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	<title>Digitalität &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<item>
		<title>RCE #RemoteCodeExecution: „Es braucht eine Revolution, zu der man tanzen kann!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 11:58:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Regisseur Voges bringt Bergs dystopischen Roman „RCE“ auf die Bühne des Berliner Ensembles und zeigt mit Mitteln der Theatralik, wie Hacker eine durchdigitalisierte Welt beeinflussen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="960" height="638" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase.png" alt="" class="wp-image-3166" style="width:673px;height:446px" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase.png 960w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-500x332.png 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-350x233.png 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-768x510.png 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-360x239.png 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-308x205.png 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-130x86.png 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-650x432.png 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2024/05/03_RCE_BE_Moritz-Haase-272x182.png 272w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">RCE im Berliner Ensemble © Moritz Haase </figcaption></figure>
</div>


<p>Berlin • Der Regisseur <a href="https://freigeist-magzine.de/2017/05/08/voyeurismus-in-dystopia/" target="_blank" rel="noopener" title="">Kay Voges</a> bringt Sybille Bergs rebellischen Roman „RCE #RemoteCodeExecution“ auf die Bühne des Berliner Ensembles und versucht mit den Mitteln der Theatralik aufzuzeigen, wie Hacker eine durchdigitalisierte Welt beeinflussen.</p>



<p>„Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“, sprach Zarathustra in Nietzsches Werk – auch Voges BE-Ensemble trägt noch Chaos in sich. Es überflutet das menschliche Hirn in Bruchteilen von Sekunden mit gesprochenen Wort, Gesang und Bildern. Die Aussagen der Darsteller:innen werden zeitgleich auf die Bühne, ein weißes Oktagon, projiziert. Dort finden ebenfalls KI-generierte Bilder, Fotos aus dem Weltgeschehen und Kurzfilme seinen Platz. </p>



<p>Es ist eine Masse an Daten und Informationen, die die uniformen, anzugtragenden Schauspieler:innen dem Publikum näherbringen. Dabei erinnert das weiße Achteck an ein Raumschiff oder an eine Wohnzelle aus dem Science-Fiction-Film „das fünfte Element“ – jedenfalls befinden wir uns in einer nicht allzu weit entfernten <a href="https://freigeist-magzine.de/2017/09/18/welche-zukunft/" target="_blank" rel="noopener" title="">Zukunft</a>, in der die Welt vollständig digitalisiert ist. Maschinen haben einen großen Teil menschlicher Aufgaben übernommen und (Fitness)influencer haben die Dauerwerbesendung für sich entdeckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Daten, Daten, Daten! – Panoptikum und Simulakren in „RCE“</h3>



<p>Daten, Daten, Daten! – Der Mensch lebt in „RCE“ in einer spätkapitalistischen Gesellschaft, in der die Autokratie herrscht. Durch die großzügige Freigabe an seinen Daten, wird das Individuum komplett überwacht und von den Plattform- und Kapitaleigner:innen durchleuchtet, die seine freigegebenen Daten als Ware handhaben. </p>



<p>Seinen Drang nach Wohlstand hat ihn in ein <a href="https://freigeist-magzine.de/2014/07/28/weightwatch/" target="_blank" rel="noopener" title="">foucaultsches Panoptikum</a> verachtet. Dort lebt er völlig verwahrlost zwischen Simulakren; kann Wirklichkeit von Simulation nicht trennen und verläuft sich in unterschiedlichen Propaganda-Zweigen. Diese Situation macht sich ein europaweites Hacker:innen-Netzwerk zunutze, in dem sie über eine Fernsteuerung entscheidende Systeme mit #Remote Code Executions (=RCE) hackt. Die Hacker:innen beginnen die lethargische Gesellschaft zu einem Neustart zu mobilisieren und versuchen das System mit seinen eigenen Methoden zu Fall zu bringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Kill your Darlings“ – Reizüberflutung lässt den Faden verschwinden</h3>



