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	<title>Frau &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<description>— News aus Kultur und Politik</description>
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	<title>Frau &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<item>
		<title>Monthly #1 – Penis? Nein, danke! Ich bin eine starke Frau.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Monthly]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation der Frau]]></category>
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		<category><![CDATA[Toxizität]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Gegenwart ist mehr denn je toxisch, alles erkrankt, alles stirbt und die erbärmliche Ursache hierfür liegt in der Natur des fragilen Mannes. Schlichte Männer, ohne besonderen Eigenschaften, die nach Privilegien verlangen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="aspect-ratio:16/9;width:400px;height:500px;" class="wp-block-post-featured-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="612" height="612" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" style="width:100%;height:100%;object-fit:contain;" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge.png 612w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge-450x450.png 450w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge-300x300.png 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge-250x250.png 250w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge-205x205.png 205w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/Monthly-1-Flagge-90x90.png 90w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></figure>


<p>Unsere Gesellschaft ist durchweg toxisch – die Ursache liegt hierfür in der Natur des fragilen Mannes; typischer Mensch ohne vollständig herangereifte Persönlichkeit, die sich geistig entfalten konnte.</p>



<p>Vermutlich ist die Ursache für diese Toxizität (wieder einmal) eine Frau; namens Mutter, welche dem Jungen eine eigenständige mentale Entwicklung widersagte. Vermutlich war der Vater (wieder einmal) schuldlos abwesend. Denn der Mann trägt niemals die Schuld an einer Misere; dies sagen schon etliche religiöse Schriften.</p>



<p>Und nun? Müssen wir, emanzipierte Frauen und weitere Individuen, darunter leiden? Selbstverständlich!</p>



<p>Zumindest vergeht bei mir kein Tag, an dem ich nicht einem toxischen Mann begegne (oder männlich-gesellschaftlich integrierten Frauen). Ständig wird meine weibliche Person, die sich den gesetzten Normen des Mannes widersetzt, in einen Konflikt gezwungen. Ständig muss meine weibliche Person in den Kampf ziehen, sich zur Wehr setzen, um einer männlich konstruierten Disbalance aus Demütigung und Degradierung entgegenzuwirken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der wahre und offene Blick kennt keinen Penisneid</h3>



<p>Oft werde ich müde; oft weiß ich, dass es ein Mangel an intellektuellen Fähigkeiten ist, der diesen Personen den wahren gesellschaftlichen Blick verwehrt. Ein Blick, der erkannt hat, dass der Mann keineswegs die Krone der Schöpfung ist und dass es mehr als <a href="https://amzn.to/42i6jFL" target="_blank" rel="noopener" title="">Zwei-Geschlechter</a> gibt. Für diese noch immer im Patriarchat lebenden Personen verschließt sich die globalisierte Welt und sie fürchten sich.</p>



<p>Ihre Furcht vor dem Gebrauch ihrer mentalen Kräfte, ist mein alltäglicher Konflikt. Ihre Furcht, ihre Faulheit und ihr Wunsch nach Privilegien machen meine Person zu einer Aussätzigen, weil ich mich aus dem Spiel des Mannes ausgestiegen bin.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3486" style="width:303px;height:auto" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-683x1024.jpg 683w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-300x450.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-200x300.jpg 200w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-167x250.jpg 167w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-1024x1536.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-1365x2048.jpg 1365w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-137x205.jpg 137w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-60x90.jpg 60w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-413x620.jpg 413w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2025/03/krzysztof-hepner-kKHuZJTXWec-unsplash-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Krzysztof Hepner | Unsplash</figcaption></figure>
</div>


<p>Mein Blick ist offen und wahr. Er erkennt, dass Frauen schöpfen und die Früchte tragen. Es ist nicht der Mann, der gebären kann. So ist der <a href="https://amzn.to/4lpq2e3" title="">Penisneid von Freud</a> auch nur eine traurige Geschichte des Mannes, der Angst vor Frauen hat, sie demütigen und töten muss, um ihre schöpfende Kraft zu leugnen.</p>



<p>Täglich werden weltweit Frauen durch die Hand eines Mannes geschändet, drangsaliert und getötet. In den meisten Medien, denen das Patriarchat innewohnt, sind diese Taten Beziehungs- und Liebesdramen. Es scheint selbstverständlich, dass die Lebenspartnerin sich dem Mann unterordnen muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Femizid?! – Nein, der Mann nimmt nur seine konstruierte Penis-Position wahr!</h3>



