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	<title>Literatur &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<title>Literatur &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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	<item>
		<title>„Wer die Welt verstehen will, muss mit eigenen Augen sehen lernen.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2020 17:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Diogenes Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsliebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[In seinem biografisch geprägten Roman „Hippie“ nimmt der Bestsellerautor Paulo Coelho seine Leserschaft mit auf eine außergewöhnliche Reiseroute der freiheitsliebenden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">In seinem biografisch geprägten Roman „<i>Hippie</i>“ nimmt der Bestsellerautor Paulo Coelho seine Leserschaft </span></span><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">mit auf eine außergewöhnliche Reiseroute der freiheitsliebenden Menschen. Verstrickt mit spirituellen Erlebnissen und Begegnungen versuchen die reisenden Blumenkinder ihr wahres Ich zu finden.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">Neugierig auf der Suche nach einer neuen Welt mit offenen Werten reisen die jungen Menschen der 70-iger Jahre in die Zentren <i>Piccadilly Circus</i> in London oder <i>Dam</i> in Amsterdam. Sie gelten als Angelpunkte für Menschen mit „[&#8230;] langen Haare[n], bunte[r] Kleidung. Die jungen Frauen trugen Blumen im geflochtenen Haar, lange Röcke, bunte Blusen, keine Büstenhalter, dazu kamen Ketten aus unterschiedlichen Materialen; die jungen Männer, seit Monaten unrasiert, das Haar lang, trugen zerschlissene Jeans.“ <em>(S.12)</em> Sogenannte Hippies, freiheitsliebend und offen für neue sexuelle Erfahrungen und Religionen. Auch der 23-jährige Brasillianer Paulo Coelho gehört dieser rebellischen Bewegung an und verlässt mit einer guten Freundin seinen Geburtsort Rio de Janeiro, um in der verlassenen Ruinenstadt Machu Picchu Erleuchtung zu finden. Die geplante Reise erweist sich durch einen Überfall als nicht zur bestehenden Probe für ihre Freundschaft, sodass Paulo alleine nach Amsterdam reist um Nachrichten aus der „unsichtbaren Zeitung“ zu erfahren. Angetrieben von der Sehnsucht nach Spiritualität, lernt Paulo die Holländerin Karla kennen, die über eine Wahrsagerin von ihrem neuen Reisegefährten erfahren hat. Ihr neues Reiseziel ist nun die nepalesische Hauptstadt Kathmandu. Gemeinsam begeben sie sich in die Obhut des <i>„Magic-Bus“</i>, welcher für 70 Dollar über Istanbul, Teheran, Kabul, Delhi und schließlich Kathmandu fährt. Für beide wird die Reise eine religiös geprägte Sinnsuche ihres wahren Ichs.</span></span></p>
<p class="western" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">Das im März 2020 im Diogenes Verlag erschienene Taschenbuch <i>„Hippie“</i> von Paulo Coelho wurde aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann ins Deutsche übersetzt. Mit 304 Seiten reiht sich der biografisch geprägte Roman in Coelhos Werke ein, die sich intensiv mit Spiritualität und der Suche nach Weltverständnis befassen. <i>„Hippie“</i> unterscheidet sich insofern von seinen anderen Werken, dass der Autor explizit über die dritte Person Singular eine Distanz zum Protagonisten Paulo Coelho schafft und zu Beginn des Romans auf die biografischen Elemente des Romans mit durchmischter Chronologie aufmerksam macht; was ihm zum Verhängnis wird. Zu schnelle, abrupte Wechsel sind oft überraschend. Die Dramaturgie des Romans wirkt größtenteils verworren. Parallel laufende Geschichten oder Rückblenden sind nicht immer leserfreundlich und sperrig eingearbeitet. Als Leser befinde ich mich häufig orientierungslos am Absatz und frage mich, wie sind wir dorthin gekommen? Glücklicherweise legen sich die holprigen Brüche im Verlauf des Romans und Coelhos Art zu schreiben wird wieder sichtbar.</span></span></p>
<blockquote>
<p class="western" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">Den Ort habe ich zwar gefunden, aber nicht genau, was ich suchte. <em>(Paulo Coelho, „Hippie“)</em></span></span></p>
</blockquote>
<p class="western" align="JUSTIFY">„<span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;"><i>Hippie“</i> ist wie viele seiner anderen Romane geprägt von Weisheiten für das Leben und eine spirtuelle Sinnsuche. Es ist eine abenteuerliche Reise mit den Blumenkinder der 70-iger Jahre, die neben den Protagonisten auch das Innenleben der anderen Charaktere offenlegt und wie die Hippie-Bewegung verschiedene Perspektiven auf die Welt ermöglicht. „<i>Hippie“</i> wird für die Leser zur ihrer eigenen Reise, die sie zu ihren wahrem Ich führt.<br />
</span></span></p>
<p class="western" align="JUSTIFY"><i><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;"><b>Paulo Coelho: „Hippie“</b></span></span><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">, e</span></span><span style="font-family: Avenir;"><span style="font-size: small;">rschienen im Hardcover am 26. September 2018 und als Taschenbuch am 1. März 2020 im Diogenes Verlag Zürich, Kosten 22,00 Euro/ 12,00 Euro. </span></span></i></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Ehe auf der Couch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Diogenes Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[John Jay Osborn]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Paartherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[„Im Moment sehe ich nur, dass Sie Geldsorgen haben, und diese zweihunderttausend würden sie ihnen nehmen. Zumindest für eine Weile.“,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p> „Im Moment sehe ich nur, dass Sie Geldsorgen haben, und diese zweihunderttausend würden sie ihnen nehmen. Zumindest für eine Weile.“, sagt die Paartherapeutin Sandy zu ihrer Klientin, Charlotte. Ihr Ehemann Steve ist etwas bestürzt, dass er das vollständig eingenommene Geld vom Hausverkauf seiner Frau überlassen soll. Gibt aber dem Ratschlag der Therapeutin nach, um seine Ehe zu retten. Das Paar Charlotte und Steve steckt in einer Krise. Steve fühlt sich von seiner Frau nicht mehr geschätzt und geachtet. Er begann eine Affäre. Als seine Frau Charlotte davon Wind bekommen hatte, fing sie auch eine Liebesbeziehung mit einem anderen Mann an. Nun sitzen die jungen Eltern zweier Kinder gemeinsam bei Sandy und versuchen sich neu kennenzulernen. Sie erlernen andere Kommunikationswege, versuchen einander zu verstehen und über eine neugewonnene Unabhängigkeit eine neue Vertrauensbasis aufzubauen. Dank der Therapeutin Sandy begegnet sich das Ehepaar wieder als Liebespaar.</p>



