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	<title>FFT &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>FFT &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>FFT Proudly Presents „Trias“ – Herzergreifende Leidenschaft von Figur, Bewegung und Klang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 22:38:19 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Das „Theater der Klänge“ beglückte am 14.1.2015 mit der Premiere von„Trias“, seiner Neuinterpretation von Oskars Schlemmers „Triadisches Ballett“, das FFT Düsseldorf (Forum Freies Theater Düsseldorf) und zahlreiche Zuschauer.
„Das triadische Ballett“ von Oskar Schlemmer lässt sich am besten mit seinen Worten beschreiben: „Das triadische Ballett wird keine Weltanschauung tanzen, was niemand hindern soll eine solche darin zu finden. Es wird vielmehr reine Lust am Fabulieren sein, ein Fest in Form und Farbe.“ Der Maler und Bildhauer Schlemmer beschäftigte sich viel mit der Wechselwirkung von Figur und Raum. Er hatte ein Interesse Skulpturen zum Tanzen zu bringen, weswegen er mit den Tänzern Albert Burger und Elsa Hötzel im Verlauf von fünf Jahren in Stuttgart ein experimentelles Ballett schaffte, das sich aus zwölf Tänzen und 18 Figurinen zusammensetzte. „Das triadische Ballett“ hatte seine Uraufführung am 30. September 1922 am Württembergischen Landestheater und verkörperte dort ein choreografisches Komplex von Bewegung und Musik, das sich in dreifacher Ordnung von Raum (Höhe, Breite, Tiefe), Form (Kreis, Quadrat, Dreieck), Farbe (Rot, Gelb, Blau) und drei Tänzern ausdrückte. Da Anfang des Jahres 2014 das Urheberrecht des Bauhauskünstlers Schlemmers verloschen ist und so keine Streitereien mehr mit den Erben zu befürchten sind, machte sich auch nun das Ensemble „Theater der Klänge“ an eine Neuinterpretation des „Triadischen Balletts“.
Das freie Ensemble „Theater der Klänge“ hat sich 1987 in Düsseldorf gebildet und versteht sich als Musik- und Tanztheater, welches mehrdimensionale Bühnenformen entwickelt. Bereits in ihrer ersten Produktion beschäftigt sie sich mit dem „mechanischen Ballett“, nach Kurt Schmidt und Georg Teltscher von 1923. 1993 widmet sich das freie Ensemble erneut der Bauhausbühne, in dem sie Theorien und Formprinzipien des Bühnenleiters Oskar Schlemmers in ihre Produktion „Figur und Klang im Raum“ integrieren. Mit „Trias“ möchte das „Theater der Klänge“ ihre Bauhaus-Serie nun abschließen. Die Produktion „Trias – Das triadische Ballett“ interpretiert Schlemmers Kostümkreation als eine Erweiterung von Ballettkostümen und Bühnenfiguren. Dabei fixiert sich „Trias“ auf das Ausbrechen der körperlich, musikalischen Aktion im Musik- und Tanztheater. Und bringt somit, neben der Bauhauskunst, das clowneske und das karnevalistische in Schlemmers „triaschen Ballett“ zum Ausdruck. Ihre Inszenierung „Trias – Das triadische Ballett“, nach Oskar Schlemmer beinhaltet die Abfolge der Szenen 1 bis 12 und die dazugehörigen Figurinen, die dem Originalformplan von Schlemmers Uraufführung entsprechen. So lassen sich in der Inszenierung der Rundrock (Phaedra Pisimisi), Taucher (Kai Bettermann), die Goldkugeln (Elisa Marschall und Darwin Diaz) oder die weiße Tänzerin (Elisa Marschall) und der weiße Tänzer (Darwin Diaz) wiederfinden. In „Trias“ thematisieren alle zwölf Szenen die Entfremdung des Menschen von der Industrie, in dem neue geometrische Figuren in mechanischer oder stark Körper akzentuierter Form tanzen. Beispielsweise spielen in der dritten Szene der Zylindermann (Darwin Diaz) und die Glockenpuppe (Elisa Marschall) eine Art von Uhrwerk-Glockenspiel. Mechanisch und wie am Band tanzen sie nebeneinander her. Der Auftritt der weißen Tänzerin (Elisa Marschall), die die Rosa-Phase einleitet, ist der Höhepunkt des Balletts. Hier trifft klassische Ballettkunst auf modernen Tanz und vereint mit der gespielten Live-Musik (Oliver Eltinger, Thomas Wansing und Beate Wolff) ein herzergreifendes Bild von Bewegung und Klang. Auch die dazu sprachlos erzählende Geschichte von der weißen Tänzerin und dem weißen Tänzer (Darwin Diaz), ist zutiefst berührend und zeichnet die ganze Inszenierung als ein großartiges Meisterwerk von vollkommener Schönheit aus.
[caption id="attachment_364" align="aligncenter" width="300"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-364" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg?w=300" alt="Trias: Elisa Marschall und Darwin Diaz von Oliver Eltinger." width="300" height="217" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg 2126w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-350x253.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-500x361.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-768x555.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-1024x739.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-346x250.jpg 346w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-1536x1109.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-2048x1479.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-284x205.jpg 284w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-125x90.jpg 125w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-623x450.jpg 623w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-650x469.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Trias: Elisa Marschall und Darwin Diaz von Oliver Eltinger.[/caption]
„Trias“ ist eine zauberhafte und grandiose Umsetzung von Schlemmers „Triadischen Balletts“, in der die Avantgardkunst des Bauhauses mit den Spiel von geometrischen Figuren im freien Raum und den Spiel der Farben (Rot, Blau, Gelb) zum Ausdruck kommt. Folgeaufführungen sind im Sommer am Tanzhaus NRW in Düsseldorf geplant.
Theater der Klänge: „Trias“, nach Oskar Schlemmer |Theater im Depot Dortmund |7. und 8.2.2015 | 20 und 18 Uhr | Tickets auf gut Glück: ticket@theaterimdepot.de oder an der Abendkasse| Eintritt: VVK 13€/ 8€ erm.| AK.: 15€/ 10€ erm.]]&gt;		</p>
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		<title>SWEET FITHTEEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 20:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[FFT]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Tiedemann]]></category>
		<category><![CDATA[Sweet Fithteen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>15! </b>– Endlich aus dem Gröbsten raus, in der Blüte der Jahre und immer noch weit weg vom Ernst des Lebens. Am 9.9.1999 feierte das Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf seine Eröffnungspremiere und seitdem ist es ein zentraler Ort des Austausch für Künstler*innen und Publikum, der nicht weg zu denken ist. Anlässlich dieses Jubiläums führte die Terz ein aufschlussreiches Interview mit der Intendantin Kathrin Tiedemann über das FFT und der anstehenden Geburtstagsparty am 9.9.2014 ab 15 Uhr FFT Kammerspiele. Alle sind natürlich herzlich eingeladen!</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>1. Was war der ausschlaggebende Impuls für die Gründung des FFT?