<p>Regisseur Voges hat den üppigen Roman von der Autorin Berg auf 75 Minuten zusammengestaucht; was hinsichtlich der Story gut funktioniert. Problematisch sind jedoch die vielen eingesetzten Elemente, die es dem Hirn schwer machen, zu folgen. Die Augen springen nämlich von den Darsteller:innen, zu dem Text, zu den Bildern und gleichzeitig versuchen die Ohren die Akustik einzufangen. Oftmals wird dadurch nicht deutlich, welches Anliegen die Schauspieler:innen auf der Bühne haben; weil eine totale Reizüberflutung herrscht und so der Faden verloren geht. Das Spiel mit den vielen digitalen Mitteln ist zwar ästhetisch ansprechend; aber zu viel des Guten. </p>



<p>Um es mit den Worten des kürzlich verstorbene Dramatikers <a href="https://freigeist-magzine.de/2014/10/02/house-for-sale-ein-haus-geht-auf-distanz/" title="">René Pollesch</a> auszudrücken, <a href="https://www.3sat.de/kultur/theater-und-tanz/kill-your-darlings-rene-pollesch-theatertreffen-2012-100.html" target="_blank" rel="noopener" title="">„Kill your Darlings“</a>. Manchmal ist weniger mehr. – Aber vielleicht bringt die Inszenierung Bergs Wunsch, „Europa neu (zu) erfinden, alle kaputten Systeme durch funktionierende austauschen (…) (durch) eine friedliche und effektive Revolution (…), etwas näher.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="&quot;RCE #RemoteCodeExecution&quot; | Trailer" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2uilbGdxN0s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><u>Weitere Spieltermine</u>, 5. Mai, 25. und 26. Mai, 17. und 18. Juni, 24. und 25. Juni, sowie am 8. Juli und letztmalig vor der Sommerpause am 9. Juli 2024. Karten sind zu ergattern über den <a href="https://berliner-ensemble.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist">Webshop</a> oder an der Theaterkasse<em>.</em></p>
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		<title>Theater trifft politische Bildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 12:45:48 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Vom 1.-3. Oktober 2017 haben die Heinrich Böll Stiftung Berlin und das Schauspiel Dortmund sich die Frage gestellt: Kann Theater ein Ort der Bildung und Aufklärung sein?</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Die Vorstellung von darstellender Kunst ist eng mit dem Wunsch nach kultureller Wirksamkeit verbunden; so ist das Schauspiel für den Dramatiker Friedrich Schiller ein Ort der Aufklärung und eine moralisch-politische Anstalt. Heutzutage ist nicht allein der Ort <i>Theater</i> eine moralisch-politische Anstalt, sondern es kommt immer häufiger auf den geschaffenen Raum, den Ort, die Methode und die Art und Weise des Schauspiels an. Das MOBILIZE!-Event &gt;&gt;Moralische Anstalt 2.0 – Theater trifft politische Bildung&lt;&lt; initiiert von der Heinrich Böll Stiftung Berlin und dem Schauspiel Dortmund, versuchte vom 1.-3.Oktober 2017 in den Räumlichkeiten der Heinrich Böll Stiftung die Frage nach dem Theater als moralische Anstalt auf den Grund zu gehen. Innerhalb von drei Tagen fanden Diskussionen, Vorträge und Inszenierung zu den Thema: Theater trifft politische Bildung statt. Den Anfang eröffnete der junge Regisseur Arne Vogelgesang mit seiner Video-Lecture-Performance <i><a href="http://www.freigeist-magzine.de/index.php/2017/10/02/flammende-koepfe/">&gt;&gt;FLAMMENDE KÖPFE&lt;&lt;</a></i>, in der er den Zuschauern rechte Propaganda-Strukturen und Charaktere aus der digitalen Welt vorstellte. Schon bevor die AfD gewählt wurde, war im Netz Rassismus salonfähig und Stammtischparolen gehörten zum Alltag. Welche Auswirkungen der rechte online Extremismus hat, lässt sich an der vergangenen Bundestagswahl erkennen, in dem wieder offiziell Nationalsozialisten sitzen. Die erste Diskussionsrunde befasste sich mit dem Leitmotiv der Veranstaltung: <i>&gt;&gt;Theater trifft politische Bildung&lt;&lt;</i> und Esther Slevogt <i>(Redakteurin und Geschäftsführerin von nachtkritik.de)</i> begrüßte Kay Voges <i>(Intendant Schauspiel Dortmund</i>), Ulrich Khoun (Präsident des Deutschen Bühnenvereins) und Ellen Ueberschär <i>(Vorstand Heinrich Böll Stiftung)</i>. Slevogt fragte in die Runde: &gt;&gt;Kann Theater uns zu besseren Menschen machen?