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	<title>Düsseldorf &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>Düsseldorf &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>Hochlebe die Schlamperei!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Weißert]]></category>
		<category><![CDATA[Bertolt Brecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Jürgen Mikol]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel Düsseldorf]]></category>
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					<description><![CDATA[
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										<content:encoded><![CDATA[<p><![CDATA[<p align="justify"]]&gt;<span style="font-family: Liberation Mono, monospace;"><span style="font-size: small;">Mit der Premiere von Brechts „Flüchtlingsgesprächen“ am 4. November 2015 setzt das Schauspiel Düsseldorf seine Spielreihe „brecht auf!“ als Andenken an den Dramatiker Bertolt Brecht fort. Die Inszenierung von und mit Andreas Weißert und Jürgen Mikol setzt ganz aufs gesprochene Wort. Und macht den Text wieder aktuell. <br /></span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Mono, monospace;"><span style="font-size: small;">Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber der Paß niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“; was Brecht 1940/41 in seinem finnischen Exil verfasst hat, ist heute noch ernste Realität. Viele Menschen müssen aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Land verlassen, meist auch Familie und Freunde zurücklassen, um andernorts leben zu können. In den „Flüchtlingsgesprächen“ lässt Brecht zwei geflüchtete Männer auftreten, die sich in einem Bahnhofsrestaurant in Helsinki treffen. Der Arbeiter Kalle (Jürgen Mikol) und der Physiker Ziffel (Andreas Weißert) entwickeln innerhalb von 18 Dialogen eine Freundschaft. Sie unterhalten sich vor allem über ihre politischen Ansichten, die internationale Lage, Sozialismus und über ihre ganz eigenen erlebten Geschichten.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Mono, monospace;"><span style="font-size: small;">Die Inszenierung von und mit Jürgen Mikol und Andreas Weißert setzt mit ihrer spartanischen Einrichtung aufs gesprochene Wort und arbeitet mit wenig Requisiten, sodass man sich ins amerikanische Off-Broadway versetzt fühlt. Die Darsteller ergänzen die einzelnen Dialogunterbrechungen, die der Text „Flüchtlingsgespräche“ bietet, meist mit Fremdtexten und äußern sich so zur aktuellen (Flüchtlings-)Politik. Erfreulich sind dabei die kritischen Stimmen zu Thomas de Maizières oder Horst Seehofer, die sich regelmäßig negativ über Geflüchtete äußern und eine Art von Hetze gegenüber diesen Menschen betreiben. Etwas verwunderlich ist, dass Düsseldorf mit seinem momentan konservativen Haus, solche Stimmen aufführen lässt. Denn sein geliebtes Abonnenten Publikum zählt zu de Maizières und Seehofers Genossen.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Mono, monospace;"><span style="font-size: small;">Leider sorgt die spartanische Einrichtung, die den Fokus auf die Sprache richtet, nicht für eine vollständige Konzentration auf Brechts Text, sondern lässt immer wieder die Gedanken abschweifen. Dies mag nicht an der überzeugenden Spielweise der Darsteller liegen, sondern eher an der Tatsache, dass der Mensch im modernen Zeitalter es nicht mehr gewohnt ist, sich fast zwei Stunden auf einen komplexen Text zu konzentrieren. Deswegen hätte es der Inszenierung kein Abbruch getan, wenn etwas mehr Requisite, oder einige Effekte im Spiel gewesen wären. Auch die zu groß gewählte Räumlichkeit, hat der Inszenierung kein Gefallen getan, weil die Energie und die Atmosphäre der Darsteller oft in der Saal-Leere verpufft sind, was Schade ist. Nichtsdestotrotz bringen die beiden brillanten Schauspieler die besonderen Momente von Brechts „Flüchtlingsgespräche“ zur Geltung. Wie den Ordnungswahn eines KZ-Aufsehers, der lieber nicht schlägt, als in ungeordneten Verhältnissen jemanden Gewalt anzutun. Oder Ziffels Erkenntnis, dass die Schlamperei schon Tausenden von Menschen das Leben gerettet hat. Nun ein Hoch auf die Schlamperei – denn die Ordnung hat versagt, das Chaos sei willkommen!</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Mono, monospace;"><span style="font-size: small;">Die nächsten Spieltermine für „Flüchtlingsgespräche“| Düsseldorfer Schauspielhaus| 24.11., 3.12., 12.12, 27.12., 29.12.2015 und 28.1.2016 Karten unter: 0211/ 36 99 11 oder unter http://www.duesseldorfer-schauspielhaus.de/de/index/spielplan/alle-stuecke/stueck.php?SID=1710.</span></span></p>
<p> </p>