<p> In einfacher und schlichter Sprache ermöglicht der amerikanische Autor John Jay Osborn, der  an der <em>Harvard Law School</em> Jurisprudenz studiert hat, mit seinem Roman <em>>>Liebe ist die beste Therapie&lt;&lt;</em> (erschienen am 24. Oktober 2018 im Diogenes Verlag/ aus dem Amerikanischen von Jenny Merling) einen Einblick in den intimen Bereich einer Psychotherapie. Dafür verwendet Osborn die Figur der Paartherapeutin Sandy, welche als personaler Erzähler auftritt. Aus ihrer Perspektive lernt der Leser das Ehepaar, Charlotte und Steve kennen. <em>>>Hemd und Hose waren ordentlich gebügelt, und seine Schuhe glänzten. Er versuchte, die Fassade seines Lebens aufrechtzuerhalten. Aber er hatte Augenringe, und seine Hände zitterten.&lt;&lt;</em> (S.9) Sandys Gedankenwelt als Psychologin während einer Paartherapie ist sehr interessant und unterhaltsam formuliert. Manchmal lässt der Autor Osborn die Protagonistin auch zynisch auftreten, häufig bleibt sie jedoch verständnisvoll. Sie gibt hin und wieder auch etwas aus ihrem eigenen Leben preis, sodass der Leser auch Sandy besser kennenlernt. Als Therapeutin nimmt sie sich aber immer wieder zurück und rückt ihre Klienten in den Vordergrund, was Osborn gut und konsequent hinbekommen hat. Weswegen der Roman auch für Paare mit Beziehungsproblemen geeignet ist, weil sie durch das Ehepaar Charlotte und Steve eigene Problemfelder entdecken können. Schön ist das Sinnbild des grünen Sessels, welcher die Präsenz der Ehe in den Therapiesitzungen einnimmt. Dennoch nimmt der rund 290-seitige Roman, ein sehr schnulzenhaftes Ende und verliert ein großes Stück an Glaubwürdigkeit.  </p>



<p>
<strong>John
Jay Osborn</strong><strong>: </strong><strong>&gt;&gt;</strong><strong>Liebe ist die beste
Therapie</strong><strong>&lt;&lt;</strong><em>,
</em>erschienen am
24.10.201 im Diogenes Verlag, Zürich. Kosten: 22,00 Euro,
https://www.diogenes.ch/leser/titel/john-jay-osborn/liebe-ist-die-beste-therapie-9783257070439.html</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-ehe-auf-der-couch%2F&amp;linkname=Die%20Ehe%20auf%20der%20Couch" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-ehe-auf-der-couch%2F&amp;linkname=Die%20Ehe%20auf%20der%20Couch" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-ehe-auf-der-couch%2F&amp;linkname=Die%20Ehe%20auf%20der%20Couch" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Fdie-ehe-auf-der-couch%2F&#038;title=Die%20Ehe%20auf%20der%20Couch" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/die-ehe-auf-der-couch/" data-a2a-title="Die Ehe auf der Couch"></a></p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>&gt;&gt;Der Markt ist die letzte Diva</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 17:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Anouk van Dijk]]></category>
		<category><![CDATA[Dramatik]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Poetikdozentur]]></category>
		<category><![CDATA[Regie]]></category>
		<category><![CDATA[Saarbrückender Poetikdozentur für Dramatik (2016)]]></category>
		<category><![CDATA[TRUST]]></category>
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					<description><![CDATA[„Was sagen die Worte, die ein Mensch benutzt, was sagt die Struktur seiner Sätze über sein Denken aus (…) ?“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p> „<em>Was sagen die Worte, die ein Mensch benutzt, was sagt die Struktur seiner Sätze über sein Denken aus (…) ?“ </em>fragt Falk Richter, der Regisseur des Jahres 2018 (<em>Theater heute</em> 2018), während der fünften Saarbrückender Poetikdozentur für Dramatik (2016). Ein Forum für zeitgenössische Dramatik und wegweisende Dramatikerinnen. Hier hält Richter drei öffentliche Vorträge, die im erschienen Band <em>„Disconnected. Theater Tanz Politik“ </em>(2018) vom Alexander Verlag Berlin verlegt wurden. Er gehört zu den wichtigen internationalen Theatermachern aus dem deutschsprachigen Raum. Seine Arbeiten befassen sich mit der konkreten Gegenwart, unserer Art zu denken, zu fühlen und zu kommunizieren. Durch den erschienen Band, ist es erstmals möglich einen Blick in den Schaffensprozess des Künstlers zu werfen. Zahlreiche Textauszüge aus seinen Dramen, Notizen und Berichte von Probenprozessen vergegenwärtigen wie seine hochpolitischen Gesamtkunstwerke entstehen, in denen er den neoliberalen Kapitalismus klar analysiert und das Theater als Ort der Analyse von Sprache und Ideologie begreift. In seiner ersten Vorlesung beschreibt er sein philosophisches Suchen mit Hilfe von einzelnen Produktionen und er spricht von <em>„the void“</em>. Eine Leere, die sich immer mehr füllt. Seine Texte entstehen nicht mehr am Schreibtisch, wie die älteren Werke <em>„Die Verstörung“</em> (2005) oder <em>„Gott ist ein DJ“</em> (1999), sondern auf den Proben. Er erweitert den Autorenbegriff zum Regisseur und bezeichnet sich selbst als Autorregisseur, welcher im Schreibprozess Künstlerinnen und Ereignisse von den Proben einfließen lässt.  </p>