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Es ging darum, auch für Düsseldorf ein Zentrum für frei produzierte darstellende Kunst zu schaffen, eine Anlaufstelle für die professionell arbeitenden Theatergruppen in der Stadt und in der Region aber auch als Partner für überregionale und internationale Kooperationen, die kennzeichnend für die Arbeit außerhalb der großen Theaterinstitutionen sind. Und man wollte einen Treffpunkt für das theaterinteressierte Publikum schaffen. Nicht zuletzt ging es der Stadt Düsseldorf auch darum, vorhandene Spielstätten in eine zeitgemäßere Nutzung zu überführen und den Künstlern in der Stadt, der wachsenden Bedeutung des freien Theaters entsprechend, eine professionelle Infrastruktur zu bieten.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>2. Inwiefern unterscheidet sich das FFT vom gewöhnlichen Stadttheater?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Im Grunde lassen sich die Strukturen schlecht vergleichen, weil die Arbeitsweisen sehr unterschiedlich sind. Das FFT arbeitet mit einem kleinen Team von 10 Leuten mit einem großen Netz unterschiedlichster Künstler und Gruppen zusammen und versteht sich als Labor für neue Theaterformen. Wir greifen die Ideen der Künstler auf und realisieren mit ihnen gemeinsam Projekte, die sich mehr oder weniger explizit mit dem gesellschaftlichen Wandel unserer Zeit und neuen Kommunikationsformen beschäftigen. Die Inhalte werden von den Künstlern überwiegend selbst recherchiert und dann in entsprechende performative Formate überführt, die häufig die Zuschauer miteinbeziehen. Die Übergänge zur bildenden Kunst und zur Musik, zu neuen Medien aber auch zu Fragen von Stadtentwicklung und Konstruktion von Öffentlichkeit sind fließend. Außerdem bieten wir vor allem jungen Künstlern ein Forum, um ihre Arbeitsansätze zu entwickeln und zu präsentieren. Wir kooperieren mit Schulen, Hochschulen und Universitäten und diversen Gruppen in der Stadt und beziehen diese in unsere inhaltliche Arbeit aktiv mit ein. Ein Stadttheater ist dagegen ein Betrieb mit mehreren hundert Mitarbeitern, künstlerischem und nichtkünstlerischem Personal, eigenen Werkstätten, und produziert in der Regel Schauspiel für einen Repertoirebetrieb. Die großen Häuser öffnen sich aber auch immer mehr neuen Arbeitsweisen, so dass die Grenzen zwischen den Strukturen langsam aufweichen. Das FFT ist als Verein organisiert, während Stadttheater im Allgemeinen als kommunale Einrichtungen geführt werden.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>3. Am 9.9.1999 fand die Eröffnungspremiere des FFT statt; weißt Du noch welcher Künstler das FFT eingeweiht hat?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">1999 eröffnete der damalige künstlerische Leiter Niels Ewerbeck das FFT mit der Premiere von Christoph Coburgers „La Musica 2“ in den Kammerspielen.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Wir haben 2004 meine erste Spielzeit mit „Public Playgrounds“ eröffnet, u.a. mit dem Living Theatre aus New York und mit der VolxTheaterKarawane aus Wien. Es ging um Kunst und Aktivismus und um die Frage, wem der öffentliche Raum in der Stadt gehört, dazu gab es verschiedene Workshops und Auftragsarbeiten. Außerdem hat Lukas Matthaei sämtliche Etagen des Anbaus im Wilhelm-Marx-Haus in der Jahnstraße bespielt, wo das FFT Juta seinen Sitz hat. Da waren an die 100 Darsteller beteiligt, die alle eine Verbindung zu dem Ort hatten, sei es als Amateurtheater-Spieler oder als Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt, die freiwillige Feuerwehr und ein polnischer Chor waren auch dabei. Die Zuschauer konnten auf einem Parcours durch das gesamte Haus wandern und Geschichten hören, abschließend gab es ein großes Essen im Theatersaal &#8211; das war ein großartiger Auftakt!</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>4. Rückblickend auf die 15 Jahre Spielzeit: Hat sich euer Wunsch nach einem Treffpunkt für Künstler und Publikum erfüllt?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>Oder gibt es etwas, was Du vermisst?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, hat sich erfüllt. Ich kann ja nur für die zurückliegenden 10 Jahre sprechen. Aber wenn ich allein an die internationalen Koproduktions-Reihen denke, in diesem Jahr unter dem Motto „Decolonize!“, mit denen wir jedes Jahr eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen, dann ist es gelungen, zwischen Künstlern wie Gintersdorfer/Klaßen, Claudia Bosse, andcompany&amp;Co., She She Pop, Helena Waldmann, Anna Malunat, PME-Art und anderen und dem Düsseldorfer Publikum einen kontinuierlichen Dialog und ein Interesse für zeitgenössische darstellende Kunst zu etablieren. Ganz zu schweigen von Ingo Toben, Gudrun Lange, half past selber schuld, die regelmäßig am FFT produzieren. Wir sind dabei immer auch offen für neue Akteure. kainkollektiv, Billinger &amp; Schulz, LUKAS UND oder Subbotnik sind jüngere Kollektive, die erst seit kurzem mit uns zusammenarbeiten. Das Ganze ist immer in Bewegung und das ist gut so. Die Resonanz bei den Zuschauern ist sehr positiv und hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert, so dass wir im vergangenen Jahr mit 23.000 Zuschauern die bisher erfolgreichste Spielzeit in der Geschichte des FFT hatten. Wir würden gerne mehr Residenzen wie zuletzt mit machina eX ermöglichen, die über zwei Jahre kontinuierlich mit uns gearbeitet haben. Eine solche Art der engen Kooperation, von der wichtige Impulse auch für die Stadt ausgehen können, würden wir gerne häufiger initiieren. Aber dazu fehlen uns die Mittel.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>5. Was erwartet mich als Besucher bei der „Sweet Fifteen“-Geburtstagsfeier am 9.9.2014? Worauf darf ich mich als Gast freuen?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Auf einen Abend voller Überraschungen! Wir starten mit einem kleinen Symposium zu Fragen nach zukünftigen Arbeitsweisen des Theaters, wir haben Künstler eingeladen, sich mit Tischreden zu beteiligen, in denen sie über Dinge sprechen werden, die ihnen in Bezug auf ihre Arbeit unter den Nägeln brennen. Für das 15-stündige Tages- und Nachtprogramm unter dem Motto „Sweet Fifteen“ haben die Düsseldorfer Künstlergruppe LUKAS UND und Sahar Rahimi von Monster Truck ein besonderes Szenario entwickelt, das an den lateinamerikanischen Brauch der Quinceañera angelehnt ist. Bei diesem Fest wird der Übergang der Fünfzehnjährigen vom Kind zur Frau zelebriert.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>6. Und noch ein kleiner Ausblick: Was habt ihr euch für die nächsten 15 Jahre vorgenommen? Oder was erhoffst Du Dir für das Theater einer zukünftigen Gesellschaft?</b></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Langfristige Pläne sind im Bereich des freien Theaters nahezu unmöglich, da über Förderzusagen von Jahr zu Jahr entschieden wird. Ich halte mich da eher an das Prinzip: Steter Tropfen höhlt den Stein. Ein konkretes Vorhaben besteht darin, der Generation der 20- bis 30-Jährigen verstärkt die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen zu realisieren, und weiterhin ein junges Publikum für Theater zu begeistern. Die werden ja die zukünftige Gesellschaft bestimmen. Mehr generationsübergreifende Perspektiven sind also gefragt, ebenso wie Arbeitsweisen, die die digitale Revolution berücksichtigen, die neue Perspektiven auf die eigene Umwelt ermöglichen sowie eine weitere Dekolonisation des eigenen Denkens.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Vielen Dank für das freundliche Gespräch und ich wünsche euch zum Jubelfeste nur das Beste!</span></span></p>