<p></p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fhochlebe-die-schlamperei%2F&amp;linkname=Hochlebe%20die%20Schlamperei%21" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fhochlebe-die-schlamperei%2F&amp;linkname=Hochlebe%20die%20Schlamperei%21" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fhochlebe-die-schlamperei%2F&amp;linkname=Hochlebe%20die%20Schlamperei%21" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fhochlebe-die-schlamperei%2F&#038;title=Hochlebe%20die%20Schlamperei%21" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/hochlebe-die-schlamperei/" data-a2a-title="Hochlebe die Schlamperei!"></a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Düsseldorf bringt Kultur auf den Asphalt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 20:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ASPHALT – Sommerfestival für Theater und Musik in Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Caligula]]></category>
		<category><![CDATA[Collateral Damage]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Das Düsseldorfer Sommerfestival für Theater und Musik hat auch in diesem Jahr wieder während der kulturarmen Sommerzeit (8.-17. Aug. 2014) außergewöhnliche Räume der Stadt Düsseldorf für Künstler*innen geöffnet, um urbane Strukturen, Gebäude und sonderbare Plätze in ein unkonventionelles Licht zu setzten und wieder mit Leben zu füllen. So wurden neben der Sky-Lounge im GAP 15, diverse Büdchen in Düsseldorf sowie die ehemalige Brot- und Farbfabrik zu zentralen Schauplätzen des <b>ASPHALT</b>-Festivals. Damit versuchten die Initiatoren und Leiter Bojan Vuleti<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">ć</span> (Komponist) und Christof Seeger-Zurmühlen (Regisseur) in diesem Jahr das Leitmotiv des Festivals – besondere Räume für Künstler*innen öffnen und somit die Kultur auf den Asphalt der Düsseldorfer Straßen bringen, direkt vor die Haustür der Bürger*innen – von neuem umzusetzen. Das 10-tägige Festival realisierte mit lokalen, überregionalen und internationalen Künstlern diverse Theater-, Musik-, Tanz-, Kunst- und Literaturveranstaltungen. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Als Auftakt Veranstaltung präsentierte <b>ASPHALT</b> in den alten Farbwerken <b>„Preparatio Mortis“</b> eine zeitgenössische Tanzaufführung von Jan Fabre, die ihre Uraufführung 2005 beim Avignon Festival hatte. Jan Fabre übersetzt in <b>„Preparatio Mortis“</b><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> das Paradoxe-Verhältnis von Leben und Tod in eine mitfühlende Poesie des Tanzes. Und veranlasst somit den Zuschauer sich mit seiner eigenen Sterblichkeit, der Vergänglichkeit und der Lust am Leben im Sinne der barocker Motive zu befassen. Allgemein gilt Jan Fabre nicht nur als extrem wandlungsfähiger Künstler, sondern wie </span><b>„Preparatio Mortis“</b><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> zeigt, sind seine Produktionen von schlichter atemberaubender Schönheit geprägt, die sich meist Radikalen- oder Tabuthemen zuwenden. Auch die Orgelmusik von Bernard Foccroulle unterstützt mit seinen musikalischen Klängen die barocken Topoi und unterstreicht die Bewegungen der französischen Tänzerin Annabelle Chabon.</span> <span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">Ein weiteres Highlight stellte die inszenierte Stadtführung des Theaterkollektivs per.Vers. </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><b>„Ode an das Büdchen“</b></span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> dar. In dieser Theaterrally konnten die Besucher das Büdchen als interkulturelle Begegnungsstätte beziehungsweise als Ort des Austauschs und der Kommunikation erfahren, die nun durch soziale Netzwerke und durch die anonymen Einkaufsmöglichkeiten zu verschwinden droht.