<p>
Sein
kreativer Motor; ein Fragenrausch. Der Wunsch <em>„(…)
all das (zu) begreifen, erfassen (…), was in mir und um mich herum
geschieht.“</em>
(S.10)
bildet
die Grundlage für ein
neues
Drama.
Am
Beispiel von der Inszenierung
„Trust“ (UA Schaubühne Berlin 2009), eine
Arbeit mit der Choreografin Anouk van
Dijk, verdeutlicht
Richter seine Arbeitsweise mit offenen Materialsammlungen,
Szenenskizzen, Essays und vieles mehr. Vier Tänzerinnen, fünf
Schauspielerinnen und ein Musiker begeben sich mit van Dijk und
Richter auf die Suche nach Vertrauen. Dem Vertrauen zwischen Bürger
und den staatlichen Institutionen.
Abhandengekommendes
Vertrauen in Beziehungen und der Frage, <em>„Was
bedeutet es für das Leben des Einzelnen, (…) wenn sich niemand
mehr auf irgendwas, auf irgendwen verlassen kann?“</em>
(S.14) Neben
Text erkunden die Künstler van Dijk und Richter den menschlichen
Körper, wie begegnen sich Körper ohne Vertrauen? <em>„Wie
agieren und bewegen sich erschöpfte Menschen in einem hochkomplexem
störanfälligen System (&#8230;)“ </em>(S.15)</p>



<p> Richters Vorlesungen, die seinen Schaffensprozess aufzeichnen, sind nicht nur interessant für <em>Falk-Richter-Liebhaber</em>, sondern auch für junge Regisseurinnen oder Dramatikerinnen, die einen verständlichen und umfassenden Einblick in seine Arbeitsweise bekommen möchten. Auch seine Sprache bleibt im Verlauf verständlich, leserfreundlich und hat einen poetischen Charakter. Richter drückt sich dennoch klar und detailliert aus, was dafür sorgt, dass <em>>>Disconnected&lt;&lt; </em>ein pures Lesevergnügen ist.  </p>



<p>
<strong>Falk
Richter</strong><strong>: </strong><em><strong>&gt;&gt;</strong></em><em><strong>Di</strong></em><em><strong>sconnected.
Theater Tanz Politik</strong></em><em><strong>&lt;&lt;</strong></em><em>,
</em>(Hrsg.
Johannes Birgfeld), erschienen
am 25.10.2018 im Alexander Verlag Berlin. Kosten: 16,00 Euro,
<a href="https://www.alexander-verlag.com/programm/titel/413-disconnected.html">https://www.alexander-verlag.com/programm/titel/413-disconnected.html</a>

</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ffalk-richter-poetikdozentur-2016-disconnected%2F&amp;linkname=%3E%3EDer%20Markt%20ist%20die%20letzte%20Diva" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ffalk-richter-poetikdozentur-2016-disconnected%2F&amp;linkname=%3E%3EDer%20Markt%20ist%20die%20letzte%20Diva" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ffalk-richter-poetikdozentur-2016-disconnected%2F&amp;linkname=%3E%3EDer%20Markt%20ist%20die%20letzte%20Diva" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Ffalk-richter-poetikdozentur-2016-disconnected%2F&#038;title=%3E%3EDer%20Markt%20ist%20die%20letzte%20Diva" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/falk-richter-poetikdozentur-2016-disconnected/" data-a2a-title="&gt;&gt;Der Markt ist die letzte Diva"></a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Notizen aus der Anstalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 15:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bipolarität]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreis 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Manie]]></category>
		<category><![CDATA[Manisch-Depressiv]]></category>
		<category><![CDATA[Poetische Autobiografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rowohlt Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Melle]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Schriftsteller Thomas Melle erzählt in seinem autobiografischen Werk <i>&gt;&gt;Die Welt im Rücken&lt;&lt;</i> von seiner manisch-depressiven Erkrankung und von dem Zusammenstoß von sich und der Welt.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Neuronen explodieren in Thomas Melles Kopf, während er Thomas Bernhard im McDonald‘s am Wuppertaler S-Bahnhof sieht, oder als Björk in einer Bar gleich nebenan nur für ihn singt. Im Rausch seiner paranoiden Schizophrenie gefangen, durchquert er im Höhenflug unterschiedliche Orte und hat mit Prominenten, wie Madonna Sex. Was für einige seiner Mitmenschen unerreichbar scheint, erlangt der deutsche Schriftsteller Thomas Melle in nur einigen Stunden oder Minuten. Durch sein intensives und extremes Gefühlsleben steigt der Autor bis zum Messias auf, erlebt die abenteuerliche Welt voller Farben und nur für ihn zu entschlüsselnde Chiffren. In seiner manischen Phase erscheint alles möglich und er ist immer nur einen Schritt bis zur völligen Selbstzerstörung entfernt. Nach dem Höhenflug, kommt die Depression und Melle findet sich in einer Psychiatrie wieder, oder wie er es nennt, <i>&gt;&gt;ein Sammelsurium von Fehlexemplaren&lt;&lt;</i>. Dort erfährt der Autor von seiner Bipolarität, von der Disposition im Gehirn, die dafür sorgt, dass seine Persönlichkeitstruktur über manisch-depressive Eigenschaften verfügt. Immer wieder heißt es nun für ihn, Achterbahn fahren. Größenwahn, Zusammenbruch, Wiederherstellen.</span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;" align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Etwas stimmte also nicht. Ich meinte: mit der Welt. Er meinte natürlich mit mir.</span></span></p>


