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	<title>Heinrich Böll Stiftung &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>Heinrich Böll Stiftung &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>Theater trifft politische Bildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 12:45:48 +0000</pubDate>
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<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Vom 1.-3. Oktober 2017 haben die Heinrich Böll Stiftung Berlin und das Schauspiel Dortmund sich die Frage gestellt: Kann Theater ein Ort der Bildung und Aufklärung sein?</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Die Vorstellung von darstellender Kunst ist eng mit dem Wunsch nach kultureller Wirksamkeit verbunden; so ist das Schauspiel für den Dramatiker Friedrich Schiller ein Ort der Aufklärung und eine moralisch-politische Anstalt. Heutzutage ist nicht allein der Ort <i>Theater</i> eine moralisch-politische Anstalt, sondern es kommt immer häufiger auf den geschaffenen Raum, den Ort, die Methode und die Art und Weise des Schauspiels an. Das MOBILIZE!-Event &gt;&gt;Moralische Anstalt 2.0 – Theater trifft politische Bildung&lt;&lt; initiiert von der Heinrich Böll Stiftung Berlin und dem Schauspiel Dortmund, versuchte vom 1.-3.Oktober 2017 in den Räumlichkeiten der Heinrich Böll Stiftung die Frage nach dem Theater als moralische Anstalt auf den Grund zu gehen. Innerhalb von drei Tagen fanden Diskussionen, Vorträge und Inszenierung zu den Thema: Theater trifft politische Bildung statt. Den Anfang eröffnete der junge Regisseur Arne Vogelgesang mit seiner Video-Lecture-Performance <i><a href="http://www.freigeist-magzine.de/index.php/2017/10/02/flammende-koepfe/">&gt;&gt;FLAMMENDE KÖPFE&lt;&lt;</a></i>, in der er den Zuschauern rechte Propaganda-Strukturen und Charaktere aus der digitalen Welt vorstellte. Schon bevor die AfD gewählt wurde, war im Netz Rassismus salonfähig und Stammtischparolen gehörten zum Alltag. Welche Auswirkungen der rechte online Extremismus hat, lässt sich an der vergangenen Bundestagswahl erkennen, in dem wieder offiziell Nationalsozialisten sitzen. Die erste Diskussionsrunde befasste sich mit dem Leitmotiv der Veranstaltung: <i>&gt;&gt;Theater trifft politische Bildung&lt;&lt;</i> und Esther Slevogt <i>(Redakteurin und Geschäftsführerin von nachtkritik.de)</i> begrüßte Kay Voges <i>(Intendant Schauspiel Dortmund</i>), Ulrich Khoun (Präsident des Deutschen Bühnenvereins) und Ellen Ueberschär <i>(Vorstand Heinrich Böll Stiftung)</i>. Slevogt fragte in die Runde: &gt;&gt;Kann Theater uns zu besseren Menschen machen?&lt;&lt;, Khoun bezog sich auf Schiller bei dem Theater versucht eine Synthese zwischen Denken und Gefühl herzustellen. Voges findet, dass es heute nicht mehr ums Wissen, sondern ums Verstehen geht. Wir befinden uns in einem Zeitalter, in dem Globalisierung, Digitalität, Beschleunigung und technischer Fortschritt uns keine Zeit und keinen Raum für Verständnis und für Verstehen geben, sodass wir Existenzangst empfinden. Das Theater kann einen Raum fürs Verstehen bieten und ist insofern eine Anstalt der Aufklärung. Allein pro Sekunde werden 70 Stunden Material in die digitale Welt geladen; wir ertrinken im Chaos und können vor lauter Wahrheiten, keine Wahrheit erkennen. Ferner kann Theater auch einen Ort der Debatte schaffen und Menschen politisch mobilisieren. Beispielsweise ist das Schauspiel Dortmund enger Kooperationspartner des </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>PENG!-Kollektiv</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, welches politische Aktionskunst betreibt und im Juni 2016 hat das Schauspiel Dortmund mit dem Künstlerkollektiv </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Tools for Action</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> eine Spiegelbarrikade aus mit </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">luftbefüllten</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> Würfeln gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund choreographiert Für Ueberschär müssen vor allem die Menschen selber aktiv werden und sich politisch engagieren, weil der Staat kein Pizzalieferdienst ist, den mensch bei nicht gefallen nicht einfach so wechseln kann. Am Folgetag fragte die Professorin Dr. Ingrid Hentschel </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>(FH Bielefeld)</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> während der Tagung in ihrem Vortrag </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Vielfalt statt Einfalt – Potentiale des Theaters 2.0&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ob wir ein inklusives Theater brauchen. Verschiedenheit ist ihrer Meinung nach eine Bereicherung. Menschen mit Behinderungen sollten aber nicht nur in künstlerische Prozesse integriert und involviert werden, sodass sie sich partizipieren, sondern sie sollten auch selber in künstlerischen Betrieben arbeiten und dafür müssen Möglichkeiten geschaffen werden. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Weiter ging Dr. Hentschel auf den Partizipationsbegriff generell ein; weil künstlerische Prozesse heutzutage einfach nur abgearbeitet werden, meistens nach Zielgruppen und Erfolg streben, ohne den Prozess als künstlerischen Akt zu begreifen. Dies liegt vor allem an beschleunigte Produktionsprozesse und geringe bis unausgewogene Verteilung an Gelder. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Die Veranstaltung endete am 2. Oktober mit Marcus </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Lobbes </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Inszenierung</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><a href="http://www.freigeist-magzine.de/index.php/2017/10/03/trump-the-show-goes-on/">&gt;&gt;TRUMP&lt;&lt;</a></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. Eine fingierte Wahlkampfparty </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> auf der neben patriotischen US-Flair, Hot-Dogs und Popcorn, das Phänomen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Donald Trump&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> hinterfragt </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">wurde, und schließlich über ein &gt;&gt;Ja, so ist unser Donald&lt;&lt; hinausging. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der abschließende Tag stand ganz im Zeichen von Journalismus und Performanz, hier erläuterte der Journalist Martin Kaul </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>(u.a. soziale Bewegung und taz)</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, wie er über die Videoliveübertragungs-App </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Periscope</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> den G20-Gipfel, der in Hamburg stattgefunden hat, im Netz übertragen hat und </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">welche Rolle journalistische Berichterstattung in Echt-Zeit zugemessen werden kann. Beispielsweise verfügt die App </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Periscope</i></span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">über eine Kommentarfunktion, sodass Kaul immer wieder über Dinge auf den laufenden gehalten wurde, die er momentan nicht wahrnehmen konnte. Er bekam von seinen Followern immer wieder Hinweise oder Ratschläge, welchen Ort er aufsuchen sollte. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Periscope </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">könnte eine neue Form von interaktiven Journalismus in Echt-Zeit mit sich bringen, in dem Konsumenten und Journalist</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">en</span></span><span style="font-family:
 Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> miteinander eine Berichterstattung erstellen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Einen weiteren spannenden Vortrag lieferte Ruben Neugebauer </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>(Sprecher SEA WATCH e.V.)</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> über die kritische Lage im Mittelmeer </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und den Verein</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Sea Watch e.V., </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">der sich </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">2014</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> aufgrund des Versagens der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">E</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">uropäischen Union geflüchteten Menschen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">auf den Mittelmeer vor dem Ertrinken </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">zu </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">retten</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">gegründet hat. Die NGO ist erfolgreich in ihren Seerettungen, auch wenn sie immer wieder von Staaten, Grenzschutzagenturen oder identitäre Bewegungen bei der Rettung von Menschenleben gehindert werden. Momentan wird ihr Schiff Juventa von Geheimdiensten überwacht; die europäische Union sieht es nicht gern, wenn Organisationen oder Einzelpersonen versuchen ihr Konzept des Sterbens auf dem Mittelmeer zu durchbrechen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Dennoch schafft es die NGO pro Tag knapp 500 Menschen zu retten und hat bislang 30 000 Menschen vorm Ertrinken bewahrt. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>SEA WATCH</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> verfügt mittlerweile über drei Schiffe und einen Helikopter mit dem sie über das gesamte Einsatzgebiet Lauftaufklärung leisten können. Über weitere Unterstützung freut sich </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>SEA WATCH</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">: <a href="https://sea-watch.org/unterstuetzer/">https://sea-watch.org/unterstuetzer/</a>. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Angeregt von Neugebauers Vortrag über </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">die tragischen Verhältnissen an den europäischen Außengrenzen, folgt Kay Voges Inszenierung </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">in der ein Journalist die Handelsroute &gt;&gt;Mittelmeer&lt;&lt; erkundet und nach den Frachtern fragt, die Menschen, Waffen und Drogen schmuggeln. </span></span><a href="http://www.freigeist-magzine.de/index.php/2017/10/04/die-schwarze-flotte/"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt;</i></span></span></a> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ist eine Produktion vom Schauspiel Dortmund und dem Rechercheverbund </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECT!V </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und stellt den Höhepunkt der Tagung &gt;&gt;Moralische Anstalt 2.0 – Theater trifft politische Bildung (&#8230;)&lt;&lt; dar, weil hier ganz deutlich wird, dass Theater mehr als ein Unterhaltungsmedium sein kann. Theater kann ein Ort der Aufklärung sein und uns die Möglichkeit geben die Welt zu verstehen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Somit war das MOBILIZE! Event des Schauspiel Dortmunds und der Heinrich Böll Stiftung ein grandioser Erfolg.</span></span></p>

]]&gt;		</p>
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		<title>IM- und EXPORT MIT DER WARE MENSCH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 23:14:21 +0000</pubDate>
