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	<title>Albert Camus &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>Albert Camus &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>Mach das Licht aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 18:18:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Absurde]]></category>
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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">In Philipp Preuss Inszenierung „Der Fremde“ von Albert Camus treffen wir auf einen dreigestaltigen Meursault, der sich wie Sisyphos zufrieden gibt.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Zwei Männer und eine Frau befinden sich in einem Gefängnis aus Licht und erzählen ohne jegliche Anteilnahme von dem Tod ihrer Mutter. Sie schildern dem Zuschauer die bedeutungslose Affäre mit der Stenographin Marie und wie sie an einem sonnigen Tag am Strand in Algerien einen Araber erschossen haben. Erst ein Schuss. Tod. Und ohne Grund vier weitere Schüsse. Meursault, der in Preuss Inszenierung in drei Gestalten auftritt, findet sich nach den Schüssen in einem Mordprozess wieder. Gefangen im Loop des Lebens, spiegeln die drei Schauspieler die Monotonie des Daseins und das Absurde wider, in dem sie den Tag des Geschehens drei Mal Revue passieren lassen.</span></span></p>




<blockquote>


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Wenn ich dieses Ich, dessen ich so sicher bin, zu fassen, wenn ich es definieren und zusammenzuhalten versuche, dann zerrinnt es mir, wie Wasser zwischen den Fingern. <i>(Camus, Albert)</i></span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Erinnern, Essen, Schlafen. Mit Albert Camus „der Fremde“ schafft Preuss eine abstrakte Inszenierung, in der die Routine zum Lebensinhalt wird. Das Monotone wird zu einem Gefängnis des Lebens und die Wahrheit charakterisiert sich durch hell und dunkel. Dabei experimentiert der Regisseur Preuss hauptsächlich mit Wasser und Licht. Das Konstrukt „Gefängnis“ setzt sich aus weißen Lichtröhren zusammen und das Ausbluten des Arabers wird mit dem Auslaufen einer Wasserflasche verglichen. Preuss arbeitet schlicht und etwas sonderbar, holt aber mit seiner Interpretation die Intention des Romans hervor: das Leben fließt, routiniert, lässt uns gleichgültig werden. Obwohl das Subjekt Irrational agiert, verlangt es nach Klarheit. Der Angeklagte Meursault wird auch nicht aufgrund der Fakten zum Tode verurteilt, sondern wegen seiner vermeintlichen Gefühlslosigkeit. Absurd! Und schuld ist nur das Licht, welches Klarheit bringen soll.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>DER FREMDE</b></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">| Schaubühne Berlin| 13.12., 14.12., 15.12.2016 jeweils um 20h| Weitere Spieltermine: 1.6., 1.7., 1.8.2017| Karten unter: <a href="mailto:ticket@schaubuehne.de">ticket@schaubuehne.de</a> oder 030/89 00 23. </span></span></p>




