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	<title>( ART ) &#8211; FreiGeist-Magzine</title>
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		<title>Für die Kunst leben und nicht von ihr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[( ART )]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterklasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Die soziale Herkunft definiert in unserer Gesellschaft die Klasse und die Zugehörigkeit der Menschen untereinander. Das klingt grausam und das]]></description>
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<p>Die soziale Herkunft definiert in unserer Gesellschaft die Klasse und die Zugehörigkeit der Menschen untereinander. Das klingt grausam und das ist es auch. Aber ohne das Bewusstsein von Klasse wäre unsere Gesellschaft gar nicht begreifbar. Herrschende Zustände und Gegebenheiten lassen sich überhaupt nur hinreichend erklären, verständlich auf den Punkt bringen, wenn der entscheidende Faktor soziale Herkunft mitgedacht wird. Von der Identitätsbildung eines Menschen ganz zu schweigen.<br><br>Ohne Sexualität und ohne ein Bewusstsein einer Herkunft, fällt es Menschen schwer, ein Ich zu konstituieren. Oder, anders ausgedrückt: Sexualität und (soziale) Herkunft sind Prägungen des Menschen, die er mit seiner Geburt auferlegt bekommt. Er wird mit Geschlecht und Klassenstatus in eine Gesellschaft integriert und bekommt dadurch seine Funktion als Subjekt zugesprochen. Es ist eine Entscheidung, die der Mensch nicht selber treffen kann – sie wird mit ihm in die Wiege gelegt. Ab diesem Punkt prägt die soziale Herkunft das Ich eines Menschen und bestimmt den von der politischen Verfasstheit der Gesellschaft vorgezeichneten Lebensweg. Triumphiert das Individuum über seine festgelegte soziale Herkunft, befreit es sich also durch Bildung von seiner Klasse, verändert sich seine Identität. Es bildet sich eine Kluft.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der lange Weg eines Kindes der Arbeiterklasse in die Institutionen des Bildungsbürgertums</strong></h4>



<p>Mein Vater ist gelernter Tischler, wechselte über einen Onkel in die Automobilindustrie. Vom Tischler zum Kfz-Schlosser. Statt Tische, schraubte er am Fließband Autos zusammen. Er selber besitzt bis heute keinen Führerschein. Auch meine Mutter nicht. Meine ältere Schwester machte ihren während ihrer Ausbildung zur Arzthelferin. Ein Führerschein ist für mich bis heute immer noch ein Luxusgut. Viele meiner ehemaligen Schulkollegen und -Kolleginnen haben ihren Führerschein während ihres Abiturs gemacht – nicht alle haben den von ihren Eltern bezahlt bekommen, viele arbeiteten neben der Schule bei ihren Eltern oder hatten andere Gelegenheitsjobs. Irgendwie sah ich während dieser Zeit nie die Notwendigkeit, mein gespartes oder erarbeitetes Geld für einen Führerschein anzulegen. Wir wohnten mitten in der Stadt, gut angebunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Heute ärgert es mich schon, dass mich niemand über die Notwendigkeit der Fahrerlaubnis aufgeklärt hat. Tatsache ist, dass dieser Lappen für unendlich viele Jobs gebraucht wird, beziehungsweise dafür Voraussetzung ist. Und ich mittlerweile verstanden habe, dass die gesellschaftliche Struktur öffentliche Verkehrsmittel hauptsächlich für eine niedere Klasse vorgesehen hat – unabhängig davon, dass öffentliche Verkehrsmittel klimafreundlich sind, mehr oder generell in sie investiert und sie weiter ausgebaut werden sollten. Für Deutsche ist das Auto ein Prestigeobjekt. Es verschafft Autonomie und ein anderes Bewusstsein der eigenen Klasse, indem die Angewiesenheit auf öffentliche Verkehrsmittel aufgelöst wird, und sich die Prestigeobjekt-Eigner voller Stolz von der vorausgesetzten Klasse abheben können.</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Auto als Prestigeobjekt des Deutschen</strong></h4>