<p>Femizid?! – Nein, der Mann hat nur seine konstruierte Penis-Position wahrgenommen und die nötigen Konsequenzen gezogen. Das Stück wedelnde Fleisch verleiht ihn in seinen Augen einen höheren Status. Außerhalb der Imagination des Mannes ist der Penis kein Zepter der Macht. Der Penis ist und bleibt ein Stück Fleisch, welches ohne die Frau zu keinerlei natürlichen Schöpfung fähig ist.</p>



<p>Dieser wahre Blick macht dem Mann Angst. Seine <a href="https://amzn.to/44lbV37" target="_blank" rel="noopener" title="">Angst ist existenziell</a>, denn mit dem Verlust des imaginierten Penisneides gehen alle Privilegien verloren. Der Mann wird zu einer schlichten Person ohne besonderen Status und ohne besonderen Eigenschaften.</p>



<p>Zu Recht fürchtet sich der Mann vor uns, den emanzipierten Frauen, denn wir sind frei und wir werden, wie die Amazonen, weiter für uns und für einen offenen Blick auf die globalisierte Welt kämpfen. Wir, Frauen, fürchten uns nicht vor einem Stück wedelnden Fleisch. Die Zeiten des Neides sind vorbei. Wir, Frauen, haben erkannt, dass wir die Schöpferinnen sind und keinen Mann für unsere Geschichte brauchen.</p>
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		<title>VULVA BEI DER GEGENÜBERSTELLUNG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 10:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theaterkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Foucault]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Kollektiv <i><b>Frauen und Fiktion</b></i> bringt mit &gt;&gt;LUST/ sexuelle Biografien und unerhörte Phantasien von Frauen&lt;&lt; (UA 16. März 2017/ Theaterdiscounter) einen Diskurs über die Sexualität der Frau performativ auf die Bühne. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Obwohl die Bühne aus der minimalistischen Ausstattung eines Blocks besteht, der immer wieder neue Settings konstruiert, nähern sich <i><b>Frauen und Fiktion </b></i>mit unterschiedlichen Ausdrucksebenen, wie über choreografische Elemente, persönlichen Erzählungen aus dem Schauspiel- oder Tanzunterricht und über die Interaktion mit dem Publikum dem Thema der weiblichen Lust. Im Zentrum der Performance &gt;&gt;LUST&lt;&lt; steht der foucaultsche Diskurs, der mit der nackten Vulva als obzönen Witz beginnt, somit versucht</span></span> – <span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">laut Sigmund Freud – das sexuelle Begehren als verdrängtes Phänomen des Individuums offenzulegen und über den Lustgewinn des Witzes eine Lockerung zur Annäherung an das Thema zu erzielen. Die nackte Vulva als öbzönen Witz wird in der griechischen Mythologie von Baubo, der Göttin der Lust und Begleiterin der Demeter, beschrieben. Sie versucht die trauernde Demeter aufzumuntern, in dem sie ihr ihre rasierte Vulva zeigt. Über den Austausch von weiblichen Sexfantasien, der Darstellung der Sexualität in performativen Räumen, wie wird Sex im Film realitätsnah dargestellt, versucht das Kollektiv <i><b>Frauen und Fiktion </b></i>Theorie und Performativität zu vereinen, um eine offene Ebene für das Wissen über weibliche Sexualität zu schaffen. Der weibliche Sex ist immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Die Frau hat als Lustobjekt und Sexsymbol des Mannes noch nicht ausgedient und wird somit weiterhin vom Mann über Sexualität ausgebeutet und erniedrigt. Das Überschreiten von Schamgrenzen, in dem die Frau lernt über ihren Sex zu sprechen, bricht nicht nur Tabus, sondern schafft Wissen, welches ihr Macht gibt. Der weibliche Körper wird so nicht über die Abgrenzung zum Mann erfahren, sondern bekommt seine eigene Stellung in der Gesellschaft als Mensch.</span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;"><em><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Sexualität ist Teil unseres Verhaltens. Sie ist Teil unserer Freiheit. Die Sexualität ist etwas, was wir selbst erschaffen […] Die Möglichkeit unserer Körper als eine potenzielle Quelle einer Vielzahl von Lüsten zu gebrauchen ist etwas sehr wichtiges. Wenn wir zur Frage der Identität Stellung beziehen müssen, so muss dies sein, indem wir einmalige Wesen sind. (Michel Foucault)</span></span></em></p>