<p align="JUSTIFY">

]]&gt;		</p>
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		<title>Caligula – the tragedy of the intelligence</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 09:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Camus]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">ASPHALT holt Marco Massafras „Caligula“ am 10.8. in die alten Farbwerke und zeigt dem Düsseldorfer Publikum, dass man für eine grandiose Inszenierung eines Klassikers kein subventioniertes Stadttheater braucht.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Mitten in den Ruinen Roms liegt das modern ausgestattete Büro des neuen Kaisers Caligula (Martin Bretschneider), in dem der Cäsar mit seinen Senatoren das Imperium Rom mit seinen Bürgern verwaltet. Cherea (Marco Massafra) tritt als erster auf und schaltet Licht, Rechner und Kaffeemaschine ein. Schließlich muss alles vorbereitet sein, wenn der Kaiser wieder auftaucht. Dieser ist nach dem Tod seiner Cousine Drusilla unauffindbar. Scipio (Bernhard Schmidt-Hackenberg), der mit einer Lorbeerpflanze zur Kaffeemaschine schreitet, wundert sich auch über das Verschwinden des neuen Cäsaren und diskutiert mit Cherea über die wahren Gründe für Caligulas Abwesenheit. Erst als Helicon (Damir Avdie), der dritte Senator Liebestrauer als rührenden Grund für Caligulas Verschwinden aufführt, kommt etwas mehr Licht in das Verhältnis zwischen Drusilla und dem Kaiser. Caligula war in Drusilla verliebt und sie befanden sich in einer inzestuösen Liebesbeziehung.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Nun ist Helicon alleine im Büro. Caligula tappt völlig durchnässt und verärgert zu ihm und spricht davon den Mond gesucht zu haben, weil er diesen doch gerne haben möchte. Helicon versteht den Kaiser nicht wirklich und fragt nach: „Den Mond hast Du gesucht?“, „Ja!“, versicherte ihn Caligula, „den Mond. Ich möchte das Unmögliche haben, weil diese Welt, so wie sie ist, nicht zu ertragen ist. Darum brauche ich den Mond, oder das Glück oder die Unsterblichkeit, etwas, was unsinnig sein mag, was aber nicht von dieser Welt ist“. Durch den Tod seiner Geliebten Drusilla offenbarte sich Caligula, dass Menschen sterben und nicht glücklich sind. „Die Menschen leben in der Lüge und ich möchte in der Wahrheit leben“, sagt Caligula zu Helicon. Deswegen wünscht Caligula sich das Unmögliche und versucht somit die Absurdität des Daseins bis zum Äußersten zu treiben, in dem er &#8218;den Lauf der Dinge&#8216; ändert, um zu beweisen, dass er frei ist. Sprich er lässt die Sonne im Osten untergehen. </span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-315" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1.jpg?w=200" alt="Caligula" width="200" height="300" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1.jpg 640w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/08/caligula-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">In der Betriebsbesprechung verkündet Caligula den Senatoren Cherea, Scipio, Caesonia (Lisa Balzer) und Helicon sein Vorgehen. Um das Unmögliche möglich zu machen, müssen erst mal alle Bürger Roms ihr Erbe an den Staat abtreten. Und von nun an entscheidet Gaius, wer leben darf oder sterben muss.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Das ist der Beginn des wahnwitzigen Caligula, der jetzt zu jederzeit zufrieden gestellt werden muss, weil es ansonsten Tote gibt. Doch leider hat der Cäsar vergessen, dass man nicht alle Menschen zerstören kann, ohne sich selbst zu zerstören.</span></span></p>



<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Massafra hat mit seiner „Caligula“-Inszenierung nicht nur einen Klassiker von Albert Camus in seiner ganzen Größe zum Ausdruck gebracht, sondern ihn auch in unsere Zeit übertragen, in der adrett gekleidete Staatschefs mit ihren Vertrauten in Büros sitzen und über Leben und Tod sowie &#8218;Staatsgelder&#8216; entscheiden dürfen. Wodurch Caligula, der versuchte das Absurde mit logischen Denken zu überwinden, im Gegensatz zu anderen gegenwärtigen Staatsherren oder Staatsdamen gar nicht so verrückt zu sein scheint. Caligula – verkörpert durch den hervorragenden Schauspieler Martin Bretschneider – schikanierte seine Senatoren zutiefst zynisch, sarkastisch und außerordentlich humorvoll. Dies vor allem in der „Poetry-Slam-Szene“. Dort sollten Caligulas Senatoren in kürzester Zeit etwas über den Tod dichten, um ihn zu unterhalten. </span></span>– <span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Einfach fantastisch! Aber in dieser Inszenierung zeigt sich der Kaiser auch von einer ganz anderen Seite; nachdenklich, philosophisch und mit Genialität behaftet. Ganz nach dem Worten des Autors Camus, lässt Massafra „Caligula“ als „the tragedy of the intelligence“ spielen. Natürlich gebührt auch den anderen Schauspieler*innen ein großer Applaus für ihre sensationelle schauspielerische Leistung. Gemeinsam tragen alle dazu bei, dass es das Werk eines ganz großen Theaters ist! </span></span></p>



<p align="JUSTIFY">„<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><b>Caligula“</b> als Gastspiel beim <span style="font-size:small;"><b>ASPHALT – Sommerfestival für Theater und Musik in Düsseldorf (8.-17. Aug. 2014) </b></span><span style="font-size:small;">| Düsseldorf (Alte Farbwerke, Halle 21) | 10.8. | 20 Uhr<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> |</span></span> http://www.asphalt-festival.de/2014/programm/caligula.htm<span style="font-family:Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size:small;"> | </span></span></span>Noch zu sehen auf der <b>Rottstraße 5</b>: http://www.rottstr5-theater.de/ <br /></span></span></p>

]]&gt;		</p>
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