<p>Wie meine ältere Schwester – sowie meine Eltern und Tanten – ging ich auf eine Hauptschule, machte meine Fachoberschulreife, lehnte aber einen Ausbildungsplatz ab. Ich hatte ein Angebot bei der Bezirksregierung im Bereich Bürokommunikation. Heute frage ich mich schon, was wäre, wenn ich kein Abitur gemacht hätte und wie dann mein Verhältnis zu meiner Familie wäre. Mit dem Segen meiner Eltern ging ich aufs Gymnasium. Ich hatte sie gefragt, ob es in Ordnung wäre, wenn ich noch weiter zu Hause wohnen bliebe. In dem Moment war es für sie kein Problem. Ich denke, sie hatten gar nicht verstanden, was dieser Schritt bedeutete und welche Konsequenzen er für sie haben würde. Erst im Nachhinein wurde ich immer wieder von meinem Vater gefragt, wie lange ich noch gedenken würde zur Schule zu gehen, wann ich ausziehe und zu arbeiten anfangen würde. Meine Eltern und meine Familie hatten gar keinen Begriff für so einen Werdegang wie meinen. Sie haben gar nicht verstanden, wie anstrengend es für mich war, von einer Hauptschule, wo wir im Kunstunterricht Mandalas ausmalten, auf ein Gymnasium zu wechseln, in dem Kunst eine Geschichte mit Bildern hatte.</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Berufszweig der Künste ist nicht für die Arbeiterklasse vorgesehen</strong></h4>



<p>Dasselbe Szenario gab es dann nochmal bei meinem Schritt zum Studium. Direkt war es kein Problem, aber indirekt war es meinen Eltern doch lieb, wenn ich endlich mal ausziehen und wie meine Schwester mein eigenes Geld verdienen würde. Immer wieder wurde ich darauf hingewiesen, dass ich mir doch endlich eine Arbeit suchen solle. Viel zu spät und mit großer Tragik bin ich – natürlich ohne irgendein Kapital – mit Mitte 20 von zu Hause ausgezogen und in eine für mich viel zu teure Wohnung in Uni-Nähe eingezogen.<br><br>Hineingerutscht in den Berufszweig der Künste, wurde mir nach meinem Studium schnell deutlich, dass ich als Kind der Arbeiterklasse keine Chancen in diesem Berufszweig haben werde. Mir fehlt das Kapital, welches ich für meine Existenz benötige. Engagements haben in der Regel schlechte Konditionen und eine schlechte Vergütung. Ferner fehlt mir das Netzwerk, das viele Kunstschaffenden aufgrund ihrer sozialen Herkunft mitbringen.&nbsp; Oftmals ist selbst das bei Gesprächen zu Engagements ein Tabuthema. Die Bewerberin soll ja für die Kunst leben und nicht von ihr.</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bewerberin soll ja für die Kunst leben und nicht von ihr</strong></h4>



<p>Paradoxerweise hält sich der ganze Bereich um die darstellenden Künste für sehr sozial, tolerant und aufgeschlossen. Und versucht, diskriminierende Strukturen unserer Gesellschaft aufzudecken und in künstlerischen Arbeiten zu thematisieren. Erstaunlicherweise wird über die soziale Herkunft so gut wie nie gesprochen, vermutlich weil es ein genereller Konsens ist, dass die verachtete Unterschicht – für die Theater ja immer wieder zugänglich gemacht werden soll – niemals dort auftauchen wird.</p>



<p></p>



<p> </p>



<p>Zuerst erschienen auf <a href="https://expanded.dock11-berlin.de/Lesen9" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>„Der lange Weg ins Bildungssystem – Autobiografische Fragmente“</strong></a> von <strong><a href="https://dock11-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener" title="">Dock11</a></strong> in Berlin.</p>
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		<title>Weightwatch – Die Macht der Nahrung (26. und 27.7.2014)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 12:39:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[( ART )]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[damenundherren e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[Derzeit leben wir nach dem Philosophen Han in einer Leistungsgesellschaft, die nach permanenter Transparenz strebt. Wir sind auch nicht frei,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><![CDATA[