</span></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-322" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1.jpg?w=300" alt="ASPHALT-Ode_an_das_Buedchen-foto-ASPHALT_Festival_Duesseldorf" width="300" height="215" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1.jpg 3150w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1-300x216.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1-768x553.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1-1024x737.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-ode_an_das_buedchen-foto-asphalt_festival_duesseldorf-1-350x252.jpg 350w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">Und wer sich dadurch nicht erfreuen konnte, hatte dazu die Gelegenheit beim atemberaubenden Gastspiel </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><b>„Caligula“</b></span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> von dem Bochumer Off-Theater Rottstraße 5. In dieser Inszenierung bringt Marco </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">Massafra (Regie + Text) nicht nur einen Klassiker von Albert Camus in seiner ganzen Größe zum Ausdruck, sondern überträgt ihn auch in unsere Zeit, in der adrett gekleidete Staatschefs mit ihren Vertrauten in Büros sitzen und über Leben und Tod sowie &#8218;Staatsgelder&#8216; entscheiden dürfen. Wodurch Caligula, der versuchte das Absurde mit logischen Denken zu überwinden, im Gegensatz zu anderen gegenwärtigen Staatsherren oder Staatsdamen gar nicht so verrückt zu sein scheint. Aber in dieser Inszenierung zeigt Massafra den wahnwitzigen Kaiser auch von einer ganz anderen Seite; nachdenklich, philosophisch und mit Genialität behaftet. Ganz nach dem Worten des Autors Camus, lässt Massafra </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><b>„Caligula“ </b></span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">als „the tragedy of the intelligence“ aufführen. </span></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">Fast mit denselben Motiven, wie in Camus </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><b>„Caligula“</b></span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> befasst sich die zeitgenössische Tanzaufführung </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><b>„Collateral Damage“</b></span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> von den Choreografen und Tänzern Marcus Grolle, Morgan Nardi und Nora Pfahl, welche die Reihe </span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><b>Asphalt tanzt!</b></span><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"> fortsetzt hat. Das Tanzstück thematisiert moralische Defekte, das Streben nach unbedingten Erfolg und die Unvereinbarkeit von Ehrgeiz und Liebe, Glück und Gerechtigkeit, sprich talentierten Aufsteigern und skrupellosen Karrieristen, die vor nichts zurückschrecken. </span></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;">Natürlich hatte das </span><b>ASPHALT – Sommerfestival </b>noch unglaublich viele andere wunderbare Künstler*innen im Angebot und ich denke, dass das Festival seinem Ziel neue Strukturen für die Kulturlandschaft Düsseldorf zu öffnen, deutlich näher gebracht hat. Chapeau! Ich freue mich aufs nächste Jahr!</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/lg-srgb-asphalt2014-1024x180px-1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-323" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/lg-srgb-asphalt2014-1024x180px-1.jpg?w=300" alt="lg-sRGB-ASPHALT2014-1024x180px" width="300" height="52" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/lg-srgb-asphalt2014-1024x180px-1.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/lg-srgb-asphalt2014-1024x180px-1-300x53.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/lg-srgb-asphalt2014-1024x180px-1-768x135.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/lg-srgb-asphalt2014-1024x180px-1-350x62.jpg 350w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>