[caption id="attachment_334" align="aligncenter" width="300" class=" "]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-334" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1.jpg?w=300" alt=" v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_Foto: christian-herrman." width="300" height="199" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1.jpg 2000w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-768x512.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-1024x682.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-1536x1024.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-308x205.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/10/v-l-n-r-katja-grawinkel-dramaturgie-kathrin-tiedemann-kc3bcnstlerische-leitung-geschc3a4ftsfc3bchrung-christoph-rech-dramaturgie-lisa-zehetner-dramaturgie_credit-christian-herrman-1-650x433.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> V-l-n-r-Katja Grawinkel (Dramaturgie) Kathrin Tiedemann (Künstlerische Leitung) Christoph Rech (Dramaturgie) Lisa Zehetner (Dramaturgie). Foto: Christian Herrman.[/caption]
&nbsp;]]&gt;		</p>
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		<title>Nackte Körper als Revolutionsflächen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 23:00:49 +0000</pubDate>
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<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1.jpg"><img decoding="async" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1.jpg?w=300" alt="Claudia Bosse_designed desires_Credit Claudia Bosse_1847_kle" class="wp-image-194" width="492" height="328" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1.jpg 1772w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1-300x200.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1-768x512.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1-1024x682.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-claudia-bosse_1847_kle-1-350x233.jpg 350w" sizes="(max-width: 492px) 100vw, 492px" /></a><figcaption>Claudia Bosse &#8222;designed desires&#8220;, Foto: Christian Herrmann</figcaption></figure></div>