&lt;&lt;, Khoun bezog sich auf Schiller bei dem Theater versucht eine Synthese zwischen Denken und Gefühl herzustellen. Voges findet, dass es heute nicht mehr ums Wissen, sondern ums Verstehen geht. Wir befinden uns in einem Zeitalter, in dem Globalisierung, Digitalität, Beschleunigung und technischer Fortschritt uns keine Zeit und keinen Raum für Verständnis und für Verstehen geben, sodass wir Existenzangst empfinden. Das Theater kann einen Raum fürs Verstehen bieten und ist insofern eine Anstalt der Aufklärung. Allein pro Sekunde werden 70 Stunden Material in die digitale Welt geladen; wir ertrinken im Chaos und können vor lauter Wahrheiten, keine Wahrheit erkennen. Ferner kann Theater auch einen Ort der Debatte schaffen und Menschen politisch mobilisieren. Beispielsweise ist das Schauspiel Dortmund enger Kooperationspartner des </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>PENG!-Kollektiv</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, welches politische Aktionskunst betreibt und im Juni 2016 hat das Schauspiel Dortmund mit dem Künstlerkollektiv </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Tools for Action</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> eine Spiegelbarrikade aus mit </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">luftbefüllten</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> Würfeln gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund choreographiert Für Ueberschär müssen vor allem die Menschen selber aktiv werden und sich politisch engagieren, weil der Staat kein Pizzalieferdienst ist, den mensch bei nicht gefallen nicht einfach so wechseln kann. Am Folgetag fragte die Professorin Dr. Ingrid Hentschel </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>(FH Bielefeld)</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> während der Tagung in ihrem Vortrag </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Vielfalt statt Einfalt – Potentiale des Theaters 2.0&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ob wir ein inklusives Theater brauchen. Verschiedenheit ist ihrer Meinung nach eine Bereicherung. Menschen mit Behinderungen sollten aber nicht nur in künstlerische Prozesse integriert und involviert werden, sodass sie sich partizipieren, sondern sie sollten auch selber in künstlerischen Betrieben arbeiten und dafür müssen Möglichkeiten geschaffen werden. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Weiter ging Dr. Hentschel auf den Partizipationsbegriff generell ein; weil künstlerische Prozesse heutzutage einfach nur abgearbeitet werden, meistens nach Zielgruppen und Erfolg streben, ohne den Prozess als künstlerischen Akt zu begreifen. Dies liegt vor allem an beschleunigte Produktionsprozesse und geringe bis unausgewogene Verteilung an Gelder. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Die Veranstaltung endete am 2. Oktober mit Marcus </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Lobbes </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Inszenierung</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><a href="http://www.freigeist-magzine.de/index.php/2017/10/03/trump-the-show-goes-on/">&gt;&gt;TRUMP&lt;&lt;</a></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. Eine fingierte Wahlkampfparty </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> auf der neben patriotischen US-Flair, Hot-Dogs und Popcorn, das Phänomen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;Donald Trump&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> hinterfragt </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">wurde, und schließlich über ein &gt;&gt;Ja, so ist unser Donald&lt;&lt; hinausging. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der abschließende Tag stand ganz im Zeichen von Journalismus und Performanz, hier erläuterte der Journalist Martin Kaul </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>(u.a. soziale Bewegung und taz)</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, wie er über die Videoliveübertragungs-App </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Periscope</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> den G20-Gipfel, der in Hamburg stattgefunden hat, im Netz übertragen hat und </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">welche Rolle journalistische Berichterstattung in Echt-Zeit zugemessen werden kann. Beispielsweise verfügt die App </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Periscope</i></span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">über eine Kommentarfunktion, sodass Kaul immer wieder über Dinge auf den laufenden gehalten wurde, die er momentan nicht wahrnehmen konnte. Er bekam von seinen Followern immer wieder Hinweise oder Ratschläge, welchen Ort er aufsuchen sollte. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Periscope </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">könnte eine neue Form von interaktiven Journalismus in Echt-Zeit mit sich bringen, in dem Konsumenten und Journalist</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">en</span></span><span style="font-family:
 Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> miteinander eine Berichterstattung erstellen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Einen weiteren spannenden Vortrag lieferte Ruben Neugebauer </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>(Sprecher SEA WATCH e.V.)</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> über die kritische Lage im Mittelmeer </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und den Verein</span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Sea Watch e.V., </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">der sich </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">2014</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> aufgrund des Versagens der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">E</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">uropäischen Union geflüchteten Menschen </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">auf den Mittelmeer vor dem Ertrinken </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">zu </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">retten</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">gegründet hat. Die NGO ist erfolgreich in ihren Seerettungen, auch wenn sie immer wieder von Staaten, Grenzschutzagenturen oder identitäre Bewegungen bei der Rettung von Menschenleben gehindert werden. Momentan wird ihr Schiff Juventa von Geheimdiensten überwacht; die europäische Union sieht es nicht gern, wenn Organisationen oder Einzelpersonen versuchen ihr Konzept des Sterbens auf dem Mittelmeer zu durchbrechen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Dennoch schafft es die NGO pro Tag knapp 500 Menschen zu retten und hat bislang 30 000 Menschen vorm Ertrinken bewahrt. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>SEA WATCH</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> verfügt mittlerweile über drei Schiffe und einen Helikopter mit dem sie über das gesamte Einsatzgebiet Lauftaufklärung leisten können. Über weitere Unterstützung freut sich </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>SEA WATCH</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">: <a href="https://sea-watch.org/unterstuetzer/">https://sea-watch.org/unterstuetzer/</a>. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Angeregt von Neugebauers Vortrag über </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">die tragischen Verhältnissen an den europäischen Außengrenzen, folgt Kay Voges Inszenierung </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt;</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">in der ein Journalist die Handelsroute &gt;&gt;Mittelmeer&lt;&lt; erkundet und nach den Frachtern fragt, die Menschen, Waffen und Drogen schmuggeln. </span></span><a href="http://www.freigeist-magzine.de/index.php/2017/10/04/die-schwarze-flotte/"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;DIE SCHWARZE FLOTTE&lt;&lt;</i></span></span></a> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">ist eine Produktion vom Schauspiel Dortmund und dem Rechercheverbund </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>CORRECT!V </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und stellt den Höhepunkt der Tagung &gt;&gt;Moralische Anstalt 2.0 – Theater trifft politische Bildung (&#8230;)&lt;&lt; dar, weil hier ganz deutlich wird, dass Theater mehr als ein Unterhaltungsmedium sein kann. Theater kann ein Ort der Aufklärung sein und uns die Möglichkeit geben die Welt zu verstehen. </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Somit war das MOBILIZE! Event des Schauspiel Dortmunds und der Heinrich Böll Stiftung ein grandioser Erfolg.</span></span></p>