<p align="JUSTIFY"]]&gt;<span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Derzeit leben wir nach dem Philosophen Han in einer Leistungsgesellschaft, die nach permanenter Transparenz strebt. Wir sind auch nicht frei, sondern Knechte unseres Selbst. „Es ist insofern ein absoluter Knecht, als es ohne den Herrn sich freiwillig ausbeutet. Ihm steht kein Herr gegenüber, der sich zur Arbeit zwingt.“<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a> In der Leistungsgesellschaft wird der Körper zum Ausstellungsobjekt bestimmt. Leistungen und der Wert des eigenen Körpers werden just an Schönheitsidealen festgemacht. Für Han ist unsere Gesellschaft die Vollendung der Kontrollgesellschaft. Die normalisierte Kontrolle wirkt nun unter den einzelnen Subjekten. Die Bandbreite an sozialen Netzwerken trägt dazu bei, dass Individuen sich gegenseitig kontrollieren und ausspionieren. Persönliches für alle Welt freiwillig zur Schau stellen. Die experimentelle Installation „Weightwatch“ versucht über eine herbeigeführte Kontrollsituation in einem öffentlichen Raum mit ästhetischen Mitteln Machtstrukturen in Essstörungen und unseren Essverhalten aufzuzeigen. Die kontrollierte Nahrungsaufnahme als zentraler Bestandteil unserer Transparenzgesellschaft wird bis auf die Spitze getrieben. „Weightwatch“ soll die Aspekte der Theorien über gesellschaftliche Machtstrukturen von Foucault, Deleuze und Han offenlegen. Das heißt die Disziplinargesellschaft, in der der Mensch angefangen hat sich mit Hilfe von Institutionen selbst zu disziplinieren und diese Disziplinierung so verinnerlicht hat, dass Normierungstendenzen nicht mehr länger in einzelne Institutionen produziert werden, sondern jedes einzelne Individuum seine Selbstwahrnehmung selbstständig reguliert und normiert. Somit werden die Disziplinaranstalten von der Selbstkontrolle abgelöst. Ein gelungenes Beispiel ist „Von der zeitlich begrenzten Diät zur Ernährungsumstellung“, hier strebt das Individuum nicht mehr ein bestimmtes Ziel an, sondern entscheidet sich für die permanente (Selbst-)optimierung und steigert diese bis zu einer diffusen Norm. In der Installation steht der unterworfene Körper im Vordergrund, der die Besucher dazu auffordert über die transparente Leistungsgesellschaft und ihrem Verhältnis zum eigenen Körper nachzudenken. Gleichzeitig soll die Installation untersuchen</span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,serif;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">, inwiefern der Mensch sich von Faktoren, wie Kontrolle und Disziplin während des Essens beeinflussen lässt. </span></span></span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><u>Installation „Weightwatch“</u></span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Garuda;"><span style="font-size: small;">Die Installation „Weightwatch“ fand am 26. und 27.7.2014 jeweils von 18 bis 20 Uhr im <i>damenundherren e.V.</i> in Düsseldorf statt. Das <i>damenundherren</i> ist ein öffentlicher Raum für Kunst, Kultur und Politik. Der öffentliche Raum ist besonders wichtig für die Installationsanordnung, weil „Weightwatch“ sich mit Aspekten des alltäglichen Lebens (Essen, Trinken et cetera) befasst und ein öffentlicher Raum eine authentische Darstellung des Alltäglichen ermöglicht, weil alle Räumlichkeiten des alltäglichen Lebens miteinbezogen werden können. Das <i>damenundherren</i> wurde in installationsrelevante Räumlichkeiten eingeteilt: Buffet, Bar, Fernsehzimmer, Wohnzimmer und Toiletten.</span></span></p>