<p align="JUSTIFY">[embed]https://www.youtube.com/watch?v=7ykmXAvJwW8[/embed]</p>




<p align="JUSTIFY">http://www.asphalt-festival.de/2014/idee.htm</p>

]]&gt;		</p>
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		<title>Caligula – the tragedy of the intelligence</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 09:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Camus]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ASPHALT holt Marco Massafras „Caligula“ am 10.8. in die alten Farbwerke und zeigt dem Düsseldorfer Publikum, dass man für eine grandiose Inszenierung eines Klassikers kein subventioniertes Stadttheater braucht.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Mitten in den Ruinen Roms liegt das modern ausgestattete Büro des neuen Kaisers Caligula (Martin Bretschneider), in dem der Cäsar mit seinen Senatoren das Imperium Rom mit seinen Bürgern verwaltet. Cherea (Marco Massafra) tritt als erster auf und schaltet Licht, Rechner und Kaffeemaschine ein. Schließlich muss alles vorbereitet sein, wenn der Kaiser wieder auftaucht. Dieser ist nach dem Tod seiner Cousine Drusilla unauffindbar. Scipio (Bernhard Schmidt-Hackenberg), der mit einer Lorbeerpflanze zur Kaffeemaschine schreitet, wundert sich auch über das Verschwinden des neuen Cäsaren und diskutiert mit Cherea über die wahren Gründe für Caligulas Abwesenheit. Erst als Helicon (Damir Avdie), der dritte Senator Liebestrauer als rührenden Grund für Caligulas Verschwinden aufführt, kommt etwas mehr Licht in das Verhältnis zwischen Drusilla und dem Kaiser. Caligula war in Drusilla verliebt und sie befanden sich in einer inzestuösen Liebesbeziehung.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Nun ist Helicon alleine im Büro. Caligula tappt völlig durchnässt und verärgert zu ihm und spricht davon den Mond gesucht zu haben, weil er diesen doch gerne haben möchte. Helicon versteht den Kaiser nicht wirklich und fragt nach: „Den Mond hast Du gesucht?“, „Ja!“, versicherte ihn Caligula, „den Mond. Ich möchte das Unmögliche haben, weil diese Welt, so wie sie ist, nicht zu ertragen ist. Darum brauche ich den Mond, oder das Glück oder die Unsterblichkeit, etwas, was unsinnig sein mag, was aber nicht von dieser Welt ist“. Durch den Tod seiner Geliebten Drusilla offenbarte sich Caligula, dass Menschen sterben und nicht glücklich sind. „Die Menschen leben in der Lüge und ich möchte in der Wahrheit leben“, sagt Caligula zu Helicon. Deswegen wünscht Caligula sich das Unmögliche und versucht somit die Absurdität des Daseins bis zum Äußersten zu treiben, in dem er &#8218;den Lauf der Dinge&#8216; ändert, um zu beweisen, dass er frei ist. Sprich er lässt die Sonne im Osten untergehen. </span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-315" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1.jpg?w=200" alt="Caligula" width="200" height="300" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1.jpg 640w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">In der Betriebsbesprechung verkündet Caligula den Senatoren Cherea, Scipio, Caesonia (Lisa Balzer) und Helicon sein Vorgehen. Um das Unmögliche möglich zu machen, müssen erst mal alle Bürger Roms ihr Erbe an den Staat abtreten. Und von nun an entscheidet Gaius, wer leben darf oder sterben muss.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Das ist der Beginn des wahnwitzigen Caligula, der jetzt zu jederzeit zufrieden gestellt werden muss, weil es ansonsten Tote gibt. Doch leider hat der Cäsar vergessen, dass man nicht alle Menschen zerstören kann, ohne sich selbst zu zerstören.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Massafra hat mit seiner „Caligula“-Inszenierung nicht nur einen Klassiker von Albert Camus in seiner ganzen Größe zum Ausdruck gebracht, sondern ihn auch in unsere Zeit übertragen, in der adrett gekleidete Staatschefs mit ihren Vertrauten in Büros sitzen und über Leben und Tod sowie &#8218;Staatsgelder&#8216; entscheiden dürfen. Wodurch Caligula, der versuchte das Absurde mit logischen Denken zu überwinden, im Gegensatz zu anderen gegenwärtigen Staatsherren oder Staatsdamen gar nicht so verrückt zu sein scheint. Caligula – verkörpert durch den hervorragenden Schauspieler Martin Bretschneider – schikanierte seine Senatoren zutiefst zynisch, sarkastisch und außerordentlich humorvoll. Dies vor allem in der „Poetry-Slam-Szene“. Dort sollten Caligulas Senatoren in kürzester Zeit etwas über den Tod dichten, um ihn zu unterhalten. </span></span>– <span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Einfach fantastisch! Aber in dieser Inszenierung zeigt sich der Kaiser auch von einer ganz anderen Seite; nachdenklich, philosophisch und mit Genialität behaftet. Ganz nach dem Worten des Autors Camus, lässt Massafra „Caligula“ als „the tragedy of the intelligence“ spielen. Natürlich gebührt auch den anderen Schauspieler*innen ein großer Applaus für ihre sensationelle schauspielerische Leistung. Gemeinsam tragen alle dazu bei, dass es das Werk eines ganz großen Theaters ist! </span></span></p>