]]&gt;		</p>
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		<title>AUSVERKAUF MONOGAMIE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 22:15:49 +0000</pubDate>
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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mit <i>&gt;&gt;LOVE HURTS IN TINDER TIMES&lt;&lt; </i>läutet der Regisseur Patrick Wengenroth mit seinem Ensemble das Ende der Zweierbeziehung ein. Das Stichwort lautet: POLYGAMIE.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Bedingungslose Liebe ist im Zeitalter der Digitalität und der modernen Technologien nur noch in raren Mengen erhältlich. Liebe ist zur Ware geworden. Ein Produkt des Menschen, welches nicht nur an Bedingungen, sondern auch Transaktionen geknüpft ist. Und je mehr Liebe, Zuneigung und Bestätigung wir erlangen, umso wertvoller fühlen wir uns. Jedes Like auf Facebook, jedes Match bei Tinder und jedes Kompliment bestärken unser Ego. Damit wir unsere vielfältigen Bedürfnisse befriedigen können, unser überleben sichern, benötigen wir mehrere Arrangements. Da kann es schon passieren, dass auf die vielen Gefühle mehrere Partner fallen, zumindest ergeht so es dem Pop-Ensemble von <i>&gt;&gt;LOVE HURTS IN TINDER TIMES&lt;&lt;. </i>Gemeinsam hinterfragen sie die Liebe im digitalen Zeitalter und das abgelaufene Beziehungsmodell: Monogamie. Wie der Schauspieler Mark Waschke so schön fragt: &gt;&gt;Why the fuck?&lt;&lt;</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><a style="font-size: small;" href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-870 size-full" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1.jpg 1000w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-768x511.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-308x205.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-650x433.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1486044966_k1600_love_hurts_gp-7361-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Rechts nach Links: Matze Kloppe, Lise Risom Olsen, Mark Waschke, Andreas Schroeders. Foto: Gianmoreo Bresadola.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Liebe ist ein grenzüberschreitendes Transzendent, sie ist Kommunikation und erkennt das Subjekt nicht als bloßes Objekt, sondern lernt das andere Subjekt in seiner Eigenart anerkennen. Bei modernen Beziehungsmodellen liegt ein besonderer Fokus auf: RESPEKT und KOMMUNIKATION. Ansonsten können Polygamie und Polyamorie nicht ohne weiteres funktionieren, es sei denn die freie Liebe verkommt zur Affäre, aber das ist ein anderes Phänomen.</span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;Wenn man liebt, hinterlässt man Spuren&lt;&lt;</b> <i>(Patrick Wengenroth)</i></span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-877" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1.jpg" alt="1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839" width="1000" height="666" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1.jpg 1000w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-768x511.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-308x205.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-650x433.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/03/1485535119_k1600_love_hurts_fp-6839-1-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Patrick Wengenroth. Foto: Gianmoreo Bresadola.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Patrick Wengenroths Inszenierung <i>&gt;&gt;LOVE HURTS IN TINDER TIMES&lt;&lt;</i>, in der der Regisseur selber als Frau mit legendärer Stimme auftritt, befindet sich musikalisch im 80-iger Jahre Pop, genau wie die Erzählungen vom Flaschendrehen des Schauspielers Mark Waschke und die Performanz des Geschechts, in der Wengenroth und Ensemble betonen möchten, dass Liebe eine Handlung ist, die immer wieder erneuert werden muss. Weswegen Schauspielerin Lise Risom Olsen mit ihrem Kollegen Andreas Schröder gerne einen revolutionären Ausflug zu Nestl<span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;">ė</span> machen möchte. Neben den gelungenen musikalischen Einlagen, komplexen Passagen, nimmt das <i>&gt;&gt;Body-auf-Leinwand&lt;&lt;</i> eine eigentümliche Rolle in der Inszenierung ein, wird zum Happening selbst und verdeutlicht, wie der Körper im digitalen Zeitalter mehr denn je zum Ausstellungsobjekt geworden ist. Ein rundum gelungener Abend, dem man gerne beiwohnt.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&gt;&gt;LOVE HURTS IN TINDER TIMES&lt;&lt;</b></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">| Schaubühne Berlin | Spieltermine: 25.4., 26.4., 7.5., 26.5. jeweils um 19.30 Uhr und 24.5. um 20 Uhr| Karten unter: <a href="mailto:ticket@schaubuehne.de">ticket@schaubuehne.de</a> </span></span></p>