<p>Vieles ist bei der Performance vom Künstler*innen Kollektiv Claudia Bosse/ theatercombiat sonderbar. Ihre neue Arbeit „designed desires“ findet im ehemaligen Kosmetikstudio „Venus &amp; Apoll“ (Düsseldorf) statt, anstatt in einem gängigen Theaterraum. Das Studio hat auch keinen durchschnittlichen Zuschauerraum und wirkt etwas kitschig. Die flache Bühne am Ende des Raums ist geschmückt mit Blümchenteppich, bunten Lichterbändern und einem goldenen Stuhl. Auf dem Stuhl sitzt eine indianisch-gekleidete Frau. Sie gestikuliert wild, steht schließlich auf und entkleidet die mit Vorhängen abgedeckten Schaufenster. Hinter den Schaufenstern stehen Menschen und bewegen sich zu musikalischen Klängen, welche an die Musik von Anne Clark erinnern. Das Schauspiel weckt Assoziationen an ein Horrorkabinett aus einem Film.</p>



<p>Neun Performer*innen -zwischen 27 und 78 Jahren- eröffnen das Schauspiel und nehmen die Besucher mit zu persönlichen Dialogen über exzessiven Gruppensex, Magenbeschwerden, bis bis letztlich zu politischen Statements, Erlebnissen von Erdbeben und den Super GAU in Fukushima (11. März 2011). Sie konstruieren mit ihren Körpern intime Situationen, Klänge und geben ihm eine Stimme. Der Körper wird in der Performance zu einer beschreibaren Fläche. Und er agiert mit eigener Biografie als handlungsfähiges Element in der spätkapitalistischen Gesellschaft.</p>