<p align="JUSTIFY">„<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>Caligula“</b> als Gastspiel beim <span style="font-size:small;"><b>ASPHALT – Sommerfestival für Theater und Musik in Düsseldorf (8.-17. Aug. 2014) </b></span><span style="font-size:small;">| Düsseldorf (Alte Farbwerke, Halle 21) | 10.8. | 20 Uhr<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> |</span></span> http://www.asphalt-festival.de/2014/programm/caligula.htm<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> | </span></span></span>Noch zu sehen auf der <b>Rottstraße 5</b>: http://www.rottstr5-theater.de/ <br /></span></span></p>

]]&gt;		</p>
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		<title>„Preparatio Mortis“ &#8211; Tanz den Tod!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2014 08:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Annabelle Chabon]]></category>
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<h4 align="JUSTIFY">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Preparatio Mortis“</b> von Jan Fabre als Auftakt für das <b>ASPHALT – Sommerfestival für Theater und Musik in Düsseldorf</b>.</span></span></h4>




<h4 align="JUSTIFY"></h4>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Alles verdunkelt sich. Es wird düster. Stockdunkel. Und inmitten der blumig-duftenden Dunkelheit dröhnt in penetranten Klängen die Orgelmusik von Bernard Foccroulle aus den Boxen. Die Musik ist laut. Und die empfunden Dissonanzen machen das Warten auf ein bildliches Etwas unerträglich. Der schwarze Vorhang öffnet sich und offenbart ein Blumenbeet, das in dieser Finsternis, wie ein atemberaubendes Schwarz-Weiß-Bild von einem Blumenbeet wirkt. In der Mitte dieses Beetes befindet sich ein blumenbeschmücktes Katafalk, worauf ein Sarg aus Blumen steht. Nach einigen weiteren Klängen von Foccroulle beginnt der Blumensarg sich zu bewegen – leider nicht im Rhythmus der Musik – und das sanfte Licht, welches auf den Sarg scheint, wird nach und nach kräftiger. Der Blumensarg wirkt lebendig und erinnert an die Verrenkungen eines chinesischen Drachens. Langsam wird die Orgelmusik milder. Und aus den Blumen erblickt eine Hand das zarte Licht der Leuchte. Ein Arm. Zwei Arme. Beine. Kopf. Schließlich ein ganzer Mensch regt und streckt sich aus den Blumen heraus. Rutscht mit krampfhaften Bewegungen auf dem Katafalk herum und begibt sich tänzerisch zum geometrisch angeordneten Blumenbeet hinab. Die aus den Blumen entsprungene Tänzerin (Annabelle Chabon) demonstriert dem Zuschauer nicht nur die perfekte Beherrschung ihrer Glieder und Muskeln, sondern lässt ihren adonischen Körper in vollen Glanz erstrahlen. </span></span></p>