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<a href='https://freigeist-magzine.de/weightwatch/wohnzimmersw/'><img loading="lazy" decoding="async" width="584" height="450" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-584x450.jpg" class="attachment-colormag-featured-image size-colormag-featured-image" alt="" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-584x450.jpg 584w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-350x270.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-500x385.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-768x592.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-1024x789.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-324x250.jpg 324w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-266x205.jpg 266w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-117x90.jpg 117w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1-650x501.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Wohnzimmersw-1.jpg 1242w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></a>
<a href='https://freigeist-magzine.de/weightwatch/wohnzimmersw2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="520" height="450" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-520x450.jpg" class="attachment-colormag-featured-image size-colormag-featured-image" alt="" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-520x450.jpg 520w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-347x300.jpg 347w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-500x433.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-768x665.jpg 768w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-1024x886.jpg 1024w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-289x250.jpg 289w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-237x205.jpg 237w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-104x90.jpg 104w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1-650x563.jpg 650w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/wohnzimmersw2-1.jpg 1050w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a>

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Garuda;"><span style="font-size: small;">Das vegane Buffet setzte sich aus gesellschaftlich-deklariert „gesunden“ sowie „ungesunden“ Speisen zusammen. Gleichberechtigt wurden die Speisen nebeneinander gestellt, sodass die Besucher die Dichotomie in „gesund“ und „ungesund“ hinterfragen und bestenfalls feststellen, dass die Kategorien von „gesund“ und „ungesund“ gesellschaftlich konstruiert sind und es immer auf das Maß ankommt. Beispielsweise kann ein Hauch von Muskatnuss das Essen verfeinern, aber ab 4 Gramm treten beim Menschen schon Vergiftungserscheinungen auf. Über dem Buffet-Anfang hing an der Wand ein Ernährungsplan, der die Gäste darüber informierte, welche Speisen man zu welcher Tageszeit am besten essen sollten, um erfolgreich abzunehmen. Um das Buffet herum wurden fingierte und funktionierende Kameras installiert. Eine Webcam und eine Standkamera überwachten das Buffet. Dabei wurden die aufgenommenen Bilder im Fernsehzimmer mittels Beamer abgespielt. Die Wiedergabe der aufgenommenen Szenen sollte den Teilnehmern vor Augen führen, dass sie in einem überwachten Raum Nahrung zu sich nehmen, sowie hervorheben, dass sie gerade essen, was sie gerade essen, wie viel sie gerade essen und wie sie aussehen, wenn sie essen. Die Kameraüberwachung in „Weightwatch“ stellt den Focaultschen Aspekt der Überwachung dar, der dafür sorgen sollte, dass die Besucher anfangen sich zu disziplinieren, weil sie beobachtet werden und anfangen sich überwacht zu fühlen; auch, wenn sie nicht überwacht werden. Mit den Überwachungstechniken (Kameras, Tonaufnahmegerät und Webcam) wurde ein Panoptismus angestrebt. Die großen Schaufenster, durch die vorbeiziehende Passanten Besucher beim Essen beobachten konnten, sollten den Panoptismus-Effekt weiter untermalten. Zusätzlich zum Panoptismus wurde die Transparenzgesellschaft von Han über die Live-Übertragung der aufgenommenen Bilder aufgegriffen. Neben den Kameras am Buffet gab es eine Spiegelwand, in der die Besucher sich während der Essensnahme oder Nahrungsaufnahme spiegeln konnten. Die Spiegelwand verstärkte die Selbstbeobachtung während des Nahrungsakts. Die in „Weightwatch“ angestrebte Disziplinierung und Beobachtung sollte bei den Besuchern ein Moment der Selbstkontrolle auslösen, in dem die Besucher sich beim Essen permanent überwacht fühlen. Die Spiegelwand sowie der Ernährungsplan sollten die Selbstbeobachtung beziehungsweise den Zwang nach einem kontrollierten Essverhalten verstärken. Mit diesen Aspekten wurde versucht das zentrale Element von Deleuze Theorie die (Selbst-)Kontrolle in die Installation einzubauen. An der Bar konnte man sich mit Getränken eindecken. Dabei dienten die Barhocker als Sitzgelegenheiten und konnten in Verbindung mit der Theke für den Akt der Nahrungsaufnahme in Anspruch genommen werden. Im Wohnzimmer und im Fernsehzimmer gab es weitere Sitzgelegenheiten für den Akt der Nahrungsaufnahme. Unterdessen konnten sich die Besucher dort während des Essens die aufgenommen Bilder, die über den Beamer auf eine weiße Wand übertragen wurden, anschauen. Die Teilnehmer wurden an der Bar, im Wohnzimmer und im Fernsehzimmer während des Essens gefilmt. Die Wände des Wohnzimmers sowie die Wand des Fernsehzimmers dienten als Ausstellungswände, damit die Besucher im Laufe des Essens mit Bildern von fraglich-essgestörten Personen konfrontiert werden. Die ausgestellten Bilder waren Teil des „BMI-Project“ von Kate Harding (<a href="https://www.flickr.com/photos/77367764@N00/sets/72157602199008819/">https://www.flickr.com/photos/77367764@N00/sets/72157602199008819/</a>) . Die Autorin rief Menschen dazu auf, ihr Fotos samt den eigenen Maßen, der Body-Mass-Index-Kennzahl und der Einteilung dieser nach Unter-, Normal-, Übergewicht oder Fettleibigkeit einzusenden. Das entstandene Flickr-Album „Illustrated BMI Categories“ aus dem die ausgestellten Bilder stammen, sind Beispiele für die Willkür des BMI und beweisen wie wenig der BMI über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagt.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-650" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1.jpg" alt="" width="462" height="663" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1.jpg 462w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1-209x300.jpg 209w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1-314x450.jpg 314w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1-174x250.jpg 174w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1-143x205.jpg 143w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1-63x90.jpg 63w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Spiegelbild_-1-432x620.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px" /></a></p>

