mund eines jungen Menschen zu hören, der noch ganz am Anfang seines Lebens steht, ist schon etwas bedrückend. Zeigt aber die enorme Reflexionsfähigkeit eines Kindes und gibt der Inszenierung einen Raum für existentielle Fragen und philosophische Diskussionen. Der Zuschauer bekommt dadurch die Möglichkeit die Welt durch die Augen eine Kindes zu sehen, zu fühlen und zu verstehen. Kinder werden zu besseren Erwachsenen, in dem sie ganz offen und ohne Furcht über ihre Emotionen und Erlebnisse sprechen. Dabei lockern Zynismus und Witz immer wieder die melancholische Stimmung auf. </span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wer möchte was spielen? – Ich möchte alt und krank sein. </span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Spielerisch über das Erlernen der Schauspielkunst, nähert sich das Team der Biografie Marc Dutroux und schafft fünf Stücke, die unter die Haut gehen. Fünf Übungen, in denen die jungen Schauspieler*innen das Leben und Wirken des belgischen Kindermörders nachstellen. </span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>FIVE EASY PIECES </b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">trifft mit seinen jungen Talenten mit äußerster Präzision in die offene Wunde des Falls Dutroux. Kinder erzählen über das Leben eines Sexualstraftäters und Kindermörders. Den Gipfelpunkt der Tragik erreicht </span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>FIVE EASY PIECES </b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">im dritten Teil, als die junge Schauspielerin Rachel Dedain den Brief eines betroffenen Mädchens vorliest. Das Mädchen (Rachel Dedain) befindet sich gefangen im Keller Dutroux, sitzt nackt auf der Matratze. In einem Video, welches von einem erwachsenen Darsteller (Peter Seynaeve) gedreht wird, sagt sie, dass der Mann möchte, dass sie Spaß am Sex habe und verabschiedet sich unter Tränen von ihren Eltern. Diese Szene schockt; weil sie so real zu sein scheint und wirft die Frage auf, was dürfen Kinder auf der Bühne leisten? – Oder liefert viel mehr die Antwort, dass auch junge Menschen hervorragende und leistungsstarke Schauspieler*innen sein können und es manchmal junger Akteure bedarf, um die Grausamkeit der Realität zu verdeutlichen, beziehungsweise das </span></span><em><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Reale</span></span></em><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"> verständlich zu vermitteln. Die Sensibilität und Professionalität die Rau und sein Ensemble im Umgang mit Kindern bei </span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>FIVE EASY PIECES</b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"> zum Ausdruck bringen, in dem sie die permanente Anwesenheit eines Kinderpsychologen und einer vertrauten Bezugsperson gewährleisten, spricht zusätzlich für seine komplexe und durchdachte Arbeitsweise. </span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;"><em><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Stell Dir vor: Du bist Mutter und Dein Kind stirbt? Was fühlst Du?</span></span></em></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das<em> hyperreale Reenactment</em> <b>FIVE EASY PIECES</b>, welches Rau mit seinem Team konzipiert hat, ist nicht nur eine lobenswerte Arbeit, weil es sich durch schwerwiegende Thematik und außergewöhnliche Herangehensweise auszeichnet, sondern auch weil es verschiedene Problemfelder aufreißt und unterschiedliche Perspektiven ermöglicht.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>FIVE EASY PIECES</b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">| Spieltermine in Deutschland| 1.-3.10.2016 Münchner Kammerspiele| Karten unter: <a href="mailto:theaterkasse@kammerspiele.de">theaterkasse@kammerspiele.de</a> oder 089 / 233 966 00. Weitere Termine: <a href="http://international-institute.de/termine/">http://international-institute.de/termine/</a> </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Performance gastierte an den </span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Sophiensaelen </b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">in Berlin vom 1.-3. Juli </span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>2016 </b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">(<a href="http://www.sophiensaele.com/index.php?hl=de">http://www.sophiensaele.com/index.php?hl=de</a>).</span></span></p>


&nbsp;
&nbsp;]]&gt;		</p>
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