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<p align="justify"]]&gt;<span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Regisseur Kay Voges und Autorin Anne-Kathrin Schulz begeben sich gemeinsam mit dem Recherchekollektiv CORRECTIV in der Inszenierung &gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt;, diesmal in der Heinrich Böll Stiftung Berlin*, auf die Suche nach dem Schmuggelnetzwerk im Mittelmeer, welches Menschen, Waffen und Drogen im- und exportiert.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Über 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Zentrale Fluchtursachen sind starke Klimaveränderungen, die das Land unbewohnbar machen oder Krieg. In vielen Kriegen, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">wie beispielsweise im syrischen Bürgerkrieg werden Genozide verübt. Knapp 465 000 Menschen sind im syrischen Bürgerkrieg </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">getötet worden</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">,</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> laut </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><span lang="en-US"><i>Syrian Observatory for Human Rights </i></span></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><span lang="en-US"><i>(</i></span></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>SOHR</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>). </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">321 000 Tote wurden bereits dokumentiert. Der Friedensaktivist Jürgen Grässlin, welcher sich in seinem Buch </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Netzwerk des Todes&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> mit der Waffenindustrie und mit Geflüchteten auseinandersetzt, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">beschreibt das knapp 60% des Rüstungsexports illegal ist und unter anderem Deutschland mit seinen G3-Sturmgewehr auf Platz 2 der weltweit-verbreiteten Kleinwaffen steht. Bei 20 Kriegstoten wurden vermutlich 19 mit Kleinwaffen getötet. Führender Hersteller von Kleinwaffen in Europa ist der Deutsche Hersteller </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Heckler&amp;Koch</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, ist ein </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Spruch</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, welche</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">r</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">das Recherchekollektiv </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECTIV</i></span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">sich genauer angeschaut hat. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECTIV</i></span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">hat sich gefragt, wie sich das Schmugglernetzwerk auf dem Mittelmeer zusammensetzt. Es sind immer wieder große Frachter, die normalerweise für Kisten und Paletten gebaut sind. Wie kommen die Geflüchteten auf so ein großes Schiff? Wem gehören die Schiffe, die Im- und Export mit Drogen, Waffen und Menschen betreiben? Und wer verdient an diesem Geschäft? </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Zusammen mit dem Schauspiel Dortmund hat </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECTIV </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">eine Inszenierung geschaffen, die dem Begriff des Dokumentartheaters sehr nahe kommt. Die hauseigene Dramaturgin </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Anne-Kathrin Schulz </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">hat</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">aus der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECTIV-</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Recherche</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, die hauptsächlich aus Fakten besteht, ein narratives Stück geschrieben. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">In dem Stück </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt; (UA </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">23. September 2016, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Schauspiel Dortmund</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">) </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">geht ein Journalist auf die Suche nach den Inhabern der Frachter, die Menschen, Drogen und Waffeln über das Mittelmeer nach Europa und umgekehrt schmuggeln. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der Journalist (Andreas Beck) beschreibt seinen Rechercheweg. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Angefangen hat es mit den Bildern vom 1.1.2015 als der Frachter </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>EZADEEN </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">an der italienischen Künste angekommen ist. Knapp 360 Menschen wurden mit einer 50-zig Jahre alten Rostlaube über das Mittelmeer nach Europa manövriert. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Jeder der 360 Menschen hat bis zu 6 000 Euro in Bar an die Schleuser und nochmals 85 Euro in Bar an die Schiffsbesatzung gezahlt. Insgesamt haben die Schlepper bei dieser Tour 2 Millionen Euro verdient. Meistens nutzen die Schlepper für den Export von Menschen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Wegwerf-Schiffe</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, wie die im Jahre 1966 gebaute </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>EZADEEN. </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Im Gegensatz zu Waffen oder zu Drogen muss die Ware Mensch nicht ankommen. Die Menschen sind ja nicht bestellt und haben </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">per </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Vorkasse </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">bezahlt</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Aber wen gehören die Schiffe? Gemeinsam mit seinen Rechercheuren