[caption id="attachment_301" align="aligncenter" width="800"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_2-foto-achille_lepera-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-301 size-large" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_2-foto-achille_lepera-1-1024x681.jpg" alt="ASPHALT-Preparatio_Mortis_2-foto-Achille_Lepera" width="800" height="532" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_2-foto-achille_lepera-1-1024x681.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_2-foto-achille_lepera-1-300x200.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_2-foto-achille_lepera-1-768x511.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_2-foto-achille_lepera-1-350x233.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;Preparatio Mortis&lt;&lt;, Annabelle Chambon, Foto: Achille Lepera.</span></span>[/caption]


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Plötzlich bricht das freudige Spiel mit den Blumen und wandelt sich zur mutwilligen Zerstörung des Beetes. Über Mimik und Gestik vermittelt die Tänzerin dem Zuschauer Gefühle von Verachtung, Leiden, Wahnsinn und Liebe. Der Körper ist total angespannt und unter Zuckungen legt die Darstellerin das mit Blumen verzierte Katafalk frei, was nun ein gläserner Sarg ist. Das Licht geht aus. Und nach einigen Minuten befindet sich die Tänzerin – nun nackt – im leuchtenden, gläsernen Sarg. Um ihr herum schwirren viele Schmetterlinge, mit denen sie tänzerisch spielt. Sie beginnt mit weißer Farbe einen Stier, über ihm ein Pfeil mit Bogen, neben beiden ein ejakulierenden Mann und eine wollüstige Frau auf das Glas zu malen. Die Symbole von Fruchtbarkeit, Liebe und Sex deuten auf Schöpfung beziehungsweise Gebären hin, sprich auf das (neue) Leben, welches die Tänzerin mit den Worten „I love you“ und mit Küssen beendet. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Stück <b>PREPARATIO MORTIS</b> (UA Festival Avignon 2005) von Jan Fabre übersetzt das Paradoxe-Verhältnis von Leben und Tod in eine mitfühlende Poesie des Tanzes. Und veranlasst somit den Zuschauer sich mit seiner eigenen Sterblichkeit, der Vergänglichkeit und der Lust am Leben im Sinne der barocker Motive zu befassen. Allgemein gilt Jan Fabre nicht nur als extrem wandlungsfähiger Künstler, sondern wie <b>PREPARATIO MORTIS</b> zeigt, sind seine Produktionen von schlichter atemberaubender Schönheit geprägt, die sich meist Radikalen- oder Tabuthemen zuwenden. Auch wenn die Orgelmusik von Bernard Foccroulle in einigen Szenen zu penetrant auftritt und man eine Neigung zu Orgelmusik besitzen muss, um die ganzen musikalischen Klänge von ihm zu mögen, unterstützt sie doch gut die barocken Topoi und unterstreicht die Bewegungen der französischen Tänzerin Annabelle Chabon. An dieser Stelle möchte ich die Solokünstlerin für ihre außerordentlich gelungene Leistung und ihren Mut loben. Nur selten erlebt man Sterben so bildreich und ausdrucksstark. Unerklärlich bleibt, warum der Hintergrund des gläsernen Sargs das Datum 1.7.1975 trägt. </span></span></p>


[caption id="attachment_300" align="alignright" width="800"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_1-foto-achille_lepera-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-300 size-large" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_1-foto-achille_lepera-1-1024x681.jpg" alt="ASPHALT-Preparatio_Mortis_1-foto-Achille_Lepera" width="800" height="532" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_1-foto-achille_lepera-1-1024x681.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_1-foto-achille_lepera-1-300x200.jpg 300w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_1-foto-achille_lepera-1-768x511.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/asphalt-preparatio_mortis_1-foto-achille_lepera-1-350x233.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">&gt;&gt;Preparatio Mortis&lt;&lt;, Annabelle Chambon, Foto: Achille Lepera.</span></span>[/caption]


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><b>ASPHALT – Sommerfestival für Theater und Musik in Düsseldorf (8.-17. Aug. 2014): http://www.asphalt-festival.de/
</b></span></p>




<p align="JUSTIFY">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><b>Preparatio Mortis“</b> von Jan Fabre Sa. 9. August 2014 | Düsseldorf (Alte Farbwerke, Halle 21) | 20 uhr</span></p>