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		<title>Danton is not dead!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 22:36:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Mühe]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitalität]]></category>
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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Sex, Drugs, Punk und (ein wenig) Revolution! Heißt es in der Theaterfassung </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>DANTONS TOD</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> von Peter Kleinert und dem Ensemble der Hochschule für Schauspielkunst an der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">»</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Ernst Busch</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">«</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. Gemeinsam holen sie Georg Büchners Drama </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>DANTONS TOD</b></span></span> <span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">in unsere moderne Zeit, in der wir neben schicken Selfies, einigen Diskursen und paar Klicks versuchen die Welt zu retten. </span></span></span></span></p>




<p align="RIGHT"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: medium;"><i><b><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">»</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Ich will kein Stückchen Mitleid auf der Bühne sehen.</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">«</span></span></b></i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Ein paar Klicks hier, ein paar Likes dort und noch schnell ein Selfie von mir, wie ich meine E-Mail-Adresse unter eine online-Petition setze. Wir leben nicht nur politisch gesehen in einer ermüdeten Zeit, sondern generell hat uns der Neoliberalismus mit dem Zeitalter der Digitalität zu einem passiven Wesen gemacht. Neben </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Instant-Suppe</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> kommt nun das </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Instant-Helfen</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">, welches in wenigen Minuten das Gefühl des politischen Engagements befriedigt. Eine wirkungsvolle Revolution bleibt hierbei leider aus, beziehungsweise gebührt den Individuen, die dem Volk Veränderungen über </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>passive Haltungen</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> versprechen. Lohnt es sich überhaupt gegen ein herrschendes Unrecht zu kämpfen? Oder sind wir schon soweit resigniert, dass der Mensch, der </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">»</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">lügt, mordet, stiehlt</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">« zur Verwirklichung solcher Ideale nicht mehr fähig ist? </span></span></span></span></p>


<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-833 size-large" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-1024x683.jpg" alt="Schaubuehne am Lehniner Platz. ‘’DANTONS TOD”. Von Georg Buechner, Regie: Peter Kleinert, Buehne: Alena Georgi, Kostueme: Susanne Uhl, Musik: Lenny Mockridge. Mit Jonas Dassler, Monika Freinberger, Lola Fuchs, Daniel Muehe, Vincent Redetzki, Gustav Schmidt, Esra Schreier, Paul Maximilian Schulze, Lukas T. Sperber. Premiere am 3. Dezember 2016." width="700" height="467" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-1024x683.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-350x233.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-500x333.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-768x512.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-360x240.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-1536x1024.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-2048x1365.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-308x205.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-130x87.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-650x433.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/01/dantons_tod1_gianmarcobresadola-1-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" />


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Dantons Tod: Vincent Redetzki, Paul Maximilian Schulze, Daniel Mühe, Monika Freinberger, Jonas Dassler. Foto: Gianmarco Bresadola.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Geschickt versucht der Regisseur Kleinert mit seinem Ensemble Gegenwart und Geschichte miteinander zu verknüpfen. Dabei nimmt die Musik ein zentrales Element ein. Danton und seine Anhänger treten als Punkband auf, ihre Ehefrauen sind Fashion Victims, Robiespierre (Esra Schreier) </span></span></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">und seine Verbündete sind vom Diskurs geprägt und der Erzähler ist ein DJ. Alle versuchen auf ihre Art und Weise mit der Krise der französischen Revolution umzugehen. Die Menschenrechte wurden verkündet, die Monarchie gestürzt, und nun? Wie erlangt das Volk seine gewünschte Republik und entkommt dem Elend? Sind Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit überhaupt noch möglich? Oder muss etwas geopfert werden? </span></span></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>DANTONS TOD</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> ist in der Fassung von Kleinert und Ensemble unterhaltsam, humorvoll und musikalisch ansprechend, liefert direkte Bezüge zur Gegenwart und versucht das Revolutionäre im Menschen zu wecken.  Danton ist also genau wie Punk, noch lange nicht tot!</span></span></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>DANTONS TOD</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">| </span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Schaubühne Berlin| 18.1.-23.1.2017 und 14.2.-19.2.2017| jeweils um 19.30h| Karten unter: <a href="mailto:ticket@schaubuehne.de">ticket@schaubuehne.de</a> oder 030/89 00 23.</span></span></p>


&nbsp;]]&gt;		</p>
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		<title>Wer bin ich 2.0?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 16:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Cosplay]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalität]]></category>
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		<category><![CDATA[Selfies]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Moderne Technologien treiben den gesellschaftlichen Fortschritt voran und beeinflussen somit nicht nur enorm das Zeitalter der Digitalität, sondern auch den Menschen, der sich im Spiegel der Zeit wandelt und sich aus diesem Wandel heraus seine Identität formt. Das Düsseldorfer NRW-Forum – <i>unter der künstlerischen Leitung von Alain Bieber</i> – hat mit seiner Ausstellung <b>EGO UPDATE</b> sich mit der Zukunft der digitalen Identität beschäftigt und nachgefragt, wie sich die Identität im Einfluss von digitalen Medien weiterentwickelt.</span></span></p>