möchte der wahrheitssuchende Journalist die Frachter und die Hintermänner ausfindig machen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Dabei stoßen sie </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">immer wieder</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> auf die Briefkastenfirma </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>IMS Hellenic</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, welch</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">e </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> auf den Marschall-Inseln mit der Adresse: die Straße Filellinon 9, 18536 Piräus </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">unter dem Strohmann </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Samir Moussa </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">registriert ist</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Auch der auffällige Frachter </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Ahmad Prince </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">wird von der Reederei </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>I</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>MS Hellenic </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">betrieben, so steht es zumindest in der Schiffsdatenbank. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der Frachter gehört zum </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Odessa-Netzwerk&lt;&lt;. </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Das </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Odessa-Netzwerk&lt;&lt; </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">beschreibt den Waffenschmuggel im Schwarzen Meer, Mittelmeer und den</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> Zusammenschluss von Reedereien aus Russland, der Ukraine und Syrien</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Die </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Ahmad Prince</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">reist vom russischen Schwarzmeerhafen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Novorossiysk </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">zu der syrischen Hafenstadt Tartus </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und rüstet das Land mit Waffen auf</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. Die Stadt Tartus ist eine Hochburg des Assad Regime, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">hier fußt die Macht der Assads. Immer wieder führen die Spuren nach Tartus, auch die Fahrt der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>EZADEEN </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">wurde vom dortigen Schmuggelnetzwerk organisiert. Es gibt viele Verbindungen der Schmuggler zum Assad-Regime, aber keine direkten Belege. Die Verbundenheit der Schleuser zum Regime lassen sich unter anderen durch ihre ständige Präsenz in der Hafenstadt und über </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>facebook</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> erkennen. Über das soziale Netzwerk erklären einige ihre Unterstützung zum Regime. Sicher ist, dass </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>IMS Hellenic </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und weitere Briefkastenfirmen</span></span><i> </i><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Waffen aus Europa importieren und Menschen aus Syrien nach Europa exportieren. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Eine Frage, die bislang offen bleibt: Ist Assad der Marionettenspieler? Leitet er neben seiner Funktion als </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">syrischer Staatspräsident </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Mörder</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">auch noch </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ein Import- und Exportunternehmen?</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der Schauspieler Andreas Beck verkörpert </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">unter der Regie von Kay Voges </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">mit </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">E</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">rnst </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">zugleich mit viel Witz seine</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Suche nach der Wahrheit. Viele Fakten vergegenwärtigt </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">er</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> mittels beschriebener Tafeln, Globen oder Karten. Er schafft es die volle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, die auch nach knapp zwei Stunden nicht </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ver</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">schwindet</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Dies liegt zum einen an </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Beck </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">selbst</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">der</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> bei seinen Erzählungen und der Vermittlung von Daten äußerst lebendig </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">wirkt und zum anderen an den gelungenen Unterbrechungen aus Musik oder Video, die seine </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Erzählungen</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> untermalen oder in </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">die</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> passende Atmosphäre setzen.</span></span></p>