&nbsp;</blockquote>


<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-857 size-large" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-1024x683.jpeg" alt="LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_Foto:PaulaReissig" width="700" height="467" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-1024x683.jpeg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-350x233.jpeg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-500x333.jpeg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-768x512.jpeg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-360x240.jpeg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-308x205.jpeg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-130x87.jpeg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-650x433.jpeg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1-272x182.jpeg 272w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/LUST_PatriciaCMai_EvaKeller_FotoPaulaReissig-1.jpeg 1620w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">LUST/ Patricia C. Mai und Eva Keller. Foto: Paula Reissig.</span></span>
&nbsp;


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Performance &gt;&gt;LUST&lt;&lt; verspricht viel, in dem sie versucht einen foucaultschen Diskurs über die weibliche Lust auf die Bühne zu bringen, der emanzipatorische Phänomene mit sich bringt. Was dem Kollektiv auf jeden Fall gelingt, ist das Brechen von Schamgrenzen über das gemeinsame Stöhnen ins Mikrophon, das Teilen der weiblichen Lust, das Offenlegen von Fragen und das Herstellen von Wissen über den Diskurs, der über die Gegenüberstellung der nackten Vulva für eine Erkenntnis des weiblichen Sexes sorgen soll. Der Diskurs in &gt;&gt;LUST&lt;&lt; beschäftigt sich mit der weiblichen Lust, versucht gezielt über weibliche Sexfantasien ein unerhörtes Wissen performativ zu erzeugen, um Strukturen der Macht aufzubauen, die der Frau in der männerdominierenden Gesellschaft eine Stellung als Mensch ermöglichen. Aber können feministische Pornos und das Teilen von sexuellen Fantasien sagen, wer oder was die Frau ist? Enttäuschend ist, dass die Performance &gt;&gt;LUST&lt;&lt; nicht über den Alltags-Diskurs der Weiblichkeit hinausgeht und fragt, wieso der Mensch sich nur über sein Sex definieren lässt und er über sein Geschlecht zur Identität kommt. Weiterhin wirkten viele performative Akte von &gt;&gt;LUST&lt;&lt; einfallslos, heteronormativ; waren weniger ansprechend, was dem weiblichen Diskurs zwar nicht geschadet hat, aber die künstlerische Leistung der Performance beeinträchtigte.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;LUST/ sexuelle Biografien und unerhörte Phantasien von Frauen&lt;&lt;</b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">| Theaterdiscounter Berlin| 16.3. – 18.3.2017| Jeweils um 20.00 Uhr| Weitere möglichen Spieltermine: <a href="http://www.frauenundfiktion.de/">http://www.frauenundfiktion.de/</a> </span></span></p>