</blockquote>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Mit poetischer Authentizität beschreibt der Autor Thomas Melle in <i>&gt;&gt;Die Welt im Rücken&lt;&lt;</i> (erschienen im rororo Taschenbuchverlag am 20.2.2018) auf 352 Seiten seine manisch-depressiven Schübe und sein Gefühl von toter Materie, <i>&gt;&gt;Ich sitze da. Ich bin nichts. Etwas sitzt da und ist nicht mehr.&lt;&lt;</i> (S.115) Sein Krankheitsbericht ist in vielerlei Hinsicht sprachlich gewaltig. Mal wütend, voller Adrenalin und dann verletzend und voller Tiefe; <i>&gt;&gt;Jeder Tod, den ich sterbe, ist ein weiterer Verrat an der Wahrheit.&lt;&lt;</i> (S.27) Die Sprache in <i>&gt;&gt;Die Welt im Rücken&lt;&lt; </i>passt sich den Stimmungen von Melle an, versucht Gedanken festzuhalten und Geschehenes zu rekonstruieren. Sein Bericht erzählt detailliert von der Zerbrechlichkeit des Seins, das heißt von der prekären Persönlichkeitsstruktur bei manisch-depressiv Erkrankten. <i>&gt;&gt; (…) das Leben des Depressiven, das Leben des Manikers und das Leben des zwischenzeitlich Geheilten. Letzterem ist nicht zugänglich, was seine Vorgänger taten, ließen und dachten&lt;&lt; </i>(S.111) Melles Notizen und Erfahrungsberichte aus psychiatrischen Anstalten sind theoretisch unterwandert und lockern mit Zynismus die trostlose und angespannte Atmosphäre auf, <i>&gt;&gt; Und hören Sie Stimmen? – Was? – Stimmen? Hören Sie? – Ja, Ihre. Ganz deutlich. – Das meine ich nicht. Andere Stimmen?&lt;&lt;</i> (S.22) und verschaffen den Lesern nicht nur einen Einblick in das tragische Krankheitsbild, eins an Bipolarität erkrankten Mannes, sondern auch in die Kulturszene, in der Thomas Melle zu Hause ist. </span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">So gesehen, ist Melles Werk <i>&gt;&gt;Die Welt im Rücken&lt;&lt; </i>auch ein <em>Kultroman</em>, in dem der Schriftsteller die Kulturszene des 20. Jahrhunderts nachzeichnet. Er spricht nicht nur von der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Künstler*innen, wie Jule Böwe, sondern auch von Moden, wie der <i>&gt;&gt;Pollesch-Sprech&lt;&lt;. </i>So gelungen das autobiografische Werk <i>&gt;&gt;Die Welt im Rücken&lt;&lt; </i>auch sein mag, ist es dennoch mit seinen fast 400 Seiten etwas zu lang. Die Schilderung von drei aufeinanderfolgenden Episoden der Bipolarität zieht sich etwas, unter anderem auch weil Verhaltensweisen und Erlebnisse sich wiederholen. Komprimierter wäre <i>&gt;&gt;Die Welt im Rücken&lt;&lt;</i> etwas weiter von einem poetischen Krankheitsbericht entfernt und näher an einem autobiografischen <em>Kultroman</em>.
</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><b>Thomas Melle</b><b>: </b><b>&gt;&gt;</b><b>Die Welt im Rücken</b><b>&lt;&lt;</b><i>, </i>erschienen am 20.2.2018 im rororo Taschenbuch (Rowohlt Verlag) Reinbek. Kosten: 9, 99 Euro, <a href="https://www.rowohlt.de/taschenbuch/thomas-melle-die-welt-im-ruecken.html">https://www.rowohlt.de/taschenbuch/thomas-melle-die-welt-im-ruecken.html</a> </span></span></p>

]]&gt;		</p>
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		<title>Penelop total verhext!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 12:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><![CDATA[<p align="justify"]]&gt;<span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Fischers Kinder- und Jugendbuchverlag publiziert <i>&gt;&gt;Penelop – und der funkenrote Zauber&lt;&lt;</i> von der Künstlerin Valija Zinck und verführt junge Leser ab 10 Jahre in eine magische Familie, die viele Hürden und Konflikte überwindet.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Penelop Gowinder ist 10 Jahre alt, hat bleigraues Haar, und wohnt mit ihrer Mutter Frau Gowinder, ihrer Oma O.E. und ihrer grauen Katze Cucuu im Drachenhaus, einem kleinen Holzhaus am Ortsrand gleich neben den Sumpfwäldern. Ihr Vater wohnt nicht mehr mit ihnen im Haus. Er ist gestorben, als Penelop noch sehr jung war. Aber das Mädchen hat im Moment ganz andere Sorgen, bald hat sie wieder Geburtstag. Und an ihrem Geburtstag, den 13. August, einem Sommertag, regnet es. Immer. Jedes Jahr an ihrem Geburtstag regnet es. Das erstaunliche ist nicht, dass es jedes Jahr an einem Sommertag regnet, sondern dass es jedes Jahr an ihrem Geburtstag regnet und sie als einzige nicht nass wird. Als Penelop es an ihrem siebten Geburtstag ihrer Mutter erzählt, wollte sie nichts von solchen eigenartigen Dingen hören und wurde wütend. Dabei hätte sie ihrer Mutter gern noch ganz andere Sachen erzählt. Beispielsweise kann Penelop Aussagen hören, die noch gar nicht ausgesprochen wurden. Anfangs war es noch ganz lustig, weil sie ihrer Mutter schon antworten konnte, bevor sie den Mund aufgemacht hat. Doch mit der Zeit verwunderte das <i>Schon-vorher-Hören</i> einige aus ihrem Umfeld, weswegen sie nun achtsam mit dieser Gabe umgeht. Auch wenn gerade der Frühling beginnt und es bis zum Sommer noch etwas dauert, sind Penelops Gedanken bei ihrem Geburtstag und dem Regen. Erst der Unfall ihrer Mutter, reißt sie aus dem Gedankenstrudel, verändert schlagartig ihr Leben und führt sie zu ihrer wahren Identität.</span></span></p>
<p> </p>
<figure id="attachment_1669" aria-describedby="caption-attachment-1669" style="width: 956px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1669 size-full" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1.jpg" alt="" width="956" height="377" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1.jpg 956w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-350x138.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-500x197.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-768x303.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-360x142.jpg 360w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-390x154.jpg 390w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-130x51.jpg 130w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2018/06/illustrationen-1-650x256.jpg 650w" sizes="(max-width: 956px) 100vw, 956px" /><figcaption id="caption-attachment-1669" class="wp-caption-text"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Vignetten von Annabelle von Sperber</span></span></figcaption></figure>
<p><br /> </p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Autorin Valija Zinck beschreibt in ihrem 256 seitenlangen Jugendroman <i>&gt;&gt;Penelop und der funkenrote Zauber&lt;&lt;</i> ein junges Mädchen namens Penelop, das in einem Haus ohne Vater aufwächst, schnell lernt auf eigenen Beinen zu stehen und während ihres Erwachsenwerdens magische Fähigkeiten entwickelt. Um den besonderen Fähigkeiten der Protagonist Ausdruck zu verleihen, verwendet die Autorin eine bunte Sprache, schafft Neologismen und bebildert ihre Kapitelüberschirften mit Vignetten von Annabelle von Sperber. Die Illustratorin von Sperber ergänzt mit ihren Bildern, die leichte und bunte Sprache des Romans und begleitet die Protagonistin und den Leser auf ihrem gemeinsamen Abenteuer. Sprache und Bild fangen den Leser, sodass der Roman besonders für Menschen ab 10 Jahren (aufwärts) geeignet</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"> ist</span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">. Zudem versucht Zinck das Verhalten der Protagonistin, Penelop, ihrer jungen Freunde und Mitschüler pädagogisch wertvoll aufzubereiten, in dem sie Werte, wie <i>Geben und Nehmen </i>und einen respektvollen Umgang miteinander<i>,</i> in ihre Geschichte integriert. Einige Gegebenheiten im Leben der Protagonistin sind aber psychologisch und pädagogisch fragwürdig, wieso nennt Penelop ihre Mutter <i>&gt;&gt;Frau Gowinder&lt;&lt;</i>? Warum empfindet sie keine Wut über die jahrelangen Lügen ihrer Mutter bezüglich ihres Vaters und ihrer Identität? Und warum verarbeitet die Autorin Zinck diese Momente nicht in ihrem Roman und lässt sie stattdessen unkommentiert und bedeutungsleer stehen? Hierbei geht ein Mehrwert verloren. Eine Aufarbeitung dieser Gegebenheiten von der Protagonistin, hätte hilfreich für junge Leser sein können. Zudem hätte es die Protagonistin anthropomorphisiert. Besonders interessant ist die Erzählstruktur von <i>&gt;&gt;Penelop und der funkenrote Zauber&lt;&lt;</i>, weil das zentrale Abenteuer der Protagonistin auf den letzten 100 Seiten stattfindet und die vorherigen Seiten eine Kehrwende erfahren. Dadurch entsteht eine fesselnde und spannende Geschichte eines jungen, emanzipierten Mädchens. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><u>Valija Zinck</u></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><u>: </u></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><u>&gt;&gt;</u></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><u>Penelop und der funkenrote Zauber</u></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><u>&lt;&lt;</u></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>, </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>erschienen </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Anfang </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>2017 im </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Fischer Kinder- und Jugendverlag, </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Kosten: </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>12</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>,</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>99</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i> Euro. </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>Zu bestellen unter: </i></span></span><i> </i><a href="https://www.fischerverlage.de/buch/penelop_und_der_funkenrote_zauber/9783737340786"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>https://www.fischerverlage.de/buch/penelop_und_der_funkenrote_zauber</i></span></span></a></p>
<p> </p>


<p></p>
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		<title>Versuchslabor: Kinderzimmer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 22:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Begabtes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[BuchTipp]]></category>
		<category><![CDATA[Diogenes]]></category>
		<category><![CDATA[Diogenes Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Genie]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Cäsar Zehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Zehrer rezipiert in seinem Roman „Das Genie“ die tragische Familiengeschichte von dem Wunderkind Boris Sidis und seinem Sohn William James, dem Genie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kulturwissenschaftler Klaus Cäsar Zehrer rezipiert in seinem Romandebüt „Das Genie“ die tragische Geschichte des amerikanischen Wunderkinds William James Sidis und schafft damit ein fesselndes Stück Weltliteratur.</p>



<p>Angekommen als Emigrant in New York, verabschiedet sich der junge Ukrainer Boris Sidis von seinen beiden nervigen Reisebegleitern. Ohne die Amtssprache zu beherrschen, ohne Beruf und mit kaum Geld, sozusagen mittellos in einer fremden Stadt, versucht er seinen Neubeginn. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Boris Sidis – ein ukrainisches Wunderkind trotzt mit seiner Bildung dem Klassensystem</strong></h3>



<p>Boris Sidis mangelt es nicht an Intellekt. Er ist hochbegabt, die Gleichberechtigung ist ihm immanent und für ihn ist Bildung der Schlüssel für eine gerechte Gesellschaft. So kommt es, dass Sidis in kurzer Zeit Englisch lernt, unterrichtet, heiratet, an der Eliteuniversität in Harvard in Philosophie und Medizin promoviert und eine erfolgreiche Karriere als Psychologe und Psychiater einschlägt. Er wird berühmt mit der Auffassung, Psychosen sind auf geistige Dissoziation zurückzuführen und mit der Entdeckung des Subwaking Self und seiner hypnotischen Therapiemethode. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Kinderzimmer der Sidis wird zum Forschungslabor</strong></h3>



<p>Als seine Frau Sarah Mandelbaum-Sidis ihr gemeinsames Kind, William James Sidis zur Welt bringt, verwandelt sich die Wohnung des jungen Ehepaars zu einem Forschungslabor. Hier wird das Neugeborene mit der Sidis Erziehungsmethode als Genie herangezüchtet. Der junge William James kann mit nur zwei Jahren lesen, spricht im Alter von sechs Jahren 10 Sprachen und hat vier Bücher verfasst. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Scheitert die Erziehungsmethode von Boris Sidis?</strong></h3>



<p>Mit 10 Jahren hält er an der Harvard Universität seinen ersten Vortrag über seine Theorie der 4. Dimension. Laut der <em>New York Times</em> zählt das amerikanische Wunderkind zu den größten Mathematikern aller Zeiten. Doch Williams vorprogrammierte Karriere beginnt zu scheitern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zehrers Romandebüt erzählt von der tragischen Geschichte eines Genies</strong></h3>



<p>Auf knapp 650 Seiten erzählt der Autor Klaus Cäsar Zehrer in seinem Romandebüt „Das Genie“,<em> </em>welches am 23.8.2017 im Diogenes Verlag erschienen ist, von dem Leben der Familie Sidis. Von dem hochbegabten Boris Sidis, der dank seiner Bildung, seinem Können dem Klassensystem trotzt und der als neu gewordener Vater sein Kind zu einem Genie erzieht. Hier beginnt die Tragik der Geschichte. Denn Boris Sidis hat vergessen, dass der Geist eines Kindes ohne die bedingungslose Liebe von seinen Eltern nicht erblühen kann. So erwächst Boris Sohn, William James, zwar zu einem herausragenden Genie, aber aufgrund seines Geistes, bleibt es ihm verwehrt, ein (funktionierender) Teil der Gesellschaft zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zehrers Roman ist detailgetreu und episch einmalig</strong></h3>



<p>Zehrers umfassende Recherchen ermöglichen es, ihm, eine detailgetreue und episch-einmalige Rezeption zu schreiben, die dank ihrer zeitgenössischen Sprache und humorvollen Zynismus unterhaltsam ist. Sie fesselt den Leser an die tragischen Geschichten seiner Protagonisten. So lässt der Autor gekonnt den Protagonisten Boris Sidis von seinem Sohn William James Sidis als Hauptcharakter ablösen und verbindet somit beide Biografien zu einer tragischen Familiengeschichte. Doch Zehrer verliert sich nicht in der Familiengeschichte und behält den Fokus auf das Schicksal seiner Protagonisten, Boris und William James. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Das Genie“ ist eine gelungene Aufzeichnung der Psychologiegeschichte des 19. Jahrhunderts</strong></h3>



<p>Ebenso schafft die historische Detailgetreue des Romans eine gelungene Aufzeichnung der Psychologiegeschichte des 19. Jahrhunderts und eröffnet einen Diskurs über geeignete Erziehungsmethoden und die Frage, ab wann Kindesmissbrauch anfängt. </p>



<p>Viele Erziehungsberechtigte sehnen sich nach hochbegabten Kindern und vergessen dabei die besondere Fürsorge und die Vermittlung von sozialen Komponenten, welche begabte Kinder benötigen, um nicht gefühlsgestört und überlebensfähig aufzuwachsen. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hochbegabte Menschen finden selten einen Platz in der Gesellschaft</strong></h3>



<p>Am Beispiel vom Wunderkind William James, das immer noch mit seinem Intelligenzquotienten den Weltrekord hält, zeichnet der Autor Zehrer auf, wie schwer hochbegabte Menschen sich in den gesellschaftlichen Alltag integrieren können. Und immer wieder an gesellschaftliche Strukturen anecken, dabei auf Unverständnis bei ihren Mitmenschen stoßen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>[…], er [William James Sidis] war nicht unglücklich mit sich, sondern eher mit der Gesellschaft. (Klaus Cäsar Zehrer)</p>
</blockquote>



<p>Häufig werden intelligente Menschen als melancholische Zeitgenossen kategorisiert. Zehrer glaubt, „[…], er [William James Sidis] war nicht unglücklich mit sich, sondern eher mit der Gesellschaft.“ Es mag sehr gut sein, dass viele Genies nicht mit sich selbst, sondern mit der Gesellschaft unglücklich sind. Aber auch ein genialer Geist kann nicht ohne Mitmenschen existieren, was die Tragik des Romans „Das Genie“<em> </em>auf den Punkt bringt. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ist Bildung der Schlüssel für eine klassenlose und friedliche Gesellschaft?</strong></h3>



<p>Der Psychologe Boris Sidis wollte mit seiner Erziehungsmethode aus allen Menschen hochbegabte Individuen erschaffen, die gemeinsam in einer klassenlosen, gerechten und friedlichen Gesellschaft zusammenleben. In seinen Augen war der Schlüssel für so eine Gesellschaft, die Bildung. Weil Wissen die Spiegelung von Macht ist.</p>



<p>Die epische Rezeption „Das Genie“  von Klaus Cäsar Zehrer ist einzigartig und auf vielen Ebenen, wie beispielsweise Erzählstruktur, Schreibweise, Detailtreue und Unterhaltung sehr gelungen und ein fesselndes Stück Weltliteratur.</p>



<p><a href="https://www.diogenes.ch/leser/titel/klaus-caesar-zehrer/das-genie-9783257608243.html"><strong>Klaus Cäsar Zehrer: „Das Genie“</strong></a> erschienen am 23.8.2017 im Diogenes Verlag Zürich| Kosten: 11,99 Euro</p>



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		<title>&#062;&#062;Die Gelassenheit kommt aus dem Herzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2017 16:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Niemann. Paulo Coelho]]></category>
		<category><![CDATA[Der Weg des Bogens]]></category>
		<category><![CDATA[Diogenes Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Maralde Meyer-Minnemann]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der brasilianische Autor Paulo Coelho verarbeitet in seinem neuen Roman <i>&gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;</i> die Kunst des Bogenschießens. Er erschafft damit ein Leitfaden fürs Leben und berührt mit seinen poetischen Weisheiten die Herzen der Menschen.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">In dem Roman <i>&gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;</i> besuchen ein Junge und ein Fremder den Tischler Tsetsuya. Der Fremde, welcher Tsetsuya als besten Bogenschützen des Landes kennt und seine Lehren befolgt habe, um ein guter Bogenschütze zu werden, fordert Tsetsuya zu einem Duell heraus. Er möchte Tsetsuya beweisen, dass er <em>den Weg des Bogens</em> achtet und ein vollkommener Bogenschütze ist. Nachdem der Fremde eine Kirsche in vierzig Meter Entfernung durchbohrt hat, geht Tsetsuya dem Wunsch des Fremden nach. Er fordert aber zugleich niemanden zu erzählen, wo er sich aufhält. Tsetsuya holt aus einer Ecke in seiner Tischlerwerkstatt seinen Bogen und geht mit dem Jungen und dem Fremden zu einer maroden Seilbrücke. In der Mitte der schaukelnden Seilbrücke feuert Tsetsuya seinen Pfeil ab und trifft einen Pfirsich in zwanzig Meter Entfernung. Der Fremde macht es ihm nach, verfehlt aber sein Ziel. Tsetsuya sagt dem Fremden, dass Technik und Geschicklichkeit meistens nicht ausreichen, um sein Ziel zu treffen. Die Bedingungen unter denen ein Ziel erreicht wird, sind häufig ungünstig und ein Bogenschütze könne sein Schlachtfeld nicht immer selbst wählen, weswegen ein zielsicherer Schuss mit korrekter Haltung und dem Frieden der Seele abgefeuert werden muss. Der Junge ist begeistert von Tsetsuyas Bogenkunst und bittet Tsetsuya ihn <i>den Weg des Bogen</i> zu lehren. Tsetsuya fängt an dem Jungen vom <i>Weg des Bogens</i> zu erzählen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden ein Schüler-Lehrer-Verhältnis und gemeinsam erkunden sie ein bewusstes Leben im Einklang mit sich und der Umwelt.</span></span></p>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Paulo Coelhos neuer Roman <i>&gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;</i> wurde aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann übersetzt und ist am 27.9.2017 im Diogenes Verlag erschienen. Der Roman befindet sich im A6 Format, beschreibt auf knapp 150 Seiten in poetischer Sprache, wie der Mensch ein bewusstes Leben führen kann und seine innere Haltung bewahrt, um sein Ziel zu erreichen. </span></span></p>




<blockquote>


<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>»Wenn du nichts riskierst, wirst du nie wissen, was du das nächste Mal anders machen musst.« (Paulo Coelho, &gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;)</i></span></span></p>


</blockquote>




<p align="justify"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;">Der Autor Coelho bedient sich vieler Metaphern und überlässt den Lesern so einen Raum für individuelle Interpretationen, sodass sich jeder Leser in den Lehren vom <i>Weg des Bogens</i> wiederfindet und das Buch als ein Leitfaden für ein bewusstes Leben gesehen werden kann. Coelhos Roman wird mit Zeichnungen des Künstlers Christoph Niemann begleitet. Niemanns Zeichnungen untermalen den Text, helfen dem Leser geschriebene Szenen zu visualisieren und erleichtern den Zugang zu Coelhos Metaphern und seinem poetischen Sprachgebrauch. Der Roman <i>&gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;</i> erinnert in Sprache und Form sehr stark an seinen vergangenen Roman &gt;&gt;Handbuch des Kriegers des Lichts&lt;&lt;, in dem ein Meister seinem Schüler die Lehren des <i>Kriegers des Lichts</i> vermittelt. Der <i>Kriegers des Lichts </i>ist ein selbstbewusster Mensch, der seinem Herzen folgt, seinen Weg geht und dafür manchmal das eine oder andere Risiko auf sich nehmen muss. Beide Romane verfolgen ähnliche Intentionen. Im vergangenen Roman befasst sich Coelho mehr mit dem Individuum und seiner Geisteshaltung zu sich selbst. Im neuen Roman <i>&gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;</i> fokussiert sich der Autor mehr auf das Leben und wie das Individuum mit einer gelassenen Geisteshaltung sein Lebensziel erreichen kann. Beide Bücher bauen nicht aufeinander auf, ähneln sich aber, weswegen Kenner des Romans <i>&gt;&gt;Handbuch des Kriegers des Lichts&lt;&lt;</i> etwas enttäuscht sein könnten. </span></span></p>




<p align="left"><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><b>Paulo Coelho: </b></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i><b>&gt;&gt;Der Weg des Bogens&lt;&lt;</b></i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>, </i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>e</i></span></span><span style="font-family: Ubuntu;"><span style="font-size: small;"><i>rschienen am 27.9.2017 im Diogenes Verlag Zürich| Kosten: 18,00 Euro| <a href="http://www.diogenes.ch/microsites/derwegdesbogens.html">http://www.diogenes.ch/microsites/derwegdesbogens.html</a> </i></span></span></p>

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		<title>WARUM KRIEG?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 11:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ehre und Rache]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrum für politische Schönheit]]></category>
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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Auf knapp 400 Seiten nähert sich der radikale Humanist und Inhaber vom <i>Zentrum für Politische Schönheit</i> Philipp Ruch in seiner Gefühlsgeschichte den psychologischen Ursachen von Krieg und der Motivation Kriege zu führen.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wie geht es Dir? – So beginnen wir meistens ein Gespräch oder führen Smalltalk, versuchen eine Konversation anzufangen oder sie schnellstmöglich zu beenden, in dem wir einfach mit &gt;&gt;Gut.&lt;&lt; antworten. Die Auskunft über das Gefühlsleben eines Menschen offenbart viel über seine Handlungsmotivation. Das hat auch der Inhaber vom <i>Zentrum für Politische Schönheit</i> Philipp Ruch erkannt. Er widmet sein wissenschaftliches Werk &gt;&gt;<i>Ehre und Rache. Eine Gefühlsgeschichte des antiken Rechts.</i>&lt;&lt; den beiden Begriffen &gt;&gt;Ehre&lt;&lt; und &gt;&gt;Rache&lt;&lt;. Für ihn sind beide Wörter wichtige Elemente beziehungsweise Emotionen, die politisches Verhalten und Entscheidungen beeinflussen und Prognosen möglich machen. </span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ziel ist nicht eine Erklärung, warum und wann die Ehre die Köpfe und Herzen der Menschen verlassen hat, sondern warum sie diese überhaupt regieren konnte. [&#8230;] Woraus gewinnen Ehre und Rache ihre Handlungs- und Gefühlsmächtigkeit? (S.28)</span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der Autor nähert sich den beiden Begriffen &gt;&gt;Ehre&lt;&lt; und &gt;&gt;Rache&lt;&lt;, in dem er die antike Geschichte von der homerischen bis zur klassischen Zeit nach Zeugen absucht. Für die Arbeit wurde eine Unmenge an Studien herangezogen, die neben Historie, Prosa, Epos und Drama umfasst. Ruch vollbringt hier eine unglaubliche Rechercheleistung. Bei dem Begriff &gt;&gt;Rache&lt;&lt; verlässt sich er ausschließlich auf Epos und Dramatik, um aufzuzeigen, wie &gt;&gt;Rache&lt;&lt; als Emotion das antike Rechtssystem bestimmt hat. Beziehungsweise er verwendet fiktive Literatur als verlässliche Quellen, um Ehre und Rache als Emotionen aufzuführen, die das antike Recht organisiert haben. Auf die These, weshalb Dichtung bedeutender als Geschichtsschreibung sei, geht er nur kurz ein: </span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Dichtung nämlich stellt etwas Allgemeines, die Geschichtsschreibung Einzelnes dar. Geschichte beschäftigt sich mit dem konkreten Einzelfall, Dichtung mit dem Allgemeingültigen. […] GERKE wertet Tragödien als zuverlässige Quellen, &gt;&gt;weil der Komplex der Rache und Vergeltung mit all seinen Aspekten und Facetten, nirgends umfassender thematisiert, intensiver, durchdrungen und anschaulicher dargestellt wurde&lt;&lt;. (S.59ff./ Vgl. Gerke, Hans-Joachim: Die Griechen und die Rache. Ein Versuch in historischer Psychologie, in: Franke, Herbert [u.a.] Hrsg.: Saeculum. Jahrbuch für Universalgeschichte. Band 38, Freiburg/ München, 1987. S.125.)</span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dabei ist der Punkt, wieso fiktive Literatur als verlässliche Quelle genutzt werden kann, um reale Sachverhalte zu beschreiben von entscheidender Bedeutung und hätte ausführlich diskutiert werden müssen. Unter anderem weil er die beiden Begriffe &gt;&gt;Ehre&lt;&lt; und &gt;&gt;Rache&lt;&lt; indirekt durch fiktive Literatur bestimmt. In Teilen wirkt die Argumentationsstruktur von Ruch porös und lässt seine Vorgehensweise schwer erkennen. Oft neigt der Autor auch zu Pauschalisierungen, wie </span></span></p>




<blockquote>


<p style="text-align: right;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Allerdings sprechen die Philosophen nicht von Mächten oder Antrieben, sondern von Zielen. <span style="color: #000000;">(S.84f.)</span></span></span></p>


</blockquote>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ruch nimmt hier explizit Bezug auf Aristoteles, reduziert aber ohne Belege die ganze Philosophiegeschichte auf die aristotelische Philosophie; wobei ironischerweise laut dem Philosophen Alfred North Whitehead alle abendländische Philosophie Fußnoten zu Platon sind. Obwohl das Werk einige schwächen in seiner Argumentationsweise besitzt, ist es dennoch ein gelungener Wegweiser durch die antike Gefühlsgeschichte und versucht hinreichend zu klären, inwiefern Emotionen eine Rolle im antiken Recht einnehmen. Dem Leser wird deutlich, welche Kraft die Emotionen Ehre und Rache auf das menschliche Verhalten haben und in welcher Form diese Gefühle mögliche Erklärungen für Krieg wären.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-934 size-medium alignleft" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-197x300.jpg" alt="Ruch_Cover" width="197" height="300" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-197x300.jpg 197w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-296x450.jpg 296w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-768x1168.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-673x1024.jpg 673w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-164x250.jpg 164w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-1010x1536.jpg 1010w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-1346x2048.jpg 1346w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-135x205.jpg 135w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-59x90.jpg 59w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1-408x620.jpg 408w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2017/05/Ruch_Cover-1.jpg 1654w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>PHILIPP RUCH:</b></span></span><b> </b><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>&gt;&gt;EHRE UND RACHE. EINE GEFÜHLSGESCHICHTE DES ANTIKEN RECHTS&lt;&lt;. </i></span></span><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Frankfurt/ New York: Campus Verlag, 2017.| Preis: 39,95 € | <a href="http://www.campus.de/autoren/philipp_ruch-5385.html">http://www.campus.de/autoren/philipp_ruch-5385.html</a> </span></span></p>


&nbsp;]]&gt;		</p>
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