<a href='https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2014/07/Weightwatch1-1.mp3'>Weightwatch</a>

<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Garuda;"><span style="font-size: small;">Die ganze Installation wurde von einer musikunterlegten Tonspur begleitet. Die Tonspur setzte sich aus einer Auswahl von persönlichen Erfahrungsberichten von Essgestörten, Gedichten über Depressionen und verzerrte Körperbilder sowie Aussagen über eine disziplinierte und transparente Leistungsgesellschaft zusammen. Die Erfahrungsberichte stammen von der Spiegel TV Reportage „Wenn der Hunger zur Sucht wird – Das Leiden der Magersüchtigen“, der Autobiografie von Marya Hornbacher „Alice im Hungerland – Leben mit Bulimie und Magersucht“ und dem Roman von Margaret Atwood „The Edible Woman“. Die Gedichten von Sylvia Plath „Ariel“ und Margaret Atwood „Fying inside your own body“ behandeln hauptsächlich die Themen Depression und verzerrte Körperbilder, wobei beides Begleiterscheinungen von Essstörungen sind. Bei den Aussagen über die Disziplinargesellschaft und der transparenten Leistungsgesellschaft handelte es sich um eine Dokumentation über Foucaults Werk „Überwachen und Strafen“ sowie ein Interview mit den Philosophen Han. Unter den Tonaufnahmen wurde passende minimalistisch-elektronische Musik gelegt. Die Tonspur diente als musikalisches Stilmittel, das für eine leicht melancholische Atmosphäre sorgte, die die Besucher für die prekäre Grenzziehung von „normalen“ und „pathologischen“ Essverhalten sensibilisierte. Weiter sollte es das Reflektionsvermögen der Gäste steigern und dadurch die Aspekte Selbstkontrolle und Disziplinierung stützen. </span></span></p>
<div id="sdfootnote1">
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Sans,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a> Han, Byung-Chul: Psychopolitik. Neoliberalismus und die neuen Machttechniken. Frankfurt am Main: S.Fischer Verlag, 2014. S.10.</span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Vollkorn Regular;"><span style="font-size: small;">Ein Projekt von Sabine Schmidt (Konzept| Regie| Ton), Kim Hülsewede (Konzept| Stimme), Katrin Müller (Stimme), Johannes Kohler (Musik). </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Vollkorn Regular;"><span style="font-size: small;"><strong>Mit freundlicher Unterstützung von der Fachschaft Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, damenundherren e.V., der Bäckerei Troll (http://www.trollbrot.de/)  Katrin Müller sowie  Ilja Burkhardt.</strong><br /></span></span></span></p>
</div>