<p>Für „designed desires“ hat das Kollektiv einen außergewöhnlichen Spielraum erschaffen, in dem sie ein Kosmetikstudio angemietet und es zu einem theatralen Gebäude umfunktioniert haben. Jeder einzelne Raum wurde zu seiner eigenen Fläche für Performance und Zuschauer*innen, brachte seine eigene Geschichte mit, um dem erdachten Konzept eine intime Atmosphäre zwischen Ort, Künstler*innen, Storyline und Zuschauer*innen zu ermöglichen. Das intime Verhältnis zwischen Raum, Darsteller*innen und Zuschauer*innen machte auf Sehnsüchte, Begehren und Imaginationen der eigenen sowie der anderen Körper aufmerksam.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1.jpg?w=300" alt="Claudia Bosse_designed desires_Credit Christian Herrmann_474" class="wp-image-199" width="686" height="457" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1.jpg 2000w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1-300x200.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1-768x512.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1-1024x682.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/claudia-bosse_designed-desires_credit-christian-herrmann_474-1-350x233.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px" /></a><figcaption>Claudia Bosse &#8222;designed desires&#8220;, Foto: Christian Herrmann</figcaption></figure></div>



<p>Inspiriert von Edward Bernays Schrift „Propaganda“ stellt das Kollektiv die Sehnsüchte, Begehren und Imaginationen der eigenen sowie der anderen Körper choreografisch dar und führt die Rezipienten in einen emotionalen Konflikt. Sind die eben wahrgenommenen Sehnsüchte und Ängste meine eigenen? Oder entsprechen sie einer medial und geschellschaftlich erzeugten Natur? </p>



<p>Die Besucher wurden für das thematische Setting in „designed desires“ zu aktiven Mitspieler. Wir durften eigene Entscheidungen über räumliches Befinden oder Perspektive treffen. Beispielsweise wurden wir in den Keller zu einer Orgasmus-Orgie eingeladen. Einen Raum weiter wurden Gedichte von Sylvia Plath abgespielt oder mensch konnte den Erzählungen über berauschenden Gruppensex als erlebniswürdige Kommunenerfahrung lauschen.</p>