]]&gt;		</p>
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		<title>Männer spielen Theater und Frauen zeigen ihre Brüste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2015 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Adelheid Müther]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Gesewsky]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch heute existiert die Frau neben dem Mann und wird selten als selbständiges Subjekt mit eigenständiger Identität wahrgenommen. Um zu erfahren, wie das patriarchale System sich in der Schauspielerei ausdrückt, hat sich das FreiGeist-Magzine mich mit der Schauspielerin Anna Gesewesky getroffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Adelle Sans Devanagari, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Noch heute existiert die Frau neben dem Mann und wird selten als selbständiges Subjekt mit eigenständiger Identität wahrgenommen. Das patriarchale System sitzt tief in den Köpfen der Menschen und lässt nur schwer mehrere Geschlechter und andere Sexualitäten zu. Selbst in der Schauspielerei, einer Branche in der Wandlungen das täglich Brot sind, lassen sich Benachteiligungen feststellen. Die Frau wird weiterhin unterdrückt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Adelle Sans Devanagari, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Um zu erfahren, wie das patriarchale System sich in der Schauspielerei ausdrückt, hat sich das FreiGeist-Magzine mich mit der Schauspielerin Anna Gesewesky getroffen, die bis 2012 ein Schauspielstudium an der Ernst Busch genoss und nun bei den Burgfestspielen Bad Vilbel 2015 die Hauptrolle in der Inszenierung „Die Päpstin“ spielt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Adelle Sans Devanagari, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In einem Café haben wir über Schauspielkunst und die Rolle der Frau in der männerdominierten Theaterlandschaft gesprochen.</span></span></p>
<p><figure id="attachment_486" aria-describedby="caption-attachment-486" style="width: 349px" class="wp-caption alignright"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-486" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1.jpg?w=200" alt="Anna Gesewsky (Foto: Joachim Gern) http://theaterkontakte.de/profil/anna_gesewsky" width="349" height="524" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1.jpg 2912w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-200x300.jpg 200w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-300x450.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-768x1152.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-683x1024.jpg 683w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-167x250.jpg 167w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-1024x1536.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-1365x2048.jpg 1365w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-137x205.jpg 137w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-60x90.jpg 60w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/07/2015_gesewskyanna_foto_joachim-gern-1-413x620.jpg 413w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /></a><figcaption id="caption-attachment-486" class="wp-caption-text">Foto: Joachim Gern | Anna Gesewsky </p>
<p></figcaption></figure></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i><b>FG: Was interessiert Dich an der Schauspielerei?</b></i></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mein Interesse an der Schauspielerei kommt aus der Lust an Stimme, Bewegung und Inhalt. Damit meine ich Geschichten, die ich gern erzählen möchte oder Texte, bei denen ich finde, dass sie an die Öffentlichkeit gehören. Gemeinsam in einer Gruppe zusammen kommen, um etwas zu erzählen – das hat mich immer am Schauspiel im Theater gereizt.</span></span></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY">Wir müssen kein Publikum bedienen, wir sind hier für uns. – Anna Gesewsky</p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i><b>FG: Welche Inszenierungen haben Dich am meisten geprägt?</b></i></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Sehr geprägt hat mich die BAT Inszenierung von William Shakespeares „Troilus und Cressida“, in der ich eine Doppelrolle spielen durfte. Ich verkörperte den griechischen Krieger Ajax und die schöne Helena. Manchmal sogar in einer Szene. Von einer Sekunde zur nächsten musste ich vom kämpferischen Krieger in die schöne Helena wechseln, die das Publikum in eine dreckige Szenerie verführt hat. Das schnelle Umspringen von einer Rolle zur anderen habe ich sehr geliebt. Weiter hat mich die Zusammenarbeit mit Renè Pollesch für die Inszenierung „I&#8217;m stalking myself to death“ geprägt. Wir haben uns viel über den Inhalt verständigt und diskutiert, was wir über unsere Gesellschaft und unsere Zeit denken. Während dieser Zusammenarbeit habe ich zwei bedeutende Theaterelemente schätzen gelernt: Wir treffen uns hier für uns und wir müssen kein Publikum bedienen.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>FG: Wie erlebst Du die männerdominierte Theaterlandschaft?</b></span></span></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Im Theater gibt es weniger Frauenrollen als Männerrollen; was mich ärgert. Neu geschriebene Stücke ändern dies nicht unbedingt; auch wenn es tendenziell besser wird. Einige Regisseure reflektieren auch nicht wirklich über Frauenrollen und finden durch inhaltliche Diskussionen kaum Zugang. Warum muss Helene aus Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“ weggehen und weinen, wenn es zu einem Konflikt kommt? Wieso kann sie sich nicht dieser Situation stellen? Das ist doch viel spannender. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>FG: Werden Stereotype von weiblichen und männlichen Geschlecht auf der Bühne beibehalten?</b></span></span></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ich habe den Eindruck, dass in vielen Theaterstücken eine Vorstellung davon dominiert, wie Frauen und Männer zu sein haben und ich spiele nicht gern Klischees von Frau- und Mann-Sein, das ist mir einfach zu platt. Es sei denn, es ist eine kluge und kontroverse Tragikomödie. Aber generell will ich keinen Menschen auf sein Geschlecht reduzieren.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i><b>FG: Also sind Frauen in der Schauspielerei benachteiligt?</b></i></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ja, auf jeden Fall. Die typischen Machtmechanismen, die Frauen auf der Bühne klein machen, sind weitgehend präsent. Männer haben in der Regel viel mehr Text und deshalb auch eine größere Bandbreite an Spielmöglichkeiten. Es geht nicht, dass bei vielen Produktionen der Textanteil der weiblichen Figuren oft gering ist. Und wenn ich die Rolle füllen möchte, muss ich mir irgendetwas ausdenken. Auch wenn es viele spannende stumme Rollen gibt, sind viele Männer ganz klar im Textvorteil. Warum kann ich nicht den Robespierre oder Danton in Georg Büchners „Dantons Tod“ spielen? Einmal meinte auch ein Regisseur zu mir: „Du bist eh spannend; es reicht, wenn Du auf der Bühne anwesend bist.“ Hallo? Ich bin Schauspielerin. Schauspiel kommt von Acting, das heißt mehr als stumme Projektionsfläche zu sein. </span></span></p>
<h6 align="JUSTIFY">Frauen kriegen in der Regel weniger Gage</h6>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Natürlich gibt es auch in diesem Beruf eine Differenz im Lohn. Frauen kriegen in der Regel einfach weniger Gage. Also weniger Geld, weniger Text und weniger Rollen. Manchmal weniger spannende Rollen und weniger feste Stellen. Ich sehe mich aber nicht immer als sozialisierte Frau, sondern als das, was ich bin.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i><b>FG: Momentan spielst Du bei den Burgfestspielen Bad Vilbel in Adelheid Müthers Inszenierung „Die Päpstin“ die Hauptrolle der Päpstin Johanna, die aufgrund ihres Wissensdrangs ihr Geschlecht leugnen muss. Verbindet Dich etwas mit Johanna?</b></i></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Was mich auf jeden Fall mit Johanna verbindet, ist ihre Kämpfernatur. Ich bin auch eine Kämpferin. Außerdem schätze ich an Johanna, dass sie immer ihren Weg geht.</span></span></p>
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		<title>Revolution in der Dunkelkammer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 21:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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<p align="RIGHT"]]&gt;– <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Ein Magier der mit den Strahlen des Lichts und dem Dunkeln zaubert</b></span></span></p>
<p align="RIGHT">„<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>Alles kann durch das Licht verändert, deformiert oder eliminiert werden. Es ist genauso geschmeidig wie der Pinsel.“ (Man Ray)</i></span></span></p>
<p align="RIGHT">
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>MAN RAY – FOTOGRAF IM PARIS DER SURREALISTEN </b>heißt die Ausstellung vom 15.9. bis zum 8.12.2013 des Max Ernst Museums in Brühl. In dieser einmaligen Ausstellung bekommt der Rezipient rund 150 fotografische Werke des wichtigsten Fotokünstlers des 20. Jahrhunderts zu sehen. Sogar selten gezeigte Aufnahmen aus den Fotosammlungen führender Museen in Deutschland, Frankreich und den USA schmücken die Ausstellung.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Man Ray (Michael Emmanuel Radnitzky) oder der „große Poet der Dunkelkammer“, wie Jean Cocteau ihn nannte, zählt zu den wichtigsten Fotokünstlern des Surrealismus und zu den Revolutionären der Fotografie. Obwohl er sich selbst eher als Maler, Objektkünstler oder Filmemacher sah, hat er weitgehend unsere Vorstellungen von der Fotografie mit seinen Techniken der „Rayografie“ und der „Solarisation“ geprägt. Die „Rayografie“ hat Man Ray Anfang der 1920er Jahre entwickelt. Bei dieser Technik werden Gegenstände auf ein Fotopapier gelegt und belichtet, sodass die belichteten Gegenstände eine neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit offenbaren und eine faszinierende Bilderwelt aus Licht und Schatten wiedergeben. Ein Wechselspiel von Hell und Dunkel lässt banale Alltagsgegenstände geheimnisvoll auftauchen und verleiht ihnen eine geisterhafte Form. Die „Solarisation“, welche eine starke Überbelichtung im Entwicklungsprozess beschreibt, hat Man Ray als surrealistischen Verfremdungseffekt eingesetzt, um Körper sowie Gegenstände in einer geheimnisvollen Aura erstrahlen zu lassen. Am besten wird die „Solariation“ in der Aufnahme „Profil und Hände“ (1932) sichtbar, dort scheinen die Hände vor allem die Fingernägel wie aus Porzellan.