<p></p>
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		<title>Refugees Welcome (2013)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SabineSchmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 23:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[( ART )]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Farshad Doustipoor]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingsproblematik]]></category>
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		<category><![CDATA[Heinrich-Heine-Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmin H.]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[refugees]]></category>
		<category><![CDATA[WDR]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><![CDATA[<a href="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1.jpg"]]&gt;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-609 size-full" src="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1.jpg" alt="refugees welcome?" width="600" height="450" srcset="https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1.jpg 600w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1-350x263.jpg 350w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1-500x375.jpg 500w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1-333x250.jpg 333w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1-273x205.jpg 273w, https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/Grenze_Kind_2-1-120x90.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>
<a href='https://freigeist-magzine.de/wp-content/uploads/2016/06/refugeesRecorded-Audio-2-1.wav'>Refugees Welcome</a>
</p>
<p>in Kooperation mit dem WDR und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf (2013| 2014).</p>
<p>Konzept| Text| Regie: Sabine Schmidt<br />
Sprecher*innen: Jasmin H., Marina Sanli, Jochen Becker, Farshad Doustipoor.</p>
<p>Verwendetes Material, u.a.*:<br />
Musik: Koljah und Tai Phun: &#8222;No border, No nation&#8220;<br />
Literatur: Der Schlepper &#8211; Gemeinsames Heft der Flüchtlingsräte. Nr. 65| 66 (= August 2013). S.31-33.</p>
<p>__________________________________________________________________________________<br />
*Falls sich jemand im Bezug auf das Hörspiel in seinen Rechten verletzt sieht, bitte melden!</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Frefugeeswelcome%2F&amp;linkname=Refugees%20Welcome%20%282013%29" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Frefugeeswelcome%2F&amp;linkname=Refugees%20Welcome%20%282013%29" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Frefugeeswelcome%2F&amp;linkname=Refugees%20Welcome%20%282013%29" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Ffreigeist-magzine.de%2Frefugeeswelcome%2F&#038;title=Refugees%20Welcome%20%282013%29" data-a2a-url="https://freigeist-magzine.de/refugeeswelcome/" data-a2a-title="Refugees Welcome (2013)"></a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das philosophische Loch und die Außenwelt &#8212; Eine absurde Komödie im Sinne eines Trauerspiels  in einem Akt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 08:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[( ART )]]></category>
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					<description><![CDATA[
				<![CDATA[]]>		]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">PERSONEN:</span></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> <b>Der Philosophenkönig </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Seine nichtssagende Königin </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Penny der Prinz</b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Magd der Theologie </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Die Frau mit den Ein-Euro-Wetten </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Hofnärrische Luzifer </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Idiot </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Trunkenbold </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Lustknabe </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Orakel von Jonas </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b> Ein Möchtegern Anarchist </b></span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Der Grinch, Lochmusikanten, ein hüpfendes grinsendes Pancake, das marxistische Xavier, das wiederkehrende elendige perverse Etwas, die Dorfhure.</b></span></p>




<p style="text-align:left;" align="CENTER">AUSZUG:</p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Erster Akt.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>Erstes Bild. Ein philosophisches Loch im Stil einer Opium-Höhle. In</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>der Ecke der Opium-Höhle ein Bernsteinzimmer, ein kaputter Thron,</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>eine beschmierte Tafel, „Die Welt als Wille und Vorstellung“ liegt auf</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>dem Tisch. Die „Phänomenologie des Geistes“ in der Tonne. Ein Idiot</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>tritt auf.</i></span></p>