<figure id="attachment_1087" aria-describedby="caption-attachment-1087" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1087 size-full" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1.jpg" alt="Andreas Beck" width="540" height="325" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1.jpg 540w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1-350x211.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1-500x301.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1-360x217.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1-341x205.jpg 341w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Flotte_Hupfeld_9054_02-1-130x78.jpg 130w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1087" class="wp-caption-text"><em>&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt; Andreas Beck, Foto: Birgit Hupfeld.</em></figcaption></figure>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">An diesem Abend reichen sich Journalismus und Schauspiel die Hand, wie es bereits die Arbeiten der Regisseurin Angela Richter mit ihren Recherchen zu Hackern wegbereitend getan haben, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">schaffen ein </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">mediales </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Dokumentartheater mit großen Informationsgehalt zur gegenwärtigen Politik. Kay Voges kreiert mit seinem Ensemble und dem Recherchekollektiv </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECTIV, </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">eine spannende, aufklärende und sehr unterhaltende Inszenierung, die  </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">beeindruckend und ein ganzes Stück </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">politisches Theater ist.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt;</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">|</span></span><i> </i><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Schauspiel Dortmund</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">| zu Gast am Berliner Ensemble: </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">27.10. und 28.10.2017 jeweils um 20 Uhr. Karten unter: 030 284 08 155 und <a href="mailto:theaterkasse@berliner-ensemble.de">theaterkasse@berliner-ensemble.de</a> . Weitere Termine unter: <a href="https://www.theaterdo.de/detail/event/1291/?not=1">https://www.theaterdo.de/detail/event/1291/?not=1</a> </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">*</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">) Im Rahmen der Tagung Moralische Anstalt 2.0 </span></span></p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-schwarze-flotte%2F&amp;linkname=IM-%20und%20EXPORT%20MIT%20DER%20WARE%20MENSCH" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-schwarze-flotte%2F&amp;linkname=IM-%20und%20EXPORT%20MIT%20DER%20WARE%20MENSCH" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-schwarze-flotte%2F&amp;linkname=IM-%20und%20EXPORT%20MIT%20DER%20WARE%20MENSCH" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-schwarze-flotte%2F&#038;title=IM-%20und%20EXPORT%20MIT%20DER%20WARE%20MENSCH" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/die-schwarze-flotte/" data-a2a-title="IM- und EXPORT MIT DER WARE MENSCH"></a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>TRUMP! – The Show goes on</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 09:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Bettina Lieder]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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		<category><![CDATA[Schauspiel Dortmund]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Gemeinsam erkunden die Schauspieler Andreas Beck und Bettina Lieder unter der Regie von Marcus Lobbes in der Inszenierung &gt;&gt;TRUMP&lt;&lt; den Aufstieg von Donald Trump.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">An diesem Abend findet die US-Wahlparty für potentielle Trump-Befürworter in einem Zelt in der Heinrich Böll Stiftung Berlin im Rahmen der Tagung <i>Moralische Anstalt 2.0</i> (1.-3.102017) statt. Neben der US-Patriotischen Einrichtung, einer persönlichen Begrüßung durch die Schauspieler, die an das Ehepaar Melania und Donald Trump erinnern, werden Popcorn, Hot Dogs und Trump-Mineralwasser gereicht. Nachdem Melania und Donald, die Lage abgecheckt und die Zuschauer begrüßt haben, wird klar: &gt;&gt;Wir alle stecken in der Scheiße&lt;&lt;. Wir haben Donald Trump zwar nicht direkt zum neuen US-Präsidenten gewählt, aber genau wie bei der Bundestagswahl in Deutschland haben Parolen, Frames und Rassismen dafür gesorgt, dass rechte Persönlichkeiten an der Regierung sind. Donald Trump hatte eine gute Wahlkampfstrategie, in dem er mit Frames gearbeitet hat, die die Bedürfnisse der amerikanischen Bürger angesprochen haben. Das Phänomen Trump quält uns nun Tag für Tag und wird von der Presse normalisiert, davor sollten wir uns fürchten. Wir sollten uns fürchten, wenn Rassismus zum Alltag gehört und so gesellschaftsfähig gemacht wird. Gemeinsam erkunden die Schauspieler auf der simulierten Wahlparty das Phänomen Trump und versuchen es aufzuarbeiten. Was gab es? Nach der Schießerei in Orlando am 12.Juni 2016, sagte Trump: &gt;&gt;Ich glaube, Barack Obama arbeitet mit Islamisten/ Terroristen zusammen&lt;&lt;. Trump hat einen Journalisten niedergeschrien und den Begriff &gt;&gt;Fake News&lt;&lt; neu geprägt. Er versucht Obamacare abzuschaffen. Nun streitet er sich mit dem Nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un und ist kurz davor einen Atomkrieg anzuzetteln. Und dennoch: Wieso ist Donald Trump so erfolgreich und wird von einem Großteil seiner Bevölkerung geliebt? </span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Das Wirtschaftswunder Trump begann mit Fred Trump, dem Vater von Donald Trump, und seiner Geschäftsphilosophie <i>&gt;&gt;Arbeiter nicht zu