<p>Regisseurin Claudia Bosse und Ensemble ließen in „designed desires“ Körper sprechen und brachten den politischen Konsumismus der Postdemokratie auf den Punkt. Die Körper wurden zu revolutionären Bildern, Textflächen und zu zentralen theatralen Elementen der Performance. Sie verkörperten Klänge, nahmen politisch Stellung und traten ein in das prekäre Verhältnis zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Sie veranschaulichten den Zuschauer*innen die Veränderung der Wahrnehmung auf den Körpers, welcher in der medialen Welt Pornografie, Folter oder Femen-Aktivistinnen ausgesetzt ist und dazu automatisch Stellung beziehen muss. Das Ensemlbe greift auf unterschiedliche Stilelemente zurück, wie verschiedene Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch), pornografischen Autofiktionen oder auf Texte von Bernay, Butler, Nancy. Auch Platons „Höhlengleichnis“ als Sinnbild für die Frage nach Erkenntnis und Wahrnehmung war Teil des performativen Konzepts. Wer also meint, in dieser Inszenierung auf Irre mit Funkel-BH’s zu treffen, dem ist nicht so!</p>



<p>FFT: 27.9.| 28.9| 20 Uhr – Venus &amp; Apoll, Worringer Platz, Dauer: ca. 140 min, ohne Pause<br>Karten unter (0211) 87 67 87-18 oder <a href="http://www.forum-freies-theater.de/tickets.html">http://www.forum-freies-theater.de</a></p>



<p></p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft is-resized"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1.jpg?w=300" alt="HolzingerRiebeek_Wellness_PhileDeprez" class="wp-image-206" width="418" height="281" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1.jpg 3602w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1-300x202.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1-768x516.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1-1024x688.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/09/holzingerriebeek_wellness_-c2aephiledeprez1020-1-350x235.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px" /></a><figcaption>Holzinger Riebeek &#8222;Wellness&#8220;, Foto: Phile Deprez</figcaption></figure></div>



<p>„designed desires“ von Claudia Bosse/ theatercombiat (UA 26. September 2013 im Düsseldorfer „Venus &amp; Apoll“) ist Teil der FFT Produktionsreihe „Public Bodies“ . Begonnen hatte die Reihe im Juni 2013 mit Keren Levis „The Dry Piece“. </p>



<p>„Wellness“ von Florentina Holzinger und Vincent Riebeek wird die Produktionsreihe „Public Bodies“ beenden. &#8211; Holzinger und Riebeek („Kein Applaus für Scheiße“, „Spirit“) bewegen sich mit dieser Performance auf einen schmalen Grat zwischen Obszönität und Schönheit sowie Faszination und Ekel.<strong> </strong>„Wellness“ soll die heilende Wirkung von Kunst und Tanz offenbaren. „The only art that is worth making, is an art that heals“.</p>



<p class="has-text-align-left">FFT Juta: 15. + 16.11.| 20 Uhr, Karten unter (0211) 87 67 87-18 oder <a href="http://www.forum-freies-theater.de/tickets.html">http://www.forum-freies-theater.de</a></p>
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		<title>„I don&#039;t eat animals, I won&#039;t nothing dead in me“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 23:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropomorphismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden]]></category>
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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">&#8211; das singen der Regiesseur, Martin Kloepfer und der Musiker, Kornelius Heidebrecht von der deutsch-russischen Gruppe <b>Subbotnik</b> während ihrer ersten Produktion <b>„Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“</b> in den Kammerspielen des FFT Düsseldorf.</span></span></p>


[caption id="attachment_106" align="alignleft" width="300"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-106 " alt="Subbotnik_Sehnsucht_-® Oliver Paul_DSC4592_v.l.n.r.Oleg Zhukov, Olaf Helbing" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1.jpg?w=300" width="300" height="200" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1.jpg 2800w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-300x201.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-768x514.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-1024x685.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/03/subbotnik_sehnsucht_-c2ae-oliver-paul_dsc4592_v-l-n-r-oleg-zhukov-olaf-helbing-1-350x234.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Subbotnik_Sehnsucht_-® Oliver Paul_v.l.n.r.Oleg Zhukov, Olaf Helbing[/caption]