[embed]https://www.youtube.com/watch?v=KmGEyBxbAcE[/embed]]]&gt;		</p>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 20:00:50 +0000</pubDate>
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<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/07/monsantoartc3bcberschrift-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-123 aligncenter" alt="MonsantoArtÜberschrift" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2013/07/monsantoartc3bcberschrift-1.jpg?w=300" width="287" height="181" /></a></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Am 25. Mai 2013 haben weltweit in 55 Ländern Tausende von Menschen gegen den größten US-Agrarkonzern Monsanto protestiert. Auch in Düsseldorf hat ein „March Against Monsanto“ stattgefunden. Die Protestanten (= oder wir) fordern: den Erhalt der Artenvielfalt, ein Verbot von Patenten auf Saatgut und Lebewesen, die Rücknahme des „Monsanto Protection Act“ in den USA, weil ein Konzern nicht über dem Gesetz stehen darf. Eine Deklaration von gentechnisch modifizierten Saatgut in den Lebensmitteln und neutrale wissenschaftliche Studien über die gesundheitlichen Folgen der Genmanipulation.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Trotz vieler Versuche des Öffentlichmachens der lebensverachteten Politik von Monsanto, sind noch immer wenig Menschen über den Agrarkonzern aufgeklärt, was schockierend ist. Denn wer Kontrolle über Lebensmittel ausübt, ist im Begriff die Menschheit zu beherrschen.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Monsanto gehört zu den größten international-tätigen Agrarkonzernen. Er wurde 1901 gegründet, ging 1927 an die Börse und hat seinen Hauptsitz in St. Louis dem US-Bundesstaat Missouri. Der Konzern hat Niederlassungen in 61 Ländern und vermarktet hauptsächlich Saatgut und Herbizide. Zu seinen bekanntesten Produkten gehören: transgene Maissorten, transgene Soja, transgene Baumwolle, Breitbandherbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat, wie </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Roundup</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">oder dem Herbizid Agent Orange, das Dioxine enthält und im</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> Vietnamkrieg als wichtigster Lieferant zur Entlaubung von Wäldern und Nutzpflanzen eingesetzt wurde und so für etliche Missbildungen verantwortlich ist. Im Jahre 1983 stellte Monsanto seinen ersten Patentantrag für eine transgene Petunie und führte 1987 erstmalig in den USA ein Feldversuch mit gentechnisch-veränderten Pflanzen durch. Der Konzern vertritt die Ansicht, dass seine gentechnisch-veränderten Pflanzen den Hunger in der Welt beseitigen könne. Monsantos Visionen sind aber nicht die Beseitigung des Hungers in der Welt, sondern die Monopolbildung und somit die Kontrolle über die gesamte Welternährung zu erhalten. Schon seit 2009 gehören mehr als 90 Prozent des angebauten Sojas in den USA Monsanto. Der Konzern verfolgt eine unglaublich-unmoralische Marktstrategie von Verträgen, die Bauern verpflichtet jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen und regelmäß</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ig Roundup a</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ls Herbizid zu verwenden bis hin zu Patentanträge auf (Nutz-)Tiere. Monsantos Strategie zur Monopolbildung ist das Aufkaufen beziehungsweise Fusionieren mit Saatgutfirmen, um so eine bedeutsame Kontrollstellung im Gewerbe pflanzliches Erbgut zu erhalten. </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">D</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">er K</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">onzern liefert 90 Prozent der weltweiten Saatguttechnologie. Ferner hat der Konzern eine Vielzahl von Patenten auf gentechnische Verfahren sowie auf gentechnisch-veränderte Pflanzen erworben und beherrscht schon seit 2005 mit 647 Patenten auf gentechnisch-veränderte Pflanzen den Weltmarkt. Ein weiterer Aspekt zur Stärkung von Monsantos Machtstellung ist, dass Pflanzen von Natur aus dazu neigen, sich durch Pollen- Samenverbreitungen zu vermehren, sodass es zu Kreuzungen von transgenen und natürlichen Pflanzen kommt. </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Bauern mit verunreinigten Pflanzen (gekreuzte Pflanzen aus Transgen und Natur) werden von Monsanto angeklagt und müssen ein Strafgeld an Monsanto zahlen, weil die verunreinigten Pflanzen mit patentierten Erbgut zum Eigentum von Monsanto geworden sind. Die transgenen Pflanzen von Monsanto sind herbizidtolerant und können so dem Breitbandherbizidmittel Roundup standhalten, damit Insekten die Ernte nicht zerstören und der Bauer eine größere Ausbeute hat.