bezahlen&lt;&lt; </i>und Baumaterialien, wie Nägel mehrmals zu verwenden. Weiteres Erfolgsrezept ist die Ausgrenzung von Minderheiten. Bei Trump Immobilien gab es beispielsweise keine farbigen Mieter. Donald hat die Geschäftsphilosophie seines Vater angenommen, ging nach Manhattan, wo er in kurzer Zeit ein Vermögen in Milliardenhöhe erwirtschaftete und seinen Namen <i>&gt;&gt;TRUMP&lt;&lt;</i> zur Marke machte. Besondere Unterstützung erhielt Donald Trump von den amerikanischen Juristen Roy Cohen, der Trump beibrachte, wie Macht und Furcht eingesetzt werden und Angriff und Gegenangriff für Aufmerksamkeit sorgen. Cohen hat Trump zu einem guten Rhetoriker ausgebildet, der präzise Zielgruppen ansprechen kann, sodass ein Großteil der Amerikaner sich angesprochen fühlen. Beispielsweise spricht Donald Trump Themen an wie: &gt;&gt;Waffen in Syrien&lt;&lt; verwickelt sich in Widersprüche, wodurch er unwissend wirkt, sich dadurch Empathien, Sympathien sichert und sich Volksnähe verschafft. Mit der Aufarbeitung von dem Phänomen <i>&gt;&gt;TRUMP&lt;&lt;</i> geht auch die Wahlparty langsam zu Ende. Die Schauspieler räumen während des Führen von Monologen, Dialogen und Interaktionen mit Zuschauern das Zelt auf. Bald stehen alle in einem kargen Raum. Die Party ist vorbei, aber Trumps show goes on.</span></span></p>


[caption id="attachment_1071" align="aligncenter" width="620"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-1071 size-full" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1.jpeg" alt="" width="620" height="416" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1.jpeg 620w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1-350x235.jpeg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1-500x335.jpeg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1-360x242.jpeg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1-306x205.jpeg 306w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1-130x87.jpeg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/Trump2-1-272x182.jpeg 272w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a> <em>&gt;&gt;TRUMP&lt;&lt; Andreas Beck und Bettina Lieder, Foto: Birgit Hupfeld.</em>[/caption]


<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">R</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">egisseur Marcus Lobbes inszeniert mit seinem Ensemble einen mitreißenden, unterhaltenden Abend, welcher das Phänomen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;TRUMP&lt;&lt; </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">knallhart durchleuchtet und es in </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">reflektierter Relation zu Deutschland bringt. Andreas Beck und Bettina Lieder spielen sich immer wieder gekonnt Sätze wie Bälle zu und ergänzen den Text mit improvisiert-sarkastischen und zynischen Kommentaren, die den Ernst der politischen Misere auflockern. Dieser Abend ist nicht nur unterhaltsam, sondern liefert auch ein starkes Stück an Aufklärung.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>TRUMP</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>&lt;&lt;</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">|</span></span><i> </i><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Schauspiel Dortmund</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">| </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">26.12.2017, Einlass um 19.30 Uhr vorher Einführung um 19.00 Uhr| Karten unter: 0231/ 50 27 222 und </span></span><a href="mailto:ticketinfo@theaterdo.de"><span style="font-family: Ubuntu;">ticketinfo@theaterdo.de</span></a></p>

]]&gt;		</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ftrump-the-show-goes-on%2F&amp;linkname=TRUMP%21%20%E2%80%93%20The%20Show%20goes%20on" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ftrump-the-show-goes-on%2F&amp;linkname=TRUMP%21%20%E2%80%93%20The%20Show%20goes%20on" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ftrump-the-show-goes-on%2F&amp;linkname=TRUMP%21%20%E2%80%93%20The%20Show%20goes%20on" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ftrump-the-show-goes-on%2F&#038;title=TRUMP%21%20%E2%80%93%20The%20Show%20goes%20on" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/trump-the-show-goes-on/" data-a2a-title="TRUMP! – The Show goes on"></a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>ERWACHET! – Digitaler Rechtsextremismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 08:10:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Arne Vogelgesang]]></category>
		<category><![CDATA[Flammende Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Böll Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Moralische Anstalt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel Dortmund]]></category>
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				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Regisseur Arne Vogelgesang kreiert mit &gt;&gt;FLAMMENDE KÖPFE&lt;&lt; (UA 23. März 2017 Schauspiel Dortmund) eine Video-Lecture-Performance, die sich mit dem rechtspopulistischen Propaganda Trend im Internet auseinandersetzt und versucht aufzuzeigen, wie digitaler Rechtsextremismus wirkt.