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Alles voller Pappeln. Leicht düster. Ein Stück weiße Leinwand. Und vor dieser Leinwand ein verzweifelter Mann (Oleg Zhukov). Der Protagonist des Stücks „Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“ erinnert an einem traurigen Büromenschen, welcher tagtäglich mit Anzug, Krawatte und seiner kaffeebestückten Aktentasche zur Arbeit maschiert, um sich dem Leben hinzugeben. „Der Mensch hat mehr Welt als die Tiere“, zitiert der traurige Büromensch aus Heideggers Philosophie, wo die Angst als Existenzangst die Grundbefindlichkeit des Menschen ist. Voller Sorge vor seinem Sein und der Furcht vor zu viel Welt, wo alles irgendwie gleich wichtig scheint, flüchtet der Schauspieler Oleg Zhukov mit dem Wunsch ein Tier zu werden in den Wald. Dem verzweifelten Mann erscheint das Leben der Tiere voller Sorglosigkeit, Leichtigkeit und einer unbeschreiblichen Freiheit vor den gesellschaftlichen Zwängen. Angekommen im Wald, trifft er n</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">eben eine</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">m Affen und einer leicht kreischenden Krähe auf einen Eisbären. Anfangs herrscht zwischen dem M</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ann und dem knuffigen Eisbären (Olaf Helbing) Harmonie. Da der Eisbär sich langsam</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> mit den mens</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">chlichen Gegenständen des Mannes vertraut macht. Doch als der</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> Eisbär ein intensives Interesse für die kaffeebefüllte Th</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ermoskanne entwickelt, ist die freundschaftliche Beziehung leider aus. Schnell und ohne viel Worte kriegt der Mann mit dem Wunsch ein Tier zu werden eins mit der Pfote des Eisbären ins Gesicht. Der Zuschauer, der sich auch in einem Wald voller Pappeln befindet, könnte meinen die Anthropomorphismusproblematik hätte sich mit dieser Geste erledigt. Menschen und Tiere mögen nie wirklich zueinander find</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">en. Niemals kann der Me</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">nsch ein Tier werde</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">n oder schon gar nicht, können Tiere zu Menschen werden.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Genau in diesem Moment beginnt die deutsch-russiche </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Gruppe Subbotnik, was soviel bedeutet, wie: zwangsweise freiwillige Samstagsarbeit im Dienste des Gemeinwesens, mit dem Erzählen von Mythen aus dem ewigen Eis, weil in den Sagen der Inuit die Verwandlungen von Menschen zu Tieren ein gängiges Motiv sind. Weg vom Anthropomorphismus, schlägt das Ensemble die Richtung der Therianthopie ein. So sind Affe und Krähe auf einmal Erzähler</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> und </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">entführen den Zuschauer in eine märchenhafte Welt von egoistischen Fleischessern. Oder aber der gestresste Mann, der nach einem Ausweg aus dem menschlichen Sein sucht, trifft auf gelassene Hirsche und schließt sich der Hirschherde als Hirsch an. Der Mensch verwandelt sich unzählige Male an diesem Abend zum Tiere, sodass die Fremdheit des Menschen zum Tier aufgehoben wirkt. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Nicht nur die Verwandlungen, die Märchen, das zauberhafte Bühnenbild oder der flauschige Eisbär sind dafür verantwortlich, dass die Zuschauer in diesen Minuten von ihrem Sein fortgetrieben werden. Sondern vor allem die musikalischen Klänge vereinen die Seele des Zuschauers mit der eines Tiers.</span></span></p>




<p align="RIGHT"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Sabine Schmidt</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">&#8222;Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden&#8220;. Urauführung am 14.2.2013 in den Kammerspielen des <a href="http://www.fft-duesseldorf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FFT Düsseldorf.</a></span></span></p>

]]&gt;		</p>
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