</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Andere gentechnisch-veränderte Pflanzen sind insektenresistent konzipiert und tragen so, das natürlich auftretende Bakterium Bacillus thuringienis (Bt) in sich, welches als Insektengift fungiert. </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Diese erdachten Theorien von Monsanto hören sich zauberhaft an, stimmen aber leider nicht mit der Praxis überein. Denn</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> Insekten passen sich ihrer Umgebung an, entwickeln sich weiter und werden gegen das Gift resistent, folglich vererben sie diese genetische Resistenz an ihren Nachwuchs weiter. E</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">in Teufelskreis zwischen Mensch und Evolution, weil regelmäßig ein stärkeres Gift produziert werden muss. Ein anderes Problem ist, dass Biobauern Bt nicht mehr als Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzten können, </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">weil der Anbau von transgenen Bt-Pflanzen die Insekten genetisch-resistent gegen das natürlich auftretende Bakterium Bacillus thuringienis werden ließ.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Mit den Saatgut-Verträgen bindet Monsanto die Bauern, denn in jeder neuen Saison müssen sie neues Saatgut kaufen und entsagen somit der kulturellen Tradition, Saatgut nach erfolgreicher Ernte für die nächste Saison aufzubewahren. Der Konzern behält sich das Recht vor, das Saatgut zu kontrollieren, nachdem der Bauer es gekauft, ausgesät und geerntet hat. Viele Landwirte sind meist mit den strengen Vertragsregelungen nicht vertraut und bewahren traditionell das Saatgut von der letzten Ernte auf, was zu hohen Geldstrafen führt und manche in den Bankrott treibt. Monsanto geht noch weiter und zwar wirft Monsanto Bauern Patentverletzung vor, wenn sie das Monsanto-Saatgut nicht fortführen oder wenn Körner aus der vorjährigen gentechnischveränderten Ernte auf den konventionell bepflanzten Feld durchwachsen und Bauern diese mit dem Rest seines Bestandes ernten. Er wird so zum Nutzer der</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> Monsanto-Technologie, laut Monsanto.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Der Konzern hat seine eigene </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Spionageabteilung</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> und unter anderem eine gebührenfreie Hotline eingerichtet, wo Menschen potenzielle Patentverletzungen melden können. Wird ein Bauer verklagt, erhöhen sich die Kosten für ihn zusätzlich, weil eine Klausel des Saatgut-Vertrags für alle Verfahren den Gerichtsstand im Firmensitz St. Louis vorsieht; ausgenommen Baumwolle. Nur wenige Bauern haben die mentale Kraft und das Geld, um gegen Monsanto Klage einzureichen. Besonders interessant ist, dass bei sechs von 90 Gerichtsverfahren mit Monsanto als Kläger, gefälschte Unterschriften auf den Saatgut-Verträgen aufgetaucht sind. Hauptsächlich entscheidet sich das Gericht zu Gunsten von Monsanto.</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Der Konzern wurde erstmalig im Februar 2012 von einem Gericht in Lyon, wegen Vergiftung eines Bauers mittels Pestiziden schuldig gesprochen. Neuerdings schützt die US-Regierung Monsanto. Erst vor kurzem hat die US-Regierung den </span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">„Monsanto Protection Act“ verabschiedet</span></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">, in dem der Monopolist gerichtlich gegen Verkaufsstopps für sein Saatgut vorgehen kann.</span></span></p>




<p align="RIGHT"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Aurélie de Gautier</span></span></p>

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