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Gespielt wird heute auf dem Podium im großen Saal der Heinrich Böll Stiftung in Berlin. Wo normalerweise Reden und Diskussionen stattfinden, befindet sich nun das Zimmer eines Computernerds. Neben seinem Notebook, das uns Zugang zur digitalen Welt verschafft, befinden sich noch Beamer und zwei Leinwände im Bühnenraum. Und natürlich der Regisseur, welcher auch das Konzept des heutigen Abends entworfen hat, Arne Vogelgesang. Vogelgesang performt heute mit einem virtuellen Chor von rechten Kopf-Avantaren die Schattenseiten unserer Gesellschaft, in der salonfähiger Rassismus und Stammtisch-Parolen ihren eigenen Fleck in der digitalen Welt erschaffen haben. Neue Kommunikationstechnologien, wie beispielsweise <i>youtube</i> und <i>facebook</i>, bieten Usern mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand viele Möglichkeiten sich in der digitalen Welt zu präsentieren. Informationen und Botschaften können in Buchteilen von Sekunden ins Netz geladen werden, Vogelgesang spricht von circa 70 Stunden Material in einer Sekunde. Aufmerksam auf die <em>FLAMMENDEN KÖPFE</em> wurde der junge Regisseur, der am Max-Reinhardt Seminar Regie studiert hat, über das Video von einem wütenden Mob im sächsischen Dorf Clausnitz, in dem Stadtbewohner im Februar 2016 einen Bus mit Geflüchteten niedergeschrien haben. Im Bus war der Dolmetscher Wolfram Fischer anwesend, der sich nach dem Vorfall nur an hassende und brüllende Köpfe erinnern kann. Ein Bild, das sich für Vogelgesang zum digitalen Propaganda-Trend entwickelt hat und der Grund, weswegen er auf die Suche nach rechter Propaganda in der digitalen Welt gegangen ist. An diesem Abend werden uns knapp 10 wütende und <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><em>FLAMMENDE KÖPFE</em></span></span> präsentiert, die im Internet auf unterschiedlichen Plattformen über Menschen hetzen, wie Geflüchtete, Staatsrepräsentanten, Frauen und Männer, sowie Menschen mit linkspolitischer Gesinnung. Ihr Slogan &gt;&gt;Wir sind das Volk&lt;&lt;, lässt nicht nur schlimmes erahnen, sondern Vogelgesang nimmt die Zuschauer mit auch eine Quer-Beet-Reise, die grausamer hätte nicht sein können. Beispielsweise treffen wir auf eine junge Frau, die sich gelegentlich Giftzwerg nennt und auf <i>facebook</i> Videos verbreitet, in denen sie Geflüchtete oder Ausländer beschuldigt sich an Frauen zu vergehen. Sie bezieht sich dabei auf die Silvesternacht in Köln, an der über 100 Frauen sexuell belästigt wurden. Der Giftzwerg hat neben seiner Zwillingsschwester noch eine weitere Nachahmerin gefunden, die willkürliche Behauptungen aufstellen und Menschen den Tod wünschen. Ein weiterer Charakter, ein Mann, der y<i>outube-Videos</i> am Schreibtisch erstellt, in denen er auf Brecht, Heine rekurriert und beispielsweise Heines Sehnsucht nach Heimat nachempfinden kann, weil Deutschland so viele Geflüchtete aufgenommen hat und er keinen einzigen Deutschen mehr auf seinem Einkaufsweg in Mannheim sieht. <i> </i>Oder die Frau, die gelegentlich auf Demos reden hält und Deutschland so sehr liebt, dass während ihres Schreis nach Nationalbewusstsein und nationalsozialistischen Wünschen die Tränen kommen. Vogelgesang transportiert viele zwiespältigen Köpfe aus der digitalen Welt in Animation und mit eigener Gestik und Mimik auf die Bühne. Hin und wieder unterbricht er die Suche nach dem Volk für umgedichtete Volkslieder, in denen die Rassismen der Wutbürger vertont wurden. Das im Schauspiel erwähnte Volk strebt nach einem einem &gt;&gt;WIR&lt;&lt; und verkennt dabei, dass bei ihrem &gt;&gt;WIR&lt;&lt; Menschen zu Minderheiten und zu Fremden degradiert werden, welches auszulöschen gilt.</span></span></p>


[caption id="attachment_1061" align="aligncenter" width="624"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-1061 size-full" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1.jpg" alt="" width="624" height="414" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1.jpg 624w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1-350x232.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1-500x332.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1-360x239.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1-309x205.jpg 309w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/10/FlammendeKo_pfe_Hupfeld_5171a-1-130x86.jpg 130w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a> <em>&gt;&gt;FLAMMENDEN KÖPFE&lt;&lt; Arne Vogelgesang, Foto: Birgit Hupfeld.</em>[/caption]


<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der Abend war grausam, weil über 60 Minuten ein Dutzend rassistische Köpfe und etlich-rechte Netzwerke, sowie Gruppen beim Sprechen und beim &gt;&gt;Meinungsaustausch&lt;&lt; zu zuhören und zu beobachten, kein angenehmes unterfangen ist. Dennoch hat der Zuschauer vieles über Rechtsextremismus in der digitalen Welt erfahren und Vogelgesangs Auseinandersetzung mit digitalen Rechtsextremismus ist eine starke Leistung. Gefehlt hat mir etwas eine in die Tiefe gehende reflektierende Auseinandersetzung mit den <i><em>FLAMMENDEN KÖPFE</em>N.</i> Beispielsweise, wie man mit solchen Phänomenen umzugehen hat, wie man sich gegen solche rassistische Plattformen wehren kann oder wie man mit inhumanen und/ oder rassistischen Menschen umgeht.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;FLAMMENDEN KÖPFE&lt;&lt;</b></span></span><i> </i><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">| </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Schauspiel Dortmund</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">| </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">W</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">eitere Termine sind aus der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">h</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">auseigenen Webseite zu entnehmen : <a href="https://www.theaterdo.de/detail/event/17625/">https://www.theaterdo.de/detail/event/17625/</a> </span></span></p>


&nbsp;]]&gt;		</p>
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		<title>Welche Zukunft?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 21:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
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		<category><![CDATA[Andres Veiel]]></category>