<p align="RIGHT">„<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>Ich fotografiere, ich dokumentiere, also bin ich“</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Ausstellung <b>EGO-UPDATE</b> präsentiert in den Räumen des NRW Forums mit 23 internationalen und nationalen Künstlern unterschiedliche Denkanstöße für das Ich im digitalen Zeitalter. Einen zentralen Einfluss auf die Düsseldorfer Ausstellung als Phänomen der digitalen Identität nimmt das <i>&gt;&gt;Selfie&lt;&lt;</i>. Die Ablichtung des eigenen Selbst mit Hilfe moderner Technologien, sowie das einhergehende <i>&gt;&gt;Posten&lt;&lt; </i>und <i>&gt;&gt;Teilen&lt;&lt;</i> des eigenen Ichs in sozialen Netzwerken verschafft den Individuen in digitalen Räumen Identität. Das Ich kommt im digitalen Raum zur Geltung. Es wird gesehen, wahrgenommen und ist da. Aber anders als in der Realität wird die Frage, „Wer bin ich?“ nun zur Frage nach dem, „wer will ich sein?“, beziehungsweise wie stelle ich mich im digitalen Raum da, um als der Mensch wahrgenommen zu werden, der ich sein will. Das idealisierte Selbst wird in der digitalen Realität zum konstruierten realen Selbst, welches in der Realität nur als ideales Wunschbild existiert. Auf den Punkt gebracht wird dieses Phänomen des digitalen Zeitalters vom britischen Fotografen Robbie Cooper. Er vergegenwärtigt mit seiner Bildreihe <i>&gt;&gt;Alter Ego&lt;&lt;</i> die Thematik von Online-Spielern und ihren Avataren. Dabei verkörpern die Avatare meistens ein idealisiertes Selbst oder ein erwünschtes Selbst, welches so in der Realität nicht möglich ist. Meistens verschieben sich bei den konstruierten Avataren die Geschlechter, oder das idealisierte Selbst tritt in der Form des Avatars als muskulös, kraftvoll, schlank und attraktiv auf. Neben dieser zugespitzten Differenz vom Ich und dem digitalen Ich, existiert noch das <i>&gt;&gt;Cosplay&lt;&lt;</i>. Der japanische Verkleidungstrend könnte auch als die Übertragung eines digitalen (fiktiven) Selbst in die Realität betrachtet werden. </span></span></p>


[caption id="attachment_816" align="alignnone" width="700"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-816 size-large" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-1024x832.jpg" alt="ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber" width="700" height="569" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-1024x832.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-350x284.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-500x406.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-768x624.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-308x250.jpg 308w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-1536x1248.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-2048x1664.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-252x205.jpg 252w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-111x90.jpg 111w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-554x450.jpg 554w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/12/ego_update_sieber_oliver_howl_2012_copyright_oliver_sieber-1-650x528.jpg 650w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a> Oliver Sieber: Howl, Leverkusen (2007) aus der Serie &gt;&gt;Character Thieves&lt;&lt;.[/caption]


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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Cosplayer tragen Kostüme von Figuren aus Mangas, Animes oder Computerspielen. Sie nehmen das Verhalten ihrer fiktiven Charaktere an und versuchen es somit real werden zu lassen. Besonders beeindruckend stellt der Künstler Oliver Sieber mit seiner Fotoreihe <i>&gt;&gt;Character Thieves&lt;&lt;</i> [<a href="http://os66.de/">http://os66.de/</a>] das Cosplay<i> </i>dar, in dem mit Identitäten gespielt und herumexperimentiert wird. Der Wunsch jemand anderes zu sein und dem realen Alltag zu entfliehen, findet im Cosplay Berechtigung. <span style="font-family: Arial,sans-serif;">Neben den Künstlern Sieber und Cooper greift die Ausstellung </span><b>EGO-UPDATE </b>noch viele weitere Ansätze über die Zukunft einer digitalen Identität auf und ist auf jeden Fall sehenswert.</span></span></p>




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<p style="text-align: center;" align="RIGHT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>NRW-Forum Düsseldorf| EGO UPDATE </b></span></span></p>




<p style="text-align: center;" align="RIGHT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;"><i>19.9.2015 – 17.1.2016</i></span></span></span></p>




<p style="text-align: center;" align="RIGHT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.nrw-forum.de/"><i>www.nrw-forum.de</i></a></span></span></p>


&nbsp;]]&gt;		</p>
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