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mit diesen Techniken wollte Ray die Fotografie aus ihrer dokumentarischen Abbildhaftigkeit befreien und der Reproduktionsfähigkeit von Fotografie entgegenwirken sowie das unbewusste, scheinbare, hintergründige und das angedeutet mystische des Abgelichteten hervorholen. Neben den abgelichteten Alltagsgegenständen und Porträtbildern von prominenten Künstlern, nimmt die Darstellung der Frau im Sinne der Aktfotografie eine zentrale Stellung in seinen Fotografien ein. Mit den Aktfotografien versuchter er auch teilweise seine erotischen Fantasien auszuleben. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Ausstellung <b>MAN RAY – FOTOGRAF IM PARIS DER SURREALISTEN </b>legt ihren Schwerpunkt auf die 1920- und 1930er Jahre, weil diese Jahrzehnte als die produktivsten seines Schaffens gelten. Das vielleicht bekannteste Bild der Ausstellung ist „Le violon d&#8217;Ingres“ (Die Violine von Ingres) (1924). Es zeigt Kiki vom Montparnasse (eigentlich Alice Prin) in Rückenansicht mit schablonierten Formen von Schalllöchern, die Man Ray später einbelichtete. In surrealistischer Manier deutet die weibliche Silhouette auf eine Violine hin. Auch „Noire et blanche“ (Schwarz und Weiß) (1926), welches Man Ray wegen seiner Vielschichtigkeit sehr schätzte, ist eine sehenswürdige Aufnahme der Ausstellung. In „Noire et blanche“ positioniert Man Ray fast waagerecht den Kopf von Kiki, der isoliert vom Körper erscheint, und setzt ihn in Kontrast mit einer dunklen auf Hochglanz polierten afrikanischen Maske im Boule-Stil, welche Kiki mit ihrer Hand in der Senkrechten stützt. Die Fotografie erfährt ihre Vielschichtigkeit im Hinblick auf ihren Kontrast, da sie nicht nur Bezug auf den Prozess der Schwarzweißaufnahmen nimmt, sondern auf die Rassenproblematik aufmerksam macht. Weiter sind die Augen von Kiki und der Maske geschlossen, sodass sie ein Einsinken in das Unbewusste signalisieren. Mein absolutes Highlight der Ausstellung war die Fotografie „Les Larmes“ (Die Tränen) (1932). Es bildet die Augen der Cancan Tänzerin Lydia ab, die Man Ray mit Glastropfen schmückte. Ihre Augen sind sehr gekünstelt geschminkt, sodass ihre Wimpern wie gefroren wirken. Die gefrorenen Wimpern und die (Glas-)Tränen sollen die Emotionslosigkeit der Tänzerin ausdrücken. </span></span></p>
<p><figure id="attachment_228" aria-describedby="caption-attachment-228" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-228 " src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1.jpg?w=300" alt="Larmes (Tears); Man Ray, American, 1890 - 1976; Paris, France, Europe; 1930 - 1932; " width="300" height="230" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1.jpg 1535w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1-300x231.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1-768x591.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1-1024x788.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/10/man_ray_bild_03-1-350x269.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-228" class="wp-caption-text">Larmes (Tears); Man Ray, American, 1890 &#8211; 1976; Paris, France, Europe; 1930 &#8211; 1932</figcaption></figure></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Man Ray fotografierte vermehrt einzelne Körperteile, um eine Durchbrechung von konventionellen Sehgewohnheiten zu erzielen und um auf ungewöhnliche Sicht- und Gestaltungsweisen aufmerksam zu machen. „Vielleicht ist ein Auge, ein Ohr, eine Nase oder ein Mund allein das vollkommene Porträt eines Menschen den man liebt.“ (Man Ray). Den Abschluss der Ausstellung <b>MAN RAY – FOTOGRAF IM PARIS DER SURREALISTEN </b>veranstalten die vier gezeigten Filme Man Rays in einem leicht abgetrennten Raum. Die vier Filme „Le Retour <span style="font-family: Arial, sans-serif;">à</span> la raison“ (Die Rückkehr der Vernunft) (1923), „Emak Bakia“ (1926), „L&#8216;<span style="font-family: Arial, sans-serif;">É</span>toile de mer“ (Seestern) (1928), „Les myst<span style="font-family: Arial, sans-serif;">è</span>res du Ch<span style="font-family: Arial, sans-serif;">â</span>teau de D<span style="font-family: Arial, sans-serif;">é“ (Die Geheimnisse des Würfelschlosses) (1929) zeigen wie Ray den Geist des Dadaismus und des Surrealismus auf die Leinwand übertragen hat. </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Fazit:</b> Die Ausstellung ist ein Absolutes-Muss für Man Ray Liebhaber und Freunde der surrealistischen Kunst. </span></span></p>
<p align="LEFT">
<p align="LEFT">
<p align="LEFT">
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Max Ernst Museum Brühl des LVR</b></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Comesstraße 42/ Max-Ernst-Allee 1</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">D – 50321 Brühl/ Rheinland</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.maxernstmuseum.lvr.de/">www.maxernstmuseum.lvr.de</a></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Tel + [0] 2232 5793 0</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Öffnungszeiten</b></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dienstag – Sonntag 11-18 Uhr</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Eintritt</b></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Erwachsene 6 Euro/ ermäßigt 3,50 Euro</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Kinder uns Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Öffentliche Führungen</b></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Sa. 15.30h | So. 13.30h und 15h</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dauer: 1 Stunde</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">5 Euro/ ermäßigt 3 Euro zzgl. Eintritt</span></span></p>
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