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		<title>FFT Proudly Presents „Trias“ – Herzergreifende Leidenschaft von Figur, Bewegung und Klang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 22:38:19 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Das „Theater der Klänge“ beglückte am 14.1.2015 mit der Premiere von„Trias“, seiner Neuinterpretation von Oskars Schlemmers „Triadisches Ballett“, das FFT Düsseldorf (Forum Freies Theater Düsseldorf) und zahlreiche Zuschauer.
„Das triadische Ballett“ von Oskar Schlemmer lässt sich am besten mit seinen Worten beschreiben: „Das triadische Ballett wird keine Weltanschauung tanzen, was niemand hindern soll eine solche darin zu finden. Es wird vielmehr reine Lust am Fabulieren sein, ein Fest in Form und Farbe.“ Der Maler und Bildhauer Schlemmer beschäftigte sich viel mit der Wechselwirkung von Figur und Raum. Er hatte ein Interesse Skulpturen zum Tanzen zu bringen, weswegen er mit den Tänzern Albert Burger und Elsa Hötzel im Verlauf von fünf Jahren in Stuttgart ein experimentelles Ballett schaffte, das sich aus zwölf Tänzen und 18 Figurinen zusammensetzte. „Das triadische Ballett“ hatte seine Uraufführung am 30. September 1922 am Württembergischen Landestheater und verkörperte dort ein choreografisches Komplex von Bewegung und Musik, das sich in dreifacher Ordnung von Raum (Höhe, Breite, Tiefe), Form (Kreis, Quadrat, Dreieck), Farbe (Rot, Gelb, Blau) und drei Tänzern ausdrückte. Da Anfang des Jahres 2014 das Urheberrecht des Bauhauskünstlers Schlemmers verloschen ist und so keine Streitereien mehr mit den Erben zu befürchten sind, machte sich auch nun das Ensemble „Theater der Klänge“ an eine Neuinterpretation des „Triadischen Balletts“.
Das freie Ensemble „Theater der Klänge“ hat sich 1987 in Düsseldorf gebildet und versteht sich als Musik- und Tanztheater, welches mehrdimensionale Bühnenformen entwickelt. Bereits in ihrer ersten Produktion beschäftigt sie sich mit dem „mechanischen Ballett“, nach Kurt Schmidt und Georg Teltscher von 1923. 1993 widmet sich das freie Ensemble erneut der Bauhausbühne, in dem sie Theorien und Formprinzipien des Bühnenleiters Oskar Schlemmers in ihre Produktion „Figur und Klang im Raum“ integrieren. Mit „Trias“ möchte das „Theater der Klänge“ ihre Bauhaus-Serie nun abschließen. Die Produktion „Trias – Das triadische Ballett“ interpretiert Schlemmers Kostümkreation als eine Erweiterung von Ballettkostümen und Bühnenfiguren. Dabei fixiert sich „Trias“ auf das Ausbrechen der körperlich, musikalischen Aktion im Musik- und Tanztheater. Und bringt somit, neben der Bauhauskunst, das clowneske und das karnevalistische in Schlemmers „triaschen Ballett“ zum Ausdruck. Ihre Inszenierung „Trias – Das triadische Ballett“, nach Oskar Schlemmer beinhaltet die Abfolge der Szenen 1 bis 12 und die dazugehörigen Figurinen, die dem Originalformplan von Schlemmers Uraufführung entsprechen. So lassen sich in der Inszenierung der Rundrock (Phaedra Pisimisi), Taucher (Kai Bettermann), die Goldkugeln (Elisa Marschall und Darwin Diaz) oder die weiße Tänzerin (Elisa Marschall) und der weiße Tänzer (Darwin Diaz) wiederfinden. In „Trias“ thematisieren alle zwölf Szenen die Entfremdung des Menschen von der Industrie, in dem neue geometrische Figuren in mechanischer oder stark Körper akzentuierter Form tanzen. Beispielsweise spielen in der dritten Szene der Zylindermann (Darwin Diaz) und die Glockenpuppe (Elisa Marschall) eine Art von Uhrwerk-Glockenspiel. Mechanisch und wie am Band tanzen sie nebeneinander her. Der Auftritt der weißen Tänzerin (Elisa Marschall), die die Rosa-Phase einleitet, ist der Höhepunkt des Balletts. Hier trifft klassische Ballettkunst auf modernen Tanz und vereint mit der gespielten Live-Musik (Oliver Eltinger, Thomas Wansing und Beate Wolff) ein herzergreifendes Bild von Bewegung und Klang. Auch die dazu sprachlos erzählende Geschichte von der weißen Tänzerin und dem weißen Tänzer (Darwin Diaz), ist zutiefst berührend und zeichnet die ganze Inszenierung als ein großartiges Meisterwerk von vollkommener Schönheit aus.
[caption id="attachment_364" align="aligncenter" width="300"]<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-364" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg?w=300" alt="Trias: Elisa Marschall und Darwin Diaz von Oliver Eltinger." width="300" height="217" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1.jpg 2126w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-350x253.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-500x361.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-768x555.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-1024x739.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-346x250.jpg 346w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-1536x1109.jpg 1536w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-2048x1479.jpg 2048w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-284x205.jpg 284w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-125x90.jpg 125w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-623x450.jpg 623w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2015/01/theater-der-klacc88nge_trias_credit-oliver-eltinger_11880-1-650x469.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Trias: Elisa Marschall und Darwin Diaz von Oliver Eltinger.[/caption]
„Trias“ ist eine zauberhafte und grandiose Umsetzung von Schlemmers „Triadischen Balletts“, in der die Avantgardkunst des Bauhauses mit den Spiel von geometrischen Figuren im freien Raum und den Spiel der Farben (Rot, Blau, Gelb) zum Ausdruck kommt. Folgeaufführungen sind im Sommer am Tanzhaus NRW in Düsseldorf geplant.
Theater der Klänge: „Trias“, nach Oskar Schlemmer |Theater im Depot Dortmund |7. und 8.2.2015 | 20 und 18 Uhr | Tickets auf gut Glück: ticket@theaterimdepot.de oder an der Abendkasse| Eintritt: VVK 13€/ 8€ erm.| AK.: 15€/ 10€ erm.]]&gt;		</p>
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