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<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Ist unsere Zukunft in Stein gemeißelt? Gibt es nur diese eine? – Der Regisseur Andres Veiel und die Autorin Jutta Doberstein erkunden in ihrem interdisziplinären Forschungs-Theaterprojekt &gt;&gt;Welche Zukunft?!&lt;&lt;, das 28.9.2018 am Deutschen Theater Berlin Premiere feiern wird, Zukunftsvisionen bis 2028 und versuchen die Frage zu beantworten: Was können wir tun, um zu verhindern, dass uns eine nächste Finanz- und Wirtschaftskrise endgültig ruiniert? </span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Das interdisziplinäre Forschungs-Theaterprojekt ist unterteilt in zwei partizipative Elemente, zum einen hat am 16. September 2017 am Deutschen Theater Berlin ein Labor stattgefunden und zum anderen findet im März 2018 mit der Stiftung Humboldt-Forum im Berliner Schloss ein anknüpfendes Symposium statt. Das Labor, <i>WELCHE ZUKUNFT?! </i>bestand aus 13 Workshops, in denen renommierte Wissenschaftler und Künstler mit Beteiligten versuchten ihren Fachbereich angehörige (Krisen)Szenarien bis 2026 zu entwickeln, bevor 2028 der nächste große Finanzcrash passiert. Ökonomen, Meteorologen, Juristen, Soziologen, Klimaforscher, Geologen, Autoren und viele andere Beteiligte erarbeiteten an diesem Tag ein krisenhaftes Zukunftsmodell bis 2026. Die einzelnen Workshop-Beiträge wurden im gemeinsamen Plenum vorgetragen, welches von Ulrike Herrmann <i>(taz)</i> und Adrian Taylor <i>(4sing)</i> moderiert wurde. Zusammen wurde ein Zeitstrahl entwickelt, der sich aus unterschiedlichen Szenarien zusammensetzt. Beispielsweise wird 2018 Italien in einer Bankenkrise stecken und aus der EU austreten; bis 2019 wird in der EU ein Rechtsdruck erkennbar sein, der zur Schließung aller Außengrenzen führt; aufgrund der Ausbeutungsverhältnisse im Kapitalismus, welche die Menschen psychisch und physisch krank machen, wird bis 2020 80% der Bevölkerung arbeitsunfähig sein, sodass wahrscheinlich ein Grundeinkommen eingeführt werden muss. Weitere Szenarien sind, dass Schäuble EU-Finanzminister wird; das China Gläubiger von der EU wird, weil es europäische Banken aufgekauft hat. Google wird spätestens 2021 eine Bank eröffnen; die europäische Linke scheitert bei den Versuch die europäische Union zu retten; ein Bürgerkrieg im Irak sorgt für Ernteausfälle; Dürreperioden, Hitzewellen und Überschwemmungen sorgen für Klimaflüchtlinge; spätestens 2026 bricht die UN auseinander. Vorher wird spätestens 2025 die Deutsche Bank mit Wasser spekulieren und einige Jahre später findet der totale Crash statt. FINANZKRISE! Und eine Bewegung, die sich &gt;&gt;LET THEM EAT MONEY!&lt;&lt; nennt. Was wird passieren? Und wie wird es enden? – Weitere Infos zum Theaterprojekt <i>WELCHE ZUKUNFT?! </i>: <a href="https://www.welchezukunft.org/">https://www.welchezukunft.org/</a> </span></span></p>




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<p style="text-align: center;" align="justify"><strong><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;LET THEM EAT MONEY!&lt;&lt;</span></span></strong></p>


</blockquote>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Inspiriert durch das Theaterprojekt mit seiner krisenhafen Zukunft, folgt nun ein kleines Gedankenexperiment, welches ein <i>alternatives (Staats-)Modell versucht</i>, das fern von Kapitalismus und Nationalismus ist. Dieses Modell ist auf Globalisierung ausgerichtet und hat die Abschaffung aller Nationalstaaten zur Grundlage. Die Welt wird als Ganzes erfasst, ein globaler Raum mit einer zentralen Verwaltung. Hier werden unter anderen Daten von Produktionsverhältnissen gesammelt, Menschen als Weltbürger registriert, Unternehmen und so weiter verwaltet. Für eine bessere Organisation des Raums, wird die Welt in Gebiete unterteilt, die sich sinnvoll nach der Betrachtung von Längen- und Breitengraden ergeben. Bestehende Länder und Staaten werden gegebenenfalls beibehalten; aufgrund von klimatischen Veränderungen sind einige Gebiete nicht mehr bewohnbar. Jedes Gebiet bekommt eine Kommune, die sich um Ortsangelegenheiten und die Weitergabe von Daten an die zentrale Verwaltung kümmert. Es wird eine globale Verfassung, eine Art Grundgesetz formuliert. Dazu gehören unter anderem globale Arbeitsbedingungen, Lohnverhältnisse und Qualitätsstandards. Es wird kein materielles Geld mehr geben, sondern nur noch fiktives Guthaben. Das heißt das Bargeld hat sich aufgrund moderner Technologien abgeschafft und es gibt nur noch Kartenzahlung. Es gibt keine Grenzen mehr, jedes Individuum ist Weltbürger und bekommt einen Weltpass mit dem es sich ausweist. Der neue globalisierte Raum bietet den Bürgern ein Grundeinkommen, welches sich nach der gesundheitlichen Verfassung der einzelnen Menschen richtet und gegebenenfalls gebietsabhängig ist. Das zentrale an diesen Modell ist die Existenzsicherung (Weltbürgerkrankenversicherung, Nahrung, Bildung und Wohnraum) aller Weltbürger und ein respektvoller Umgang mit Tieren und Natur, weshalb unter anderen Produktionsverhältnisse zentral verwaltet werden, sodass Massenproduktion verhindert werden kann. Wurden in einem Gebiet ein <i>Mehr an Waren </i>hergestellt, werden diese an das Gebiet weitergeleitet, welches einen <i>Bedarf an dieser Ware</i> hat. So wird der Lebensstandard der Individuen globalisiert; Verschwendung und Massenproduktion werden verhindert. Es wird ein Gemeineigentum/ Gemeineinkommen geben, womit unter anderem die Grundsicherung abgedeckt wird. Banken, Pharmakonzerne, Gesundheitsvorsorge (Krankenkassen, Krankenhäuser und vieles mehr) Energiekonzerne, Wasser und öffentliche Verkehrsmittel gehören der globalen Verwaltung und sind Teil des Gemeineigentums. Neue Technologien werden zum Wohle von Mensch, Tier und Natur eingesetzt. Unternehmen, wie die Nahrungsmittelindustrie müssen Tranksaktionssteuern und Maschinensteuern zahlen. Es wird eine Weltwehrmacht geben. Weltsprache wird Englisch sein. &#8230;
</span></span></p>

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