<p align="CENTER"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>Erste Szene.</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i><b>Idiot </b></i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(Monolog)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>:</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> Sitzen zwei Hundehaufen auf der Mauer und rauchen einen Joint. Da kommt ein Dünnschiss vorbei und fragt: &#8222;Darf ich auch mal ziehen?&#8220;, sagt der eine Hundehaufen: &#8222;Ne, das ist nur was für harte&#8220;.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Der Idiot stellt sich in die Ecke des Bernsteinzimmers. Es treten der Philosophenkönig und seine nichtssagende Königin ein. Hinter ihnen her eine erbärmlich gekleidete Frau mit Ein-Euro-Münzen in der Hand.</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Die Frau mit den Ein-Euro-Wetten </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(einen Fuß hinter sich her ziehend. Ein Becher in der Hand)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: EIN EURO, wenn Du diesen Schierlingsbecher austrinkst.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Philosophenkönig</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(mit österreichischem Akzent)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Hauen Sie doch endlich ab. Kann man nicht mal in Ruhe hier sitzen und philosophieren! Schlimme Verhältnisse hier.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Seine nichtssagende Königin</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> (nickt).</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Die Frau mit den Ein-Euro-Wetten</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Es kommt der Tag, da wirst Du Dir wünschen diese Wette angenommen zu haben. Dein Leben wird voller Elend sein. Du wirst dir nichts sehnlicher wünschen als deinen Tod.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Seine nichtssagende Königin</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> (</span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>schaut ihren König an und nickt</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">).</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Der Philosophen König nimmt den Becher schmeißt Ihn gegen die Wand. Tritt die Frau mit den Ein-Euro-Wetten hinaus und setzt sich auf seinen kaputten Thron. Zur Hand „Die Welt als Wille und Vorstellung“. Seine nichtssagende Königin neben Ihn.</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;">Es ist wirklich unglaublich, wie nichtssagend und bedeutungsleer, von außen gesehen, und wie dumpf und besinnungslos, von innen empfunden, das Leben der allermeisten Menschen dahinfließt. Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die vier Lebenalter hindurch zum Tode, unter Begleitung einer Reihe trivialer Gedanken.</span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Der Philosophen König lacht herzlich und ein Trunkenbold mit Fußballtrikot fällt ins Loch. Liegt regungslos und sabbernd auf dem Boden. Bald wieder bei Besinnung. Er fängt an zu sprechen.</i></span></span></p>


<span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Trunkenbold (trunken): </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Nur Narr! Nur Dichter!</span></span>
<span style="font-family:Malgun Gothic, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"> Unter Töchtern der Wüste
Letzter Wille
Zwischen Raubvögeln</span></span>
<span style="font-family:Malgun Gothic, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"><i>(Atempause)</i></span></span>
<span style="font-family:Malgun Gothic, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"> Die Sonne sinkt</span></span>
<span style="font-family:Malgun Gothic, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"><i>(Atempause)</i></span></span>
[&#8230;]


<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Die Reisenden bewegen sich weiter zum Orakel von Jonas fort. Mit ihnen der möchtegern Anarchist, der vorsichhin tanzt. Ein Idiot folgt ihnen. Auf einmal entdecken alle Anwesenden das wiederkehrende elendige perverse Etwas, welches sich über eine Dorfhure hermacht. Die Dorfhure ist tot. Das wiederkehrende elendige perverse Etwas tappst zu den Reisenden. Alle Reisende gehen ein Schritt zurück. Die Magd der Theologie reicht die Sportzigarette der hofnärrischen Luzifer.</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Das wiederkehrende elendige perverse Etwas</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(sabbernd)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Gesellschaft und Fleisch. Gier. Lechzt.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Die Magd der Theologie</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(weise)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Davon habe ich gehört. Es huscht immer in dieser Gegend herum, manchmal sogar bis zum philosophischen Loch. Es ist immer auf der Suche nach Gesellschaft. Es möchte seine perverse Ader zum Vorschein bringen. Es giert nach menschlicher Nähe.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Hofnärrische Luzifer </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(böswillig und problemlösend)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Penny der Prinz soll ihm den Lustknaben vorwerfen. Er ist momentan sowieso nur eine Belastung für die Reise. Es zählt das Glück der größtmöglichen Zahl, nicht wahr Philosophenkönig. Guckt mal ein hüpfendes grinsendes Pancake.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Der Philosophenkönig </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(nachdenklich)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">:</span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Glück, das suche ich. Aber nicht das Glück der größtmöglichen Zahl.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Seine nichtssagende Königin</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(nickt)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Penny der Prinz öffnet den Käfig, befreit den Lustknaben und wirft ihn dem wiederkehrenden elendigen perversen Etwas zum Fraß vor. Nun können die Reisenden ungestört weiterziehen. Die hofnärrische Luzifer erlöscht die Sportzigarette. Schließlich kommen sie beim Orakel von Jonas an. Ein Idiot tritt in die Mitte der Anwesenden und spricht.</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Idiot </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(Monolog): </i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"><i>Warum steht ein Pils im Wald? &#8211; Weil die Tannen zapfen.</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>Viertes Bild mit den Reisenden. Eine neuartige ländliche Umgebung. Wenig Grün viel Beton. Neben einem Baumstamm ein Sofa. Auf dem Sofa liegend das Orakel von Jonas. Auf seinem Bauch liegend, das marxistische Xavier. Das Orakel von Jonas schläft und streichelt im Schlafe seinen Kater, das marxistische Xavier. Der Kater schaut die Reisenden an. Der Philosophenkönig entzündet eine Zigarette. Seine nichtssagend Königin weicht von ihm. Penny der Prinz tritt zum Sofa vor. Die Anderen hinter ihm.</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i><b>Penny der Prinz </b></i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(fragend): </i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Liebes Orakel von Jonas, könntet ihr uns die Frage beantworten, was mit Gott passiert ist? Er ist von uns gegangen. Der Grinch hat ihn entführt. Aber, was sind Gott und Religion eigentlich?</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Das marxistische Xavier</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i> (zynisch): </i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Das Orakel schläft und möchte nicht gestört werden. Die Religion ist das Opium des Volkes.</span></p>




<p align="JUSTIFY">[&#8230;.]</p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Erster Akt.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Sechstes</span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i> Bild. Ein philosophisches Loch im Stil einer Opium-Höhle. In</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>der Ecke der Opium-Höhle ein Bernsteinzimmer, ein kaputter Thron,</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>eine beschmierte Tafel, „Die Welt als Wille und Vorstellung“ liegt auf</i></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>dem Tisch. Die „Phänomenologie des Geistes“ in der Tonne. Der Philosophenkönig sitzt auf seinem Thron und schreibt etwas in sein Notizbuch. Neben ihn seine nichtssagende Königin.</i></span></p>




<p align="CENTER"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Fünfte Szene.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Angekommen im Loch. Der Idiot stellt sich in die Ecke des Bernsteinzimmers. Penny der Prinz und die Magd der Theologie setzten sich auf das Sofa. Die Magd der Theologie entflammt eine Sportzigarette.</i></span></span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Die Magd der Theologie </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(erschöpft)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Sind wir wirklich frei? Und uns stehen alle Wege offen?</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i><b>Penny der Prinz </b></i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(weise)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Ja, wir sind frei. Es gab noch nie so ein offenes Meer.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Die Magd der Theologie </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(erschöpft)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Dann leben wir jetzt in Freiheit. Ohne Gott und Luzifer. Alles konstruieren wir selbst. Unser Leben ist ein selbstbestimmtes Leben. Es macht Angst, doch es muss gelebt werden. Was ist mit dem Glück?</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Der Philosophenkönig</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(von seinem Notizbuch blinzelnd aufblickend)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">: Ein „Glück“ habe ich erfunden.</span></p>




<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>Seine nichtssagende Königin</b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> (</span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>schaut ihren König an und nickt</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">).</span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i><b>Idiot </b></i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><i>(Monolog)</i></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><b>: </b></span><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;">Wenn im matten Sonnenschein
leis die Linden rauschen
muß ich hier am Fensterlein
einsam stehn und lauschen</span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> Kehrst mir nimmermehr zurück
froher, tapfrer Knabe
ruhst mit meinem toten Glück
still im fernen Grabe</span></p>




<p align="LEFT"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"> Zieht, ihr Sternlein durch die Nacht
sagt dem Schläfer drüben
daß in seiner Heimat wacht
einsam Leid und Lieben.</span></p>




<p align="CENTER"><span style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;"><span style="font-size:small;"><i>Der Vorhang